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Prof. Dr. Heinrich Lang präsentiert den Knaller zur Museumsnacht. Foto: Sven Gleisberg

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Kann man mit Bananen Nägel einschlagen?

Knaller zur Museumsnacht: Wissenschaftler der TU Chemnitz beteiligen sich am 17. Mai 2008 an der Museumsnacht - Experimentalvorlesungen im Industriemuseum und im Ebersdorfer Schulmuseum

An 30 Standorten in Chemnitz bieten Museen, Galerien und Einrichtungen mit 67 Ausstellungen und mehr als 100 Angeboten am 17. Mai 2008 in der neunten Auflage so viel Museumsnacht wie noch nie. Bei chemischen und physikalischen Experimentalvorlesungen gewähren auch Wissenschaftler der TU Chemnitz Einblicke in ihre spannenden Fachgebiete.

Den Knaller zur Museumsnacht präsentiert Prof. Dr. Heinrich Lang mit seinem Team von der Professur Anorganische Chemie. Im Ebersdorfer Schulmuseum in der Silcherstraße 1 führt er unter dem Titel "Knisternde Chemie" Experimente vor. Kann man mit Bananen Nägel einschlagen? Und taugen Essiggurken als Leuchtmittel? Antworten darauf liefern die Chemnitzer Chemiker, außerdem werden sie Geldscheine in Flammen aufgehen lassen und ihr selbstgebrautes Bier verkosten. Und das ist noch nicht alles: "Ich werde mich in ein erzgebirgisches Räuchermännchen verwandeln", kündigt Prof. Lang an. Die Vorlesung findet zwischen 19 Uhr und Mitternacht zweimal statt und dauert jeweils eine halbe Stunde.

Um physikalische Phänomene nach dem Vorbild Leonardo da Vincis geht es bei der Vorlesung "…und es funktioniert doch!" im Industriemuseum in der Zwickauer Straße 119. Dr. Hans-Gottfried Hempel vom Institut für Physik experimentiert rund um die aktuelle Sonderausstellung des Museums, in der Maschinen und Modelle gezeigt werden, die auf Grundlage von Skizzen da Vincis entstanden. In zwei Vorlesungen - um 19 Uhr und 20.30 Uhr - wird er einige Motoren präsentieren, die suggerieren, ganz von alleine zu laufen. Dr. Hempel führt die oft versteckten Energiequellen vor und beweist einmal mehr, dass es kein Perpetuum mobile gibt - eine Erkenntnis, die Leonardo da Vinci als vermutlich Erster formulierte. Außerdem beschäftigt sich der Physiker in zahlreichen Versuchen mit den Themen Fliegen, Schwimmen, Schweben, Sinken und Drehen, immer mit einem Blick auf das italienische Universalgenie.

Das komplette Programm der Chemnitzer Museumsnacht 2008 findet man auf der Homepage der Stadt: http://www.chemnitz.de

Katharina Thehos
09.05.2008

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