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Von Smartlets über künstliche Immunsysteme zu innovativen Anwendungskonzepten für die Medizintechnik

TU Chemnitz ist am 6. September 2026 mit zwei Ausstellungsthemen zum „Offenen Regierungsviertel“ in der sächsischen Landeshauptstadt vertreten

Einen Blick hinter die Kulissen der Sächsischen Staatsregierung können alle politikbegeisterten Bürgerinnen und Bürger am 6. September 2026 werfen. Rund um den Dresdner Carolaplatz öffnet die Sächsische Staatsregierung an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr ihre Türen und lädt zum 21. „Offenen Regierungsviertel“ ein – diesmal unter dem Motto „sehen und gesehen werden“. Das Veranstaltungsformat gewährt Einblicke in die Arbeit der Staatskanzlei sowie der Ministerien und bietet die Gelegenheit, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Häuser ins Gespräch zu kommen.

Im Gebäude des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), Wigardstraße 17, präsentiert sich dann unter anderen auch die Technische Universität Chemnitz (TUC) mit zwei Forschungsthemen. Das Forschungszentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembran MAIN der TU Chemnitz (Leitung: Prof. Dr. Oliver G. Schmidt) stellt seine Forschungsarbeiten innerhalb der TUC-Kernkompetenz „Materialien und Intelligente Systeme“ vor. Mittels Demonstratoren und Videomaterial erläutert ein internationales Team, bestehend aus wissenschaftlichen Beschäftigten und Promovierenden unter der Leitung von Dr. Vineeth Bandari und Dr. Yeji Lee, Senior Scientists am Forschungszentrum MAIN der TU Chemnitz, Interessierten die jüngsten Forschungsarbeiten zu kleinen, intelligenten mikromechanischen Systemen, sogenannten Smartlets, auf anschauliche Weise. Zudem werden mögliche Szenarien als Bausteine für mikrorobotische Anwendungen in der Umwelt- und Medizintechnik präsentiert. Gäste des „Offenen Regierungsviertels“ haben die Möglichkeit, mit den Forscherinnen und Forschern ins Gespräch zu kommen oder sich über die Studienmöglichkeiten an den am Forschungszentrum MAIN beteiligten Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Naturwissenschaften, darunter die Masterstudiengänge Mikrosysteme und Mikroelektronik, Micro and Nano Systems und Advanced Functional Materials, zu informieren.

Zudem präsentiert die TU Chemnitz ihre Aktivitäten im Rahmen des „C:HUB One Health Cluster Südwestsachsen“, in dem Forschungs- und Entwicklungsarbeiten rund um die Medizintechnik-Branche gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft und medizinischen Versorgern der Region wertschöpfend, bedarfsgerecht und innovationsfördernd gestaltet werden. Projektleiterin Aline Lohse stellt zum „Offenen Regierungsviertel“ zwei Leuchtturmvorhaben vor: Zum einen das Projekt „Spatial Computing“, das die Technologie eines am Markt bestehenden Mixed-Reality-Headset für den Operationssaal nutzbar macht. Zum anderen präsentiert sie das Vorhaben „Künstliches Immunsystem“. Es vereint Forschungsansätze aus Mikrorobotik, spektroskopischer Analytik und biomedizinischer Analytik des Forschungszentrums MAIN und der daran beteiligten Fakultäten und bietet Potential für disruptive Innovationen in der Medizintechnik.

Detaillierte Informationen zum „Offenen Regierungsviertel 2026“: https://www.staatsregierung.sachsen.de/offenes-regierungsviertel.html

Weitere Informationen erteilen Aline Lohse, E-Mail aline.lohse@zwt.tu-chemnitz.de und Dr. Thomas Blaudeck, E-Mail thomas.blaudeck@main.tu-chemnitz.de

Anne Eichhorn
04.09.2026

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