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Theoretisches Wissen und praktisches Können unter Beweis gestellt

Beim 46. Chemie-Wettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz wurden drei Preise vergeben

Am 27. Februar 2020 fand erneut der Chemie-Wettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der Technischen Universität Chemnitz statt. Die Traditionsveranstaltung ging nun bereits in die 46. Runde. Federführend war das Institut für Chemie der TU gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung (LASUB) Sachsen. 49 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 aus den Gymnasien des Direktionsbezirks Chemnitz stellten sich im Böttcher-Bau der TU Chemnitz mit ihrem Chemie-Wissen anspruchsvollen theoretischen Aufgaben und Experimenten.

Insgesamt wirden drei Preise vergeben. Über den 1. Preis freuen kann sich Florian Ullrich vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg. Der 2. und 3. Preis ging an Helena Rößler vom Gymnasium Einsiedel und an Max Dinter vom Peter-Breuer Gymnasium Zwickau.

Hintergrund: Julius Adolph Stöckhardt

Benannt ist der Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen Chemnitzer Universität Chemie lehrte. Er war Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt war auch der Erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

Weitere Informationen zum Wettbewerb erteilt Prof. Dr. Klaus Stöwe, 0371 531-35241, E-Mail klaus.stoewe@chemie.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
27.02.2020

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