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Das Notebook als Labor - die Arbeitsgruppe Theoretische Chemie der TU Chemnitz: Juniorprofessor Dr. Alexander Auer und seine Mitarbeiter Eric Prochnow und Udo Benedikt (v.r.). Foto: Annemarie Magerl

Uni aktuell Forschung

Forschung auf Weltniveau

Theoretische Chemiker, Physiker, Mathematiker und Materialwissenschaftler aus ganz Sachsen tauschten sich an der TU Chemnitz aus

Chemie und Physik abseits von Schutzbrillen und weißen Kitteln, Reagenzgläsern und Lasern: In der Theoretischen Chemie und Physik knallt und blitzt es nicht, hier stehen Computer im Mittelpunkt der Arbeit. Die Forschung an quantenmechanischen Methoden und an Simulationen von molekularen Systemen hat mit der rasanten Computerentwicklung der vergangenen Jahrzehnte ständig an Bedeutung gewonnen. Nicht nur in der Grundlagenforschung werden heutzutage derartige Simulationen zur Unterstützung von experimentellen Arbeiten verwendet. Auch die großen Industriezweige im Chemie- oder Computerbereich greifen mehr und mehr auf theoretische Methoden zurück, um besser zu verstehen, was bei Prozessen auf den kleinsten Längenskalen passiert.

Im Sommer 2007 initiierten Dr. Alexander Auer, Juniorprofessor für Theoretische Chemie an der TU Chemnitz, und Dr. Beate Paulus vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden ein "Sächsisches Theorieseminar". Ziel dieser Veranstaltung ist es, im halbjährlichen Rhythmus eine lokale Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaftlern sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu etablieren. So können Stärken geeint und die thematische Vielfalt zur gegenseitigen Inspiration genutzt werden. Anfang Oktober 2007 fand das zweite Treffen des Sächsischen Theorieseminars an der TU Chemnitz statt. Das fächerübergreifende Programm mit einem Gastredner - Prof. Dr. Reinhold Schneider vom Forschungszentrum Matheon in Berlin - und mit viel Raum für Diskussionen stieß bei den Teilnehmern auf reges Interesse. Neben Professoren und Forschungsgruppenleitern fanden sich im Auditorium auch viele Doktoranden und Diplomanden. "Es hat sich ein stark interdisziplinärer Kreis gefunden. Auch aus Sicht der Theoretiker können wir feststellen, dass in Sachsen auf Weltniveau geforscht wird. Nicht nur bei der Entwicklung von Hitech-Produkten, sondern auch bei der Arbeit an theoretischen Methoden besitzen die Universitäten und Forschungseinrichtungen Sachsens eine eindrucksvolle Schlagkraft", fasst Juniorprofessor Dr. Alexander Auer eine wichtige Erkenntnis des Seminars zusammen.

Weitere Informationen erteilt Jun.-Prof. Dr. Alexander Auer, Telefon 0371 531-31785, E-Mail alexander.auer@chemie.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos
17.10.2007

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