Team der TU Chemnitz startet erstmals bei Mathematikwettbewerb in Bulgarien
Leonie Eibisch, Melia Haase, Joshua Geißler und Isabel Born stellen ihre mathematischen Fähigkeiten auf internationalem Parkett unter Beweis
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Das IMC-Team der TU Chemnitz wird begleitet von Dr. Andreas Hohl (l.) und besteht aus den Studierenden Leonie Eibisch, Melia Haase, Joshua Geißler und Isabel Born (v. l.). Foto: Anja Otto
Ein Team der Technischen Universität Chemnitz tritt in diesem Jahr erstmals beim internationalen Mathematikwettbewerb IMC („International Mathematics Competition for University Students“) in Blagoevgrad (Bulgarien) an. Leonie Eibisch, Melia Haase, Joshua Geißler und Isabel Born, die in Chemnitz Mathematik studieren, konnten sich dafür im Rahmen eines fakultätsinternen Auswahlverfahrens qualifizieren. Vom 27. Juli bis zum 3. August 2026 werden sie an der American University in Bulgaria (AUBG), wo der Wettbewerb traditionell stattfindet, an den Start gehen.
Begleitet werden sie dabei von ihrem Teamleiter Dr. Andreas Hohl von der Fakultät für Mathematik, auf dessen Initiative die Teilnahme der TU Chemnitz gelang. „Für die ausgewählten Studierenden ist die Teilnahme auch eine Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen in ihrem Bachelor-Studiengang und ihres Einsatzes weit über das reguläre Studium hinaus“, freut sich Hohl.
Das Projekt wird unterstützt durch den Förderverein für Mathematik zu Chemnitz e. V., die Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. sowie die Fakultät für Mathematik.
Hintergrund: International Mathematics Competition for University Students
Die „International Mathematics Competition for University Students“ findet seit 1994 jährlich statt und bringt exzellente Mathematikstudierende aus aller Welt zusammen. Seitdem nahmen über 200 Universitäten aus mehr als 50 Ländern teil. 2025 gingen mehr als 400 Studierende an den Start. Im Gegensatz zu den Mathematik-Olympiaden, die sich traditionell an Schülerinnen und Schüler richten, liegt der Fokus bei der IMC auf den mathematischen Kenntnissen von Studierenden aus den ersten Studienjahren. Dabei geht es weniger um die Bearbeitung von Übungsaufgaben aus dem Studium. Vielmehr gilt es, Kenntnisse aus verschiedenen Teilbereichen der Mathematik (u. a. Algebra, Geometrie und Kombinatorik) kreativ anzuwenden. Neben zwei Wettbewerbstagen, an denen jeweils eine fünfstündige Klausur zu bearbeiten ist, wird auch ein vielfältiges Rahmenprogramm aus weiteren mathematischen Aktivitäten, Exkursionen und Networking-Events organisiert, bei denen sich die Teilnehmenden vernetzen und ihre Begeisterung für Mathematik teilen können.
Weitere Informationen erteilt Dr. Andreas Hohl, Telefon +49 (0)371 531-33981, E-Mail andreas.hohl@math.tu-chemnitz.de.
Mario Steinebach
18.06.2026