Steven Richter holt Gold bei den 126. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid
Erfolgreiche „Partnerhochschule des Spitzensports“: Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der TU Chemnitz überzeugen mit Gold, Bronze und weiteren Top-Platzierungen
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Im vierten Versuch sicherte sich Steven Richter die Goldmedaille im Diskuswerfen der Männer. Archivfoto Pressestelle/ Imago / Eibner
Bei den 126. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 25. und 26. Juli 2026 im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid präsentierten sich die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Technischen Universität Chemnitz in starker Form. Vor rund 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern kämpften sie gemeinsam mit Deutschlands beste Leichtathletinnen und Leichtathleten um nationale Titel sowie um die letzten Tickets für die 27. Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham im August. Mit einem Deutschen Meistertitel, einer Bronzemedaille und mehreren Top-6-Platzierungen unterstrichen die TUC-Studierenden zum wiederholten Male eindrucksvoll, dass sich Studium und Spitzensport an der TU Chemnitz erfolgreich miteinander verbinden lassen.
Diskuswerfer Steven Richter feiert Premiere und wirft sich erstmals zum Deutschen Meister bei den Männern
Seinen bislang größten Erfolg in der Männerklasse feierte Steven Richter. Der Bachelorstudent der Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz setzte sich im Diskuswurf mit starken 66,27 Metern durch und gewann trotz schwieriger Bedingungen im Ring erstmals den Deutschen Meistertitel. Der Athlet des LV 90 Erzgebirge knüpft damit nahtlos an seine Erfolgsgeschichte aus dem vergangenen Jahr mit dem Gewinn des U23-Europameistertitels an. Als Weltranglistenzweiter zählt er nun auch bei den Männern zur nationalen Spitze.
Hammerwerfer Lukas Winkler holt mit Saisonbestleistung Bronze
Für die zweite Medaille aus Chemnitzer Sicht sorgte der Bachelorstudent Lukas Winkler des Studiengangs Medical Engineering an der TU Chemnitz. In der Disziplin Hammerwurf steigerte er sich bis zum letzten Versuch. Mit einer Weite von 70,54 Metern sicherte sich der Athlet des LAC Erdgas Chemnitz im sechsten Durchgang die Bronzemedaille und damit seine Saisonbestleistung.
Hammerwerferin Jada Julien verpasst das Podest nur knapp
Nur ein Platz fehlte Jada Julien, Lehramtsstudentin an Grundschulen an der TU Chemnitz, die sich gerade im Staatsexamen befindet, zu einer Medaille. Im ersten Versuch setzte sie ihre „Marke“ in der Wertungsrangliste des Hammerwurf-Wettbewerbs der Frauen. Mit einer Weite von 65,40 Metern aus dem ersten Durchgang erreichte sie am Ende Rang vier.
Dichtes Duell zwischen Skarke und Freund im Dreisprung
Beim Dreisprung der Männer lagen die beiden TUC-Studierenden nur einen Zentimeter auseinander. Maximilian Skarke, Bachelorstudent der Wirtschaftswissenschaften, belegte mit 15,27 Metern Platz fünf. Unmittelbar dahinter folgte sein Vereins- und Studienkollege Steven Freund, ebenfalls Student der Wirtschaftswissenschaften, mit 15,26 Metern auf Rang sechs.
Weitspringerin Helena Börner unter den Top 6
Auch Helena Börner zeigte einen starken Wettkampf im Weitsprung. Die Bachelorstudentin der Wirtschaftswissenschaften sprang 6,41 Meter weit und belegte Rang sechs. Auf den Bronzerang fehlten ihr lediglich elf Zentimeter.
Sprinter Benedikt Thomas Wallstein sammelt Erfahrungen in der Männerklasse
Der Student im Bachelorstudiengang Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport an der TU Chemnitz startete gleich in zwei Sprint-Wettbewerben über 100 und 200 Meter. Über 100 Meter lief der Sprinter des LAC Erdgas Chemnitz in 10,61 Sekunden auf Platz fünf seines Vorlaufs und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale. Über 200 Meter erreichte er in 21,39 Sekunden Rang vier im 2. Halbfinale und schied als Elfter der Gesamtwertung der drei Halbfinals aus. Der Wettkampf brachte ihm jedoch wichtige Erfahrungen auf nationalem Spitzenniveau.
Hintergrund: TU Chemnitz ist „Partnerhochschule des Spitzensports“
Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport stellt viele Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bietet die TU Chemnitz gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) maßgeschneiderte Lösungen für Studierende an, die akademische und sportliche Erfolge parallel verfolgen wollen. Dazu gehören flexible Stundenpläne, individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sowie die Möglichkeit, Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ zu nutzen. Diese gezielte Unterstützung ermöglicht es den Spitzensportlerinnen und -sportlern, sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die TU Chemnitz setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere im Leistungssport.
Weitere Informationen zur TU Chemnitz als Partnerhochschule des Spitzensports: https://www.tu-chemnitz.de/usz/partnerhochschulen.php
Anne Eichhorn
28.07.2026