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Neuer Brückenschlag zwischen Stellenbosch und Chemnitz

Prof. Stephen Matope von der Stellenbosch University (Südafrika) war Gast an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz – Austausch von Studierenden und Promovenden wird intensiviert

Auf Einladung der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz besuchte Prof. Stephen Matope von der Stellenbosch University (Südafrika) im Dezember 2024 die TU Chemnitz. Hier kam er nicht nur mit Forscherinnen und Forschern ins Gespräch. Er hielt auch für Studierende des Master-Studiengangs „Advanced Manufacturing“ eine Lehrveranstaltung zum Thema "State of the Art in Laser Powder Bed Fusion". „Professor Matope, der bereits vor zehn Jahren unsere Fakultät besuchte, zeigte sich heute tief beeindruckt von den zwischenzeitlichen Entwicklungen – nicht nur auf dem Campus“, berichtet Prof. Dr. Alexander Hasse, Prodekan für Forschung, Transfer und Internationales der Fakultät für Maschinenbau.

„Mit der Stellenbosch University haben wir einen sehr potenten Partner, mit dem sowohl transnationale Probleme, wie energie- und ressourceneffiziente Produktion, CO2-Abdrücke von industrieller Produktion und Logistik, als auch Produktion unter erschwerten Bedingungen und starken Kostendrücken bzw. bei unsichere Energieverfügbarkeit diskutiert werden können. Auch grüner Wasserstoff ist ein wichtiges aktuelles Thema“, so Hasse. Seit Jahren werden zwischen der Stellenbosch University, der TU Chemnitz und dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU produktions- und materialtechnische Fragen und Projekte bearbeitet. „Ich bin sehr froh, dass wir diese langjährige Kooperation nun auch verstärkt mit einem Austauschprogramm begleiten können“, so Hasse. Die Fakultät für Maschinenbau habe hierfür auch Mittel über Erasmus+ und dem DAAD ISAP in Höhe von fast 150.000 Euro eingeworben, die in den nächsten zwei Jahren für den Austausch von Studierenden und Promovenden verwendet werden können. Aktuell läuft eine Ausschreibung für Studierende der Ingenieurwissenschaften zu einem einsemestrigen Aufenthalt in Stellenbosch.

Auch in den Gesprächen mit dem Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr. Andreas Schubert, und dem Prorektor für Lehre und Internationales der TU Chemnitz, Prof. Dr. Maximilian Eibl, wurden die großen Potentiale der Partnerschaft betont. „Die Ausrichtungen der Kollegen in Südafrika und die der Fakultät für Maschinenbau an der TU Chemnitz passen sehr gut und ergänzen sich in vielen Bereichen. In diesem Zusammenhang haben wir auch die aktuelle Diskussion der Profillinien der Fakultät für Maschinenbau reflektiert und viele gemeinsame Potentiale angerissen“, sagt Schubert.

Hintergrund: Stellenbosch University

Die Ursprünge der Stellenbosch University gehen bis in 17. Jahrhundert zurück. Nach der University of Cape Town ist sie die zweitälteste Universität in Südafrika und hat heute ca. 30.000 Studenten an fünf verschiedenen Standorten. Im World University Ranking (THE) ist die Stellenbosch University die drittbeste Universität auf dem afrikanischen Kontinent. Ca. 3.000 Beschäftigte arbeiten an zehn Fakultäten. Zwischen dem Department of Engineering der Stellenbosch University und der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz bestehen ein „Memorandums of Understanding“ und ein Student Exchange Agreement, welche den Rahmen für einen Forschungs- und Studentenaustausch bilden.

Aktueller Aufruf für den Studierendenaustausch mit der Stellenbosch University (Bewerbungsschluss: 15. Januar 2025): https://www.tu-chemnitz.de/mb/Internationales/foerderung_koop.php

(Autor: Christian Vogel)

Mario Steinebach
02.01.2025

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