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Dialog zu gesellschaftlichen Konsequenzen des 7. Oktober 2023

Netzwerk jüdischer Hochschullehrender in Deutschland, Österreich und der Schweiz lädt am 10. Juni 2024 zur Podiumsdiskussion „Zäsur 7. Oktober 2023 – Antisemitismus an deutschen Hochschulen“ in die Universitätsbibliothek der TU Chemnitz ein

„Zäsur 7. Oktober 2023 – Antisemitismus an deutschen Hochschulen“ ist das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der das Netzwerk jüdischer Hochschullehrender in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 10. Juni 2024 an die Technische Universität Chemnitz (TUC) einlädt. Die Veranstaltung, die in das Programm der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz eingebunden ist, beginnt um 18 Uhr im IdeenReich der Universitätsbibliothek der TUC, Straße der Nationen 33.

„Der Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist für Jüdinnen und Juden weltweit eine Zäsur gewesen. Das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins breitete sich unter Jüdinnen und Juden aus. Im Nachgang zum Terrorangriff häufen sich zudem antisemitische Äußerungen und Gewalttaten weltweit, auch in Deutschland. Auch vor den Universitäten macht der Antisemitismus nicht halt“, sagt Prof. Dr. Vladimir Shikhman, Inhaber der Professur Wirtschaftsmathematik der TUC und Mitglied des Netzwerks jüdischer Hochschullehrender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Ich bin sehr froh, dass an der TU Chemnitz bisher keine antisemitischen Vorfälle registriert wurden und begrüße, dass wir den weltoffenen und toleranten Werten folgen und an unserer Universität ein Raum des Dialogs schaffen, um über gesellschaftliche Konsequenzen des 7. Oktobers 2023 ins Gespräch zu kommen“, fügt Shikhman hinzu, der selbst auf dem Podium Platz nehmen wird. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und Studierende und Mitarbeitende der TU Chemnitz.

Weitere Gäste der Podiumsdiskussion sind Dr. Olaf Glöckner (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universität Potsdam), Dr. Ilja Kogan (stellv. Direktor des Museums für Naturkunde Chemnitz und Honarkraft an der TU Bergakademie Freiberg), Dr. Roman Rinberg (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, TU Chemnitz), Alexander Tsyterer und Amit Baida (Studenten der TU Chemnitz), Ryan Wick (HaMakom, Leipzig und Absolvent der TU Chemnitz), Marcus Zeibe (Technischer Angestellter der Professur Produktionssysteme und -prozesse, TU Chemnitz). Die Moderation übernimmt Dr. des. Alexander Walther (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz).

„Ziele unserer Veranstaltung sind Erfahrungsaustausch, das Kennenlernen der Perspektive jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und die Möglichkeit zur Vernetzung Interessierter“, sagt Shikhman und fügt hinzu: „Meine Tätigkeit als Hochschullehrer an der TU Chemnitz gibt mir in dieser bewegten Zeit viel Kraft, denn ich weiß, dass meine Universität und unsere TUC-Familie immer wieder für die freiheitliche demokratische Grundordnung, für ein friedliches Zusammenleben sowie für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit eintreten – ganz im Sinne des Bekenntnisses des Senates, des Rektorates und des Hochschulrates der TU Chemnitz zu diesen Werten und der aktuellen Kampagne #TUCgether.“ Es liege in der gemeinsamen Verantwortung, präventiv zu wirken und auch die Hochschulöffentlichkeit gegenüber antisemitischen Erscheinungen in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Vladimir Shikhman, Telefon +49 (0)371 531-36149, E-Mail vladimir.shikhman@mathematik.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
31.05.2024

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