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Forscherkiste für kleine Entdecker

Chemnitzer Kindergarten "Sonneninsel" erhält von Siemens eine Forscherkiste - Schülerlabor "Wunderland Physik" der TU Chemnitz dehnt seine Aktivitäten auch auf diese Kindertagesstätte aus

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Bild oben: Mann sind die dick, Mann! Die Kinder staunen, wie groß kleine "Dickmänner" im Vakuum werden können, bevor sei bei Luftzufuhr wieder in sich zusammenfallen. Bild unten: Siemens-Sprecherin Elke Fuchs übergibt eine Forscherkiste an die Kinder und Erzieherinnen der Kita "Sonneninsel". Fotos: Mario Steinebach

Die Kindertagesstätte "Sonneninsel" in Campusnähe der TU Chemnitz erhielt am 21. Februar 2008 von der Firma Siemens eine Forscherkiste geschenkt. Die Kiste enthält alles, was kleine Forscher zum Experimentieren benötigen: Kinder ab vier Jahren können damit die Zusammenhänge und Phänomene aus Natur und Wissenschaft selbst unter die Lupe nehmen und den Geheimnissen von Wasser, Luft, Farben, Licht und Strom auf die Spur kommen.

Die Kiste mit insgesamt 45 Experimenten wurde von der Science-Lab GmbH in Starnberg entwickelt und wird künftig auch in die Arbeit des Schülerlabors "Wunderland Physik" der Technischen Universität Chemnitz einbezogen. "Wir wollen auch die Erzieherinnen dieser Kindertagesstätte in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützen und die Kinder altersgerecht für Technik und Naturwissenschaften begeistern", berichtet Dr. Gunter Beddies, der Leiter des Schülerlabors. Dabei greifen die Physiker der TU nicht nur auf die Siemens-Forscherkiste, sondern auch auf den Fundus an Experimenten ihres Schülerlabors zurück. "Wir würden uns natürlich freuen, wenn eines Tages der eine oder andere Knirps unsere Uni besucht und vielleicht auch bei uns studiert", sagt Beddies.

"Die Forscherkiste und die Kooperation mit dem Schülerlabor der TU Chemnitz passt hervorragend in unser pädagogisches Konzept", versichert Angela Riffert. Die Leiterin der Kindertagesstätte "Sonneninsel" stellt sich in Zukunft Projekttage an ihrer Kita vor, die sich nicht nur auf Versuche beschränken, sondern auch Bewegung, Lieder und Spiele zu den Themen einbeziehen. "Und genau dafür bietet die Forscherkiste, die damit verbundene Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern sowie die enge Kooperation mit der Uni eine hervorragende Basis", sagt Siemens-Sprecherin Elke Fuchs. "Wir möchten so der Beobachtungswelt der Kinder, ihrer Lust am Ausprobieren und ihrer natürlichen Neugierde gerecht werden und spielerisch ihr Interesse und Verständnis für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge wecken." Siemens habe seit 2005 bereits etwa 3.000 Kisten im Wert von je 500 Euro an Kindergärten in Deutschland übergeben.

Mario Steinebach
21.02.2008

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