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Deutsch-polnische Workshops zur Entwicklung neuer struktureller Lösungen für medizinische Anwendungen sind gestartet

Forschungscluster MERGE begrüßte polnische Projektpartnerinnen und -partner zur gemeinsamen Forschung in den Laboren des MERGE-Technologiezentrums

Zur Stärkung der deutsch-polnischen Wissenschafts- und Forschungskooperation beteiligt sich der Forschungscluster MERGE der Technischen Universität Chemnitz am internationalen Projekt „Integriertes Forschungs- und Lehrsystem für die Einführung von inkrementellen Technologien“. Gemeinsam mit dem Forschungsnetzwerk Łukasiewicz und der University of Technology Warsaw widmet sich die Zentrale Einrichtung der TU Chemnitz dem Themenkomplex „Gesundheit“ und forscht zur Herstellung neuer medizinischer Anwendungen. Über eine Projektlaufzeit von zwei Jahren werden insgesamt vier Seminare durchgeführt, die sich wiederum in mehrere Workshops gliedern.

Den Auftakt der Workshop-Reihe in Polen organisierte das polnische Forschungsnetzwerk Łukasiewicz vom 17. bis 21. Oktober 2022 für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsclusters MERGE sowie der Fakultät für Materialwissenschaften und Ingenieurwesen der TU Warschau. Gemeinsam wurde eine Marktanalyse zur Auswahl geeigneter Materialien (Polymere, Metalle und Verbundwerkstoffe) und Herstellungstechnologien für eine biomimetische Endoprothese durchgeführt.

Im Rahmen des zweiten Workshops Mitte November lud der Forschungscluster MERGE unter dem Titel „Characterization of biomaterials – destructive and non-destructive methods, assessment of physicochemical properties” Vertreterinnen und Vertreter der beiden polnischen Projektpartner nach Chemnitz ein. Prof. Dr. Lothar Kroll und Dr. Isabelle Roth-Panke Vom Forschungscluster MERGE stellten während des Workshops innovative Methoden der Materialforschung vor und besichtigten gemeinsam mit den Teilnehmenden die Labore des MERGE-Technologiezentrums und des benachbarten Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik. Es wurde außerdem eine Vorauswahl an Materialien getroffen, welche in den nächsten Phasen des Forschungsvorhabens zum Einsatz kommen werden.

In der ersten Dezemberwoche fand der dritte Austausch zwischen den beteiligten deutschen und polnischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern statt. Der Workshop, organisiert von und an der Technischen Universität Warschau, widmete sich der Charakterisierung von Biomaterialien. Die Warschauer Kolleginnen und Kollegen stellten innovative Methoden vor, die bei der biologischen Bewertung von Implantatmaterialien zum Einsatz kommen. Gemeinsam wurde Wissen zur Analyse von Zellen hinsichtlich Zytotoxizität, Adhäsion, Proliferation und Differenzierung und deren mikroskopische Darstellung durch Fluoreszenz-, Konfokal- und Elektronenmikroskopie ausgetauscht.

Die drei Workshops wurden von der National Agency For Academic Exchange (NAWA) finanziert.

Weitere Informationen erteilt Katharina Götz, Projektkoordination, E-Mail katharina.goetz@mb.tu-chemnitz.de, Telefon +49 371 531-30497.

(Autorinnen: Lena Rehm, Sylvia Decker)

Mario Steinebach
13.12.2022

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