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Wo viele Vielfalt gestalten

TU Chemnitz nimmt am Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft teil

  • Porträt einer jungen Frau.
    Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Susann Preiß betreut an der TU Chemnitz den partizipativen Audit-Prozess. Foto: Jacob Müller

Das Thema Diversity hat in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft stark an Bedeutung zugenommen – auch im Hochschulalltag. Der Umgang mit unterschiedlichen sozialen und persönlichen Voraussetzungen für Forschung, Lehre, Studium sowie bei der Personalrekrutierung in Wissenschaft und Verwaltung ist allgegenwärtig. Die Technische Universität Chemnitz sieht mit ihrer starken internationalen Ausrichtung die Gestaltung eines diskriminierungsfreien und chancengerechten Arbeits- und Studienumfeldes als eine der wichtigsten Herausforderungen für einen diversitätsgerechten Hochschulalltag. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, hat sich die TU Chemnitz im Sommer 2021 erfolgreich für das Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft beworben. Dieses Instrument der Organisations- und Strategieentwicklung unterstützt die TU Chemnitz dabei, die Vielfalt der Mitglieder und Angehörigen der Universität anzunehmen und Strukturen, Instrumente und Maßnahmen zu konzipieren, um diverse Personengruppen in den Hochschulalltag zu inkludieren.

Bereits seit Oktober 2021 durchläuft die TU Chemnitz das zweijährige Audit-Verfahren. Ziel des Audits ist es, ein für die TU Chemnitz spezifisches Verständnis für Diversität und eine darauf bezogene Strategie weiterzuentwickeln und zu implementieren. Dabei steht die Anerkennung der Verschiedenheit der Mitglieder der TU Chemnitz und die Nutzung dieses Potentials für die Hochschulentwicklung im Vordergrund. In einem partizipativen Prozess sollen sowohl Studierende als auch Mitarbeitende aus allen strukturellen Ebenen der TU Chemnitz beteiligt werden. Der Audit-Prozess wird dabei seitens des Stifterverbandes durch unabhängige und fachlich ausgewiesene Auditorinnen und Auditoren begleitet und an der TU Chemnitz durch die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Susann Preiß betreut.

Das Auditverfahren besteht sowohl aus dem universitätsinternen Audit-Prozess als auch mehreren „Diversity Foren“ mit anderen Hochschulen. Im internen Audit-Prozess werden fünf hochschulinterne Workshops unter Anleitung der Auditorinnen und Auditoren durchgeführt. Dabei arbeiten eine Lenkungsgruppe (bestehend aus Universitätsleitung und Projektkoordination) und ein Steuerungskreis (bestehend aus den wichtigsten Stakeholdern aus allen strukturellen Ebenen der TU Chemnitz) zusammen. Sowohl zu Beginn als auch zum Abschluss des Audits wird ein Selbstreport durch die TU Chemnitz erstellt. Der erste Selbstreport dokumentiert zum einen die Ausgangssituation der TU Chemnitz hinsichtlich der Zusammensetzung der Studierendenschaft und Mitarbeitenden sowie den vorhandenen diversitätsorientierten Angebote und den Entwicklungszielen im Laufe des Audit-Verfahrens. Im zweiten Selbstbericht wird der Audit-Prozess reflektiert und die Erreichung der Entwicklungsziele bilanziert. Die parallel zum internen Audit-Prozess stattfindenden „Diversity Foren“ dienen dem kollegialen Austausch der in der aktuellen Kohorte befindlichen zehn bundesweit verteilten Hochschulen. Die Impulse und Ergebnisse der Foren fließen dabei in den internen Audit-Prozess ein. Das Zertifikat „Vielfalt gestalten“ wird nach erfolgreich durchlaufenem Audit-Prozess verliehen und ist drei Jahre gültig. Danach kann eine Re-Auditierung angestrebt werden.

Weitere Informationen zum Audit erteilt Susann Preiß, Telefon 0371 531-38967, E-Mail susann.preiss@verwaltung.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Susann Preiß)

Mario Steinebach
09.11.2022

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