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Chemnitzer Automatisierungsnetzwerk wird international

Kooperationsnetzwerk „Manufacturing 4.0 durch Entwicklung und Transfer progressiver Automatisierungslösungen – META“ der TU Chemnitz wird in der zweiten Förderphase um polnische Partner erweitert

Im Jahr 2019 hat die Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz das sogenannte META-Netzwerk gegründet, um die Entwicklung und den Transfer progressiver Automatisierungslösungen mit Schwerpunkt auf kleine und mittlere Unternehmen voranzutreiben. META steht für Manufacturing 4.0 durch Entwicklung und Transfer progressiver Automatisierungslösungen. Im Rahmen des Netzwerkes erfolgten im vergangenen Jahr vielfältige Aktivitäten sowohl inhaltlicher als auch organisatorischer Natur. So wurden mit den Netzwerkpartnern zahlreiche Projektideen und Förderanträge erarbeitet, aber auch Marktuntersuchungen und -erschließungskonzepte erstellt. Flankiert von einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit mit mehreren Messeauftritten und Medienpräsenz boten sich für die Netzwerkpartner Möglichkeiten zum Ideenaustausch und Wissenstransfer. Eigene kostenfreie Workshops zu Schutz- und Patentrecht, Fördermöglichkeiten für F&E-Projekte sowie zum Thema „Nachrüstbare Features zur Antriebsregelung und -überwachung“ rundeten das Angebot der Netzwerker ab. Mit Abschluss der ersten Förderphase Ende 2019 bestand das Netzwerk aus zwölf Partnern, die Fördermittel von rund 425.000 Euro akquirierten.

Seit April 2020 befindet sich META in Förderphase 2. Es ist auf 22 Partner verschiedener Branchen angewachsen. Die inhaltliche Ausrichtung ist weiterhin auf sechs Entwicklungslinien ausgerichtet: Regelkreis- und Fertigungsprozessüberwachung, Fertigungsprozessregelung, Fertigungsqualitätsregelung, Modulare Automatisierungslösungen und Fertigungsprozessentwicklung. Größte Neuerung ist die internationale Ausrichtung des Netzwerkes. „In diesem Sinne begrüßen wir alle neuen und insbesondere polnischen Partner“, sagt Netzwerkinitiator Dr.-Matthias Rehm, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik. „Die Internationalisierung des Netzwerkes soll als Inkubator für Erfahrungsgewinn für alle beteiligten Partner dienen“, ergänzt sein Kollege Armin Schleinitz. Diese reichen von der Ausweitung der Kompetenzen innerhalb des Netzwerks bis zur Nutzung von Synergieeffekten und der Schaffung von Marktzugängen. Erste Ergebnisse dieser Aktivitäten lassen sich bereits an den beantragten sowie eingeworbenen Fördermitteln für Forschungsprojekte ablesen, die sich für diese Förderphase bereits auf rund 1,8 Millionen Euro summieren. Damit ist META trotz Corona-Pandemie erfolgreich in die zweite Phase gestartet.

Das META-Netzwerk wird bis März 2023 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert.

Homepage des META-Netzwerks: https://meta.tu-chemnitz.de/

Weitere Informationen erteilen Dr. Matthias Rehm, Telefon 0371 531-37447, und Armin Schleinitz, Telefon 0371 531-30122, E-Mail meta@tu-chemnitz.de.

(Autorin: Katja Klöden)

Mario Steinebach
03.07.2020

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