Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Campus

Moderne Dreifeldsporthalle mit Beobachtungsplattform für die TU Chemnitz fertiggestellt

Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des Sportzentrums auf dem Universitätscampus verbessern sich die Bedingungen für das Studium und den Hochschulsport

  • In einer Sporthalle dominiert der hellblaue Hallenfußboden.
    Blick in die neue Dreifeldsporthalle auf dem Campus Reichenhainer Straße 90. Foto: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
  • Grafik von zwei Gebäuden.
    Zum Labor- und Sporthallenkomplex gehört neben der lichtdurchfluteten Dreifelder-Sporthalle ein angrenzendes Institutsgebäude mit integriertem Gymnastik- und Cardiobereich. Grafik: raumleipzig Architekten

Unter Regie des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Niederlassung Chemnitz, entsteht auf dem Campus an der Reichenhainer Straße ein neues Sportzentrum für die Technische Universität Chemnitz. Mit den Neubauten werden wesentliche Teile der bewegungswissenschaftlichen Forschung der TU Chemnitz an einem Standort konzentriert und die Studien- und Forschungsbedingungen deutlich optimiert. Der Neubau umfasst zwei parallellaufende Abschnitte: Als 1. Teilabschnitt erfolgt der Bau einer Dreifeldsporthalle mit Beobachtungsplattform, als 2. Teilabschnitt der Bau eines Laborgebäudes für das Institut für Angewandte Bewegungswissenschaften in unmittelbarer Nachbarschaft. Beide Gebäude sind im Untergeschoss verbunden und direkt an die Außensportanlagen angebunden.

Nach der jetzt erfolgten Fertigstellung und Übergabe der Dreifeldsporthalle (1. Teilabschnitt) an die TU Chemnitz ist ab Beginn des Wintersemesters 2024/2025 die Verlagerung der Lehre und Forschung in diesem Bereich in die neue Sporthalle möglich. Diese verfügt über eine moderne Geräteausstattung und ergänzt das bestehende Angebot zur optimalen Durchführung einer Vielzahl von Spiel- und Sportarten sowie Wettkämpfen. Der Neubau steht somit für eine wesentliche Verbesserung der Sportausbildung an der TU Chemnitz.

Die Sporthalle ist so konzipiert, dass sie mehr Energie erzeugt als im Betrieb verbraucht wird. Erreicht wird das durch eine hocheffiziente Dämmung und Verglasung, die Erzeugung von Elektroenergie über eine Photovoltaikanlage auf dem Sporthallendach und die Beheizung und Kühlung über eine Wärmepumpe. Die überschüssige Elektroenergie wird in das Netz der TU Chemnitz auf dem Campus Reichenhainer Straße eingespeist und kann dadurch von anderen Verbrauchern der Universität mitgenutzt werden. Durch die Einhaltung der hohen energetischen Standards war es möglich, von den Gesamtbaukosten von rund 18 Millionen Euro (1. Teilabschnitt) einen Anteil von rund 7,88 Millionen Euro aus dem EU-Förderprogramm für Energieeffizienz zu finanzieren.

Die Maßnahme wird durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EE-EFRE) sowie aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.

Die Fertigstellung des 2. Teilbauabschnittes und die Übergabe des gesamten Sportzentrums an die TU Chemnitz ist im ersten Quartal 2025 geplant.

(Quelle: Pressemitteilung des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement)

Mario Steinebach
01.10.2024

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …