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Mehr Effizienz für die spanende Fertigung

Forschende der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz entwickeln gemeinsam mit dem Chemnitzer IT-Unternehmen hsc solutions ein skalierbares Zustandsüberwachungssystem für spanende Fertigungsbetriebe

Am 1. Juli 2021 fand der Kickoff des Forschungsprojektes „Skalierbares Zustandsüberwachungssystem für spanende Fertigungsbetriebe“ (ALFA) statt. An dem Kickoff nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Professur Produktionssysteme und -prozesse (Leiter: Prof. Dr. Martin Dix) der Technischen Universität Chemnitz sowie des Projektpartners hsc solutions teil. Ziel von ALFA ist es, ohne zusätzliche Sensorik die Regelkreise, wichtige mechanische Komponenten und die Rückwirkungen der Fertigungsprozesse auf die Antriebssysteme von Werkzeugmaschinen zu überwachen. Das ist vor allem mit Blick auf Kosten- und Ressourceneffizienz von Bedeutung, denn zusätzliche Sensorik bedeutet auch zusätzliche Kosten. Die hier gesammelten Daten sollen anschließend weiterverarbeitet werden, zum Beispiel zur Adaption der Antriebsregelkreise oder zur Planung von Instandhaltungen. Außerdem sollen die gewonnenen Daten auch in ein System zur Ressourcenplanung (ein sogenanntes Enterprise-Resource-Planning – ERP) einfließen. „Um Mehrwerte aus den großen internen Datenmengen der Produktionssysteme zu gewinnen, sind Wege zur Datengewinnung und anschließenden Datenverdichtung zu erforschen. Damit soll der Umfang der anfallenden Daten bei gleichzeitigem Wissensgewinn reduziert werden“, erklärt Chris Schöberlein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Produktionssysteme und -prozesse. Gleichzeitig sollen die Methoden der Zustandsüberwachung so aufbereitet werden, dass auch ungeschultes Personal und Quereinsteigerinnen sowie -einsteiger schnell und gezielt mit den wesentlichen Eigenschaften spanender Werkzeugmaschinen vertraut gemacht werden und diese verlässlich interpretieren können. Darüber hinaus sollen den Bedienerinnen und Bedienern wichtige Informationen bereitgestellt werden, die das Prozessverständnis erhöhen und geeignete Handlungsempfehlungen im Fehlerfall liefern.

Hintergrund: Projekt „ALFA“

Das Projekt „ALFA“ wird seit Juni 2021 bis Oktober 2023 im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Projekt ist aus dem internationalen Netzwerk „META – Manufacturing 4.0 durch Entwicklung und Transfer progressiver Automatisierungslösungen“ hervorgegangen. Weitere Informationen zum META-Netzwerk: https://meta.tu-chemnitz.de

(Autorin: Katja Klöden)

Matthias Fejes
13.07.2021

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