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TU Chemnitz schließt HRK-Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“ erfolgreich ab

Hochschulrektorenkonferenz (HRK) überreicht Zertifikat an die TU Chemnitz – Ergebnisse des Audit-Verfahrens fließen in die Erstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität ein

Die Technische Universität Chemnitz hat das Pilot-Audit „Nachhaltigkeit an Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erfolgreich abgeschlossen. Am 30. Juni 2026 überreichte die HRK der Universität das Zertifikat zur erfolgreichen Teilnahme. Damit ging der seit Herbst 2024 laufende Beratungsprozess zu Ende. 

Die TU Chemnitz war 2024 als eine von vier Hochschulen deutschlandweit für die Pilotphase des HRK-Audits ausgewählt worden. Mehr als 60 HRK-Mitgliedshochschulen hatten sich für die Teilnahme beworben. Neben der TU Chemnitz nahmen die Fachhochschule Dortmund, die Universität Hamburg und die Philipps-Universität Marburg an der Pilotphase teil.

An der TU Chemnitz wurde das Verfahren von Prof. Dr. Anja Strobel, Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung, koordiniert. Grundlage des Audits war eine Selbstreflexion der Universität, die im Februar 2025 bei der HRK eingereicht wurde. Hierfür arbeitete eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Fakultäten, der Zentralen Universitätsverwaltung, der Universitätsbibliothek, dem Mittelbau und dem Personalrat sowie mit dem Kanzler der TU Chemnitz, Peter Bernshausen, intensiv zusammen. Vom 28. bis 30. April 2025 folgte ein Vor-Ort-Termin an der Universität. Dabei kamen die externen Auditorinnen und Auditoren Prof. Dr. Mi-Yong Becker, Prof. Dr. Christoph Herrmann, Dr. Silke Rühmland und Vero Pinzger sowie Vertreterinnen und Vertreter der HRK mit Mitgliedern der hochschulinternen Arbeitsgruppe und weiteren Akteurinnen und Akteuren aus Lehre, Forschung, Transfer, Betrieb und Verwaltung ins Gespräch.

Im Mittelpunkt des Audits standen die bisherigen Aktivitäten der TU Chemnitz im Bereich Nachhaltigkeit, die vorhandenen Strukturen sowie mögliche Entwicklungsschritte für die kommenden Jahre. Deutlich wurde im Audit, dass Nachhaltigkeit an der TU Chemnitz bereits in vielen Bereichen eine wichtige Rolle spielt – in der Forschung ebenso wie in Studium und Lehre, im Transfer sowie in Verwaltung und Betrieb. Zugleich zeigte sich, dass viele Aktivitäten noch stärker miteinander verknüpft werden sollten. Dazu gehört auch, Zuständigkeiten und Schnittstellen klarer zu beschreiben und gute Beispiele innerhalb der Universität sichtbarer zu machen. Die geplante Nachhaltigkeitsstrategie soll hierfür eine gemeinsame Grundlage schaffen und helfen, die nächsten Schritte für die Universität zu bündeln.

„Die Analysen haben gezeigt, dass Nachhaltigkeit bereits ein starkes Querschnittthema an der TU Chemnitz ist, welches in Forschung und Lehre, aber auch in Verwaltungsprozessen bereits vielfältig behandelt und von Engagement Vieler getragen wird“, sagt Strobel. „Zugleich zeigte sich, dass die vielfältigen Aktivitäten und Strukturen noch stärker vernetzt und sichtbar gemacht werden sollten. Diese Erkenntnisse sind auch in die Weiterentwicklung der Universitätsstrategie sowie des Hochschulentwicklungsplans eingeflossen. Mein besonderer Dank gilt der Arbeitsgruppe, die den Prozess mit großem Engagement begleitet und die Selbstreflexion sowie den Vor-Ort-Termin intensiv unterstützt hat.“

Mit der Zertifikatsübergabe würdigte die HRK die erfolgreiche Teilnahme der TU Chemnitz am Pilot-Audit. Die Hinweise aus dem Verfahren werden nun ausgewertet und fließen in die Erstellung der Nachhaltigkeitsstrategie ein, die laut Zielvereinbarung mit dem sächsischen Wissenschaftsministerium bis zum 30. Juni 2027 vorgelegt werden soll.

(Autorinnen: Prof. Dr. Anja Strobel und Dr. Nadia Lois)

Mario Steinebach
01.07.2026

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