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BA Kombinationsstudiengang
Nebenfächer
BA Kombinationsstudiengang 

Nebenfächer

Es stehen 16 Nebenfächer zur Auswahl:

Das Nebenfach Anglophone Area Studies wird vom Institut für Anglistik/Amerikanistik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach Anglophone Area Studies ist keine eigenständige akademische Disziplin. Wie alle Area Studies versteht sich das Fach als ein spezifisches trans- und interdisziplinäres Studien- und Forschungsfeld, das sich über seinen Untersuchungsgegenstand, in diesem Fall englischsprachige Länder, definiert. An der TU Chemnitz ist das Fach am Institut für Anglistik/Amerikanistik verortet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Instituten der Anglistik/Amerikanistik wird an der TU Chemnitz das Lehrangebot der Linguistik und Literaturwissenschaft jedoch nicht durch ein geisteswissenschaftlich ausgerichtetes Teilfach der Cultural Studies oder der Britischen und Amerikanischen Kulturwissenschaften ergänzt. Die Anglophone Area Studies an der TU Chemnitz sind vielmehr ein in Deutschland einzigartiger sozialwissenschaftlich orientierter, englischsprachiger Teilstudiengang, der die Geschichte, Gesellschaft, Kultur und Politik verschiedener englischsprachiger Länder in den Blick nimmt. In diesem Nebenfach werden daher historische, geographische, ethnologische, vor allem aber soziologische und politikwissenschaftliche Forschungsansätze vermittelt. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Fachs Anglophone Area Studies ist seine explizit komparatistische Perspektive. Die Spezifika der amerikanischen Kultur oder der britischen Politik werden dabei nicht als gegeben verstanden. Sie müssen vielmehr durch den länderübergreifenden, wie diachronen Vergleich in ihrer konkreten raum-zeitlichen Ausprägung identifiziert und aus ihrer jeweiligen historischen Entwicklungslogik erklärt werden. Ebenfalls eher ungewöhnlich ist die geographische Breite des Nebenfachs. Neben den Kernuntersuchungsländern Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika werden auch andere ehemalige Kolonien wie etwa Kanada, Australien, Indien, Nigeria oder Südafrika mit in das Curriculum einbezogen.

In diesem Teilstudiengang werden sowohl zentrale sozialwissenschaftliche Theorien und Methoden vorgestellt und eingeübt als auch länderspezifische Kenntnisse zu den englischsprachigen Zielgesellschaften vermittelt. Der Erwerb akademischer Qualifikationen wird durch die Vermittlung (englisch)sprachlicher Kompetenzen und zusätzlicher berufsqualifizierender Kenntnisse und Fertigkeiten (etwa die Einübung englischsprachiger Präsentationen oder informationstechnologischer Kommunikationsfähigkeiten) ergänzt, wobei in diesem Bereich vielfältige Wahlmöglichkeiten eine individuelle Abstimmung des Curriculums auf das jeweilige Anforderungsprofil der Studierenden erlauben.

Mit dieser einerseits breiten, andererseits jedoch individuell spezifizierbaren Ausrichtung kann das Nebenfach Anglophone Area Studies eine ganze Reihe unterschiedlicher Hauptfächer ergänzen. Für viele Fächer aus anderen Fakultäten aber auch für die eher geisteswissenschaftlichen Fächer der Philosophischen Fakultät erlaubt dieses Nebenfach den Erwerb gänzlich anderer, zusätzlicher Qualifikationen und kann so auch zusätzliche Arbeitsmarktperspektiven eröffnen. Für die stärker verwandten Fächer wie etwa Geschichte, Soziologie, Europa-Studien oder Politikwissenschaft kann die Kombination mit den Anglophone Area Studies zu einer Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Hauptfach in einem ganz spezifischen Bereich und damit die Möglichkeit zu einer akademischen wie arbeitsmarktbezogenen Profilbildung ermöglichen.

Das Nebenfach Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter wird vom Institut für Pädagogik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Curriculum legt den Schwerpunkt auf die gesellschaftlichen Bedingungen des Aufwachsens, der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie die Institutionen und Organisationen, in denen sie sich aufhalten.

Das Nebenfach gliedert sich in ein dreistufiges Studienmodell, welches sich aus einer Grundlagenphase, einer Aufbauphase, respektive wahlobligatorischer pädagogischer Ergänzungsstudien, und einer Vertiefungsphase zusammensetzt.

In der Grundlagenphase werden elementare Begriffe, Theorien und die historisch-disziplinären Aspekte der Erziehungswissenschaft sowie die Entwicklung und Organisation von Bildungssystemen vermittelt. Grundlegende Kenntnisse aus der Migrationspädagogik ergänzen die elementaren Studieninhalte mit Blick auf eine wichtige Zielgruppe.

Die Aufbauphase richtet den Blick auf die Vermittlung und Erarbeitung der empirischen und theoretischen Grundlagen eines wissenschaftlichen und disziplinären Verständnisses des pädagogischen Handelns mit Kindern und Jugendlichen, ihrer Aufwachsensbedingungen und ihrer Erforschung mit entsprechenden Forschungsmethoden.

Die Vertiefungsphase festigt und erweitert insbesondere das Verständnis zentraler Handlungs- bzw. Kompetenzbereiche von Pädagoginnen und Pädagogen und behandelt Fragen, Herausforderungen und aktuelle Themen der Erziehungswissenschaft, der außerschulischen Bildung im Kindes- und Jugendalter sowie in den Handlungsfeldern der außerschulischen Bildung. Im Rahmen von wahlobligatorischen Modulen können die Studierenden ihr bis dahin erworbenes Wissen in Bezug auf die Adressatinnen und Adressaten sowie in handlungsfeldbezogenen Bereichen vertiefen bzw. präzisieren und auf perspektivische Handlungsanforderungen, wie z. B. Heterogenität und sozialer Differenz, Gestaltung inklusiver und demokratischer Lehr-, Lern- und Teilhabebedingungen anwenden.

Das Nebenfach Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter ermöglicht es, in Kombination mit einem Hauptfach in einem breiten Bereich außerschulischer pädagogischer Arbeitsfelder wie der Kinder- und Jugendarbeit bzw. -bildung, der Unterstützung und Begleitung schulischer Bildung von Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Das Nebenfach betont deshalb insbesondere die Heterogenität und soziale Differenz von Bildungs- und Erziehungskontexten sowie die notwendige Schaffung inklusiver, gerechter und demokratischer Lehr-, Lern- und Teilhabebedingungen von Kindern und Jugendlichen.

Das Nebenfach Critical Media Design wird vom Institut für Medienforschung der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten.

Das Nebenfach Critical Media Design befähigt Studierende dazu, die Rolle von Medien in der Gestaltung von Kommunikationsprozessen innerhalb komplexer soziotechnischer Systeme kritisch zu reflektieren und zu analysieren. Im Rahmen des Studienangebots erwerben sie ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweisen analoger, digitaler und technischer Medien sowie für die gestalterischen Prinzipien, die deren Anschlussfähigkeit an die heterogenen und gegebenenfalls konfligierenden Anforderungen menschlicher Akteure, aufgabenbezogener Kontexte sowie kultureller und gesellschaftlicher Normen bestimmen.

Die Studierenden werden darin geschult, die Funktion und Bedeutung von Medienentwürfen in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu untersuchen und zu bewerten. Sie erlernen grundlegende Methoden der Medienanalyse und -forschung. Damit sind sie in der Lage, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der medienbezogenen Forschung zu interpretieren und auf ihr Fachgebiet anzuwenden. Insbesondere erwerben sie kritische Medienkompetenz und sind in der Lage, die potenziellen Auswirkungen von Medieninnovationen und deren Einführung abzuleiten.

Das Nebenfach fördert interdisziplinäres Denken und die Integration verschiedener Fachbereiche wie Medienforschung, Sozialwissenschaften, Psychologie, Informatik, Philosophie und anderer Geisteswissenschaften. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, mediale Lösungen für kommunikationsbezogene Herausforderungen in ihrem Fachgebiet zu bewerten und Probleme, die sich aus der Einführung verschiedener Mediengestaltungen ergeben, zu antizipieren. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten befähigen sie dazu, nutzerzentrierte Lösungen für neue Herausforderungen in einer sich ständig verändernden Medienlandschaft erfolgreich zu bewerten.

Das Nebenfach Digital Humanities und Kultursemiotik wird vom Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach Digital Humanities und Kultursemiotik verbindet auf innovative Weise geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen mit digitalen Methoden und Technologien. Das Curriculum setzt gezielt auf die Kombination von theoretischem Wissen und praktischen Fertigkeiten und ermöglicht den Studierenden einen fundierten Zugang zu modernen Forschungsmethoden im digitalen Zeitalter.

Das Nebenfach ist modular aufgebaut und gliedert sich in Basismodule und Vertiefungsmodule. Im Zentrum der Basismodule stehen die Grundlagen der Digital Humanities und der Kultursemiotik. Die Studierenden erwerben in diesem Bereich die grundlegenden theoretischen und methodischen Kenntnisse des Teilstudiengangs. Ab dem dritten Semester setzen die Vertiefungsmodule Schwerpunkte sowohl in den Digital Humanities als auch in der Kultursemiotik. Hier werden die erworbenen Grundlagen weiter ausgebaut und praktisch angewendet. Zu den zentralen Themen gehören: Erhebung und Analyse großer Datenmengen, Visualisierung von Ergebnissen und kritische Reflexion digitaler Methoden, Gestaltung und Nutzung digitaler Medien zur wissenschaftlichen Publikation und Untersuchung von Zeichenprozessen, Medienpraktiken und kulturellen Bedeutungsstrukturen.

Die Verbindung von Theorie und Praxis steht im Mittelpunkt des Curriculums. Während die Basismodule den Studierenden fundiertes Wissen zu den Digital Humanities und der Kultursemiotik vermitteln, ermöglichen die Vertiefungsmodule die Anwendung dieses Wissens auf konkrete Fragestellungen und Projekte. Der Einsatz digitaler Werkzeuge und Methoden sowie die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Prozessen und Zeichenpraktiken stehen im Fokus. Durch praxisorientierte Lehrveranstaltungen erhalten die Studierenden konkrete Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der digitalen Geisteswissenschaften. Was das Nebenfach besonders auszeichnet, ist seine interdisziplinäre Ausrichtung an der Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften, Kultursemiotik und digitalen Methoden. Es bereitet die Studierenden auf innovative Tätigkeitsfelder vor, die sowohl technisches Verständnis als auch geisteswissenschaftliche Reflexionsfähigkeit erfordern. Der Teilstudiengang legt besonderen Wert auf die Verbindung von theoretischem Wissen mit empirischen Methoden, den Erwerb praktischer Fertigkeiten im Umgang mit digitalen Werkzeugen sowie die kritische Reflexion der digitalen Transformation von Kultur und Gesellschaft.

Durch seine klar strukturierte und praxisnahe Gestaltung bietet das Nebenfach eine umfassende Vorbereitung auf aktuelle wissenschaftliche und berufliche Herausforderungen in den Bereichen Digital Humanities, Medienanalyse und Kultursemiotik.

Das Nebenfach English Linguistics wird vom Institut für Anglistik/Amerikanistik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten.

Das Nebenfach English Linguistics wurde so konzipiert, dass es die volle Breite des Fachs abdeckt – von der Einführung in die verschiedenen strukturellen Ebenen der Sprache über die historischen Ursprünge und angewandte Einsatzbereiche. Darüber hinaus bietet das Nebenfach eine besondere Spezialisierung auf dem Gebiet der digitalen Linguistik und liefert in Kombination mit dem Hauptfach und den Future Skills eine Ausbildung, mit der sich Absolventinnen und Absolventen breit für den Arbeitsmarkt aufstellen können. Angesichts zunehmender Globalisierung und Vernetzung ist Englisch auf universitärem Niveau essenziell für die moderne Wissensgesellschaft. Englisch als internationale Verkehrssprache ist unerlässlich für die digitale und kulturelle Wissensvermittlung sowie für internationale Kooperationen. In einer zunehmend vernetzten Welt gewinnt sprachliche und kulturelle Kompetenz weiter an Bedeutung. Die Englische Sprachwissenschaft analysiert und reflektiert die Nutzung der englischen Sprache als Verkehrssprache im Kontext ihrer metasprachlichen, kulturellen und historischen Implikationen. Ziel ist die Entwicklung und Vermittlung von sprachlich-kommunikativen Grundlagen als Voraussetzung für die erfolgreiche internationale Kommunikation und Zusammenarbeit. Unterstützt wird das Erreichen dieses Ziels durch die Kombination mit sprachpraktischen Lehrveranstaltungen zur Förderung der Entwicklung der englischen Sprachkompetenzen.

Das Nebenfach English Linguistics bietet eine Spezialisierung im Bereich der digitalen Sprachwissenschaft. Studierende erwerben Kompetenzen in den Bereichen Sprachstrukturanalyse, Computerlinguistik und digitale Kommunikation, die insbesondere im Kontext neuer Technologien und KI-basierter Sprachverarbeitung an Relevanz gewinnen. In der Sprachpraxis erwerben Studierende fundierte kommunikative Kompetenzen und erreichen ein quasi-muttersprachliches Englischniveau (C1-C2) – in den für die Sprachwissenschaft besonders relevanten Bereichen der Aussprache (inklusive praktischer Transkriptionsübungen), Grammatik (zur Vertiefung des Bereichs Syntax) und Reading (zur verbesserten Lektüre wissenschaftlicher Texte). Dies ermöglicht Absolventinnen und Absolventen eine breite Aufstellung für den internationalen Arbeitsmarkt und qualifiziert sie für vielfältige berufliche Tätigkeiten in Wissenschaft, Medien, Kultur oder Wirtschaft. Das Nebenfach English Linguistics an der TU Chemnitz zeichnet sich durch seine interdisziplinäre Ausrichtung, eine praxisnahe Ausbildung und eine internationale Perspektive aus. Es verbindet die Bereiche Linguistik und Sprachpraxis. Ein herausragendes Merkmal des Teilstudiengangs ist die sprachliche Exzellenz. Die Studierenden erreichen ein sehr hohes Englischniveau (C1-C2) und trainieren durch zahlreiche Sprachpraxis-Module ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit.

Das Nebenfach English Literatures and Cultures wird vom Institut für Anglistik/Amerikanistik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten.

Das Nebenfach English Literatures and Cultures ist eine eigenständige akademische Disziplin. Dennoch versteht sich das Fach als ein spezifisches trans- und interdisziplinäres Studien- und Forschungsfeld, das über die traditionelle Philologie der Englischen Literaturwissenschaft hinausgeht. Ein besonderer Schwerpunkt der English Literatures and Cultures an der TU Chemnitz liegt auf der postkolonialen Ausrichtung, die es den Studierenden ermöglicht, literarische Werke im Kontext globaler Machtverhältnisse auch mit Bezug auf Gender, postkolonialer Identitätsdiskurse, Hybridisierungsprozesse und kultureller Austauschprozesse zu analysieren. Durch die Integration von interdisziplinären Ansätzen werden neben ästhetischen und postkolonialen auch urbane und mediale Aspekte von Literatur untersucht, was den Studierenden ein tiefgreifendes Verständnis der vielfältigen Ausdrucksformen englischsprachiger Literaturen in englischsprachigen Kulturen vermittelt. An der TU Chemnitz ist das Fach am Institut für Anglistik/Amerikanistik verortet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Instituten der Anglistik/Amerikanistik wird an der TU Chemnitz das Lehrangebot der Anglistischen Literaturwissenschaft durch die Teildisziplinen der Englischen und Digitalen Linguistik und der Anglophonen Area Studies sowie den Lehrbereich der Sprachpraxis ergänzt, jedoch nicht durch ein geisteswissenschaftlich ausgerichtetes Teilfach der Amerikanistik. Das Nebenfach English Literatures and Cultures an der TU Chemnitz zeichnet sich durch eine breite Kanonabdeckung sowie einen Fokus auf postkoloniale Literaturen aus. Neben literaturwissenschaftlichen Ansätzen wie Gender Studies, Postkolonialismus und Intertextualität werden literaturhistorische, kulturwissenschaftliche, kontextuelle und politisch-geographische Forschungsansätze in Teilen auch für den nordamerikanischen Raum (z. B. Kanada) vermittelt. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist seine praxisorientierte Ausrichtung.

Die Studierenden erwerben neben theoretischem Wissen auch berufsqualifizierende Kompetenzen wie wissenschaftliches Schreiben, Präsentationstechniken und interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten. Durch diese breite, aber individuell gestaltbare Ausbildung bietet das Nebenfach English Literatures and Cultures vielfältige berufliche Perspektiven in Wissenschaft, Kultur, Medien und kulturellen sowie internationalen Einrichtungen.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Nebenfachs English Literatures and Cultures an der TU Chemnitz ist seine starke Praxisorientierung. Studierende erhalten nicht nur eine fundierte akademische Ausbildung in der Analyse und Interpretation literarischer Texte, sondern haben auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in praxisnahen Projekten zu erproben und weiterzuentwickeln. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das kreative Schreiben, das aktiv gefördert wird. Darüber hinaus profitieren die Studierenden von vielfältigen Kooperationen mit Kultur- und Medieneinrichtungen in Chemnitz, die ihnen praxisnahe Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeitsfeldern ermöglichen. Dazu gehört in Forschung und Lehre sowie Praxisorientierung das Internationale Kinder- und Jugendfilmfestival Schlingel, eines der bedeutendsten internationalen Kinder- und Jugendfilmfestivals in Deutschland, das die Möglichkeit bietet, sich mit filmischen Erzählweisen auseinanderzusetzen und literaturwissenschaftliche Analyseansätze auf das Medium Film zu übertragen. Studierende können sich zudem in unterschiedlichen Bereichen des Festivals engagieren, etwa in der Übersetzung, der Festivalorganisation oder der pädagogischen Arbeit. Das Industriemuseum Chemnitz beleuchtet die industrielle Entwicklung der Region und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Kultur. Studierende der English Literatures and Cultures können hier durch forschungsnahe Projekte Verbindungen zwischen Literatur, Industriekultur und gesellschaftlichem Wandel untersuchen. Mögliche Tätigkeitsbereiche umfassen die Konzeption von Vermittlungsformaten, die Entwicklung von Texten für Ausstellungen oder die Mitarbeit an interdisziplinären Projekten. Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) bietet durch seine interdisziplinäre Ausrichtung zahlreiche Anknüpfungspunkte für Studierende der English Literatures and Cultures. Hier können sie beispielsweise an der kulturhistorischen Kontextualisierung literarischer Themen mitwirken, museumspädagogische Konzepte entwickeln oder sich mit der Narrativität in Ausstellungsgestaltung und digitaler Vermittlung beschäftigen. Darüber hinaus bestehen weitere Kooperationen mit Bildungs- und Kultureinrichtungen, die Studierenden die Möglichkeit bieten, sich aktiv in verschiedene Berufsfelder einzuarbeiten. Sie erhalten praxisnahe Einblicke in die Arbeit in Verlagen, Redaktionen, Museen, Theatern oder Kulturorganisationen und können wertvolle berufliche Kontakte knüpfen. Diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis bereitet Studierende optimal auf Tätigkeiten in literatur- und kulturbezogenen Berufsfeldern vor und ermöglicht ihnen eine frühzeitige Profilbildung für den Arbeitsmarkt.

In diesem Teilstudiengang werden sowohl zentrale literaturwissenschaftliche Theorien und Methoden vorgestellt und eingeübt als auch kontext- und kulturspezifische Kenntnisse zu den englischsprachigen Zielgesellschaften und deren Literaturen vermittelt. Der Erwerb von Skills, wie wissenschaftlichem Arbeiten, wird ergänzt durch die Vermittlung (englisch)sprachlicher Kompetenzen und zusätzlicher berufsqualifizierender Kenntnisse und Fertigkeiten (etwa die Einübung englischsprachiger Präsentationen oder informationstechnologischer Kommunikationsfähigkeiten), wobei in diesem Bereich vielfältige Wahlmöglichkeiten eine individuelle Abstimmung des Curriculums auf das jeweilige Anforderungsprofil der Studierenden erlauben.

Mit dieser einerseits breiten, andererseits jedoch individuell spezifizierbaren Ausrichtung kann das Nebenfach English Literatures and Cultures eine ganze Reihe unterschiedlicher Hauptfächer ergänzen. Für viele Fächer aus anderen Fakultäten aber auch für die eher geisteswissenschaftlichen Fächer der Philosophischen Fakultät erlaubt dieses Nebenfachstudium den Erwerb gänzlich anderer, bzw. zusätzlicher Qualifikationen und kann so auch weiterreichende Arbeitsmarktperspektiven eröffnen. Für die stärker verwandten Fächer wie etwa Germanistik, Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz, Pädagogik, Geschichte oder Europa-Studien kann die Kombination mit den English Literatures and Cultures zu einer Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Hauptfach in einem ganz spezifischen Bereich und damit die Möglichkeit zu einer akademischen wie arbeitsmarktbezogenen Profilbildung bieten.

Das Nebenfach English Studies wird vom Institut für Anglistik/Amerikanistik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach English Studies an der TU Chemnitz ist ein grundständiger Teilstudiengang im Fach Anglistik/Amerikanistik. Mit je einer Professur für die drei Teildisziplinen Literatur, Linguistik und Anglophone Area Studies deckt das Institut die volle Breite der Disziplin bzw. ihrer Teildisziplinen ab. Darüber hinaus verfügen die Professuren über spezifische Schwerpunkte und Expertisen, die jeweils als Alleinstellungsmerkmal des Nebenfachs verstanden werden können. So ergänzt die literaturwissenschaftliche Lehre die traditionelle Auseinandersetzung mit dem Kanon englischsprachiger Literatur durch einen Fokus auf postkoloniale kulturelle und literarische Repräsentationen und Praxen. Im Bereich der Sprachwissenschaft bietet das Nebenfach eine besondere Spezialisierung auf dem Gebiet der digitalen Linguistik. Die Anglophone Area Studies haben im Gegensatz zu beinahe allen anderen Professuren an deutschen Universitäten in diesem Bereich eine explizit sozialwissenschaftliche Ausrichtung und sind dezidiert komparativ orientiert (also nicht ausschließlich auf Britische oder Amerikanische Kultur fixiert). Zusammen ergibt sich so ein grundständiges Nebenfach English Studies, das durch seine spezifische inhaltliche Ausrichtung und theoretisch-methodische Verankerung eine Ausbildung liefert, mit der sich Absolventinnen und Absolventen breit für den Arbeitsmarkt aufstellen können. Angesichts zunehmender Globalisierung und Vernetzung ist Englisch auf universitärem Niveau essenziell für die moderne Wissensgesellschaft. Als Wissenschaft von der englischen Sprache sowie den durch sie vermittelten Literaturen und Kulturen spielt die Anglistik/Amerikanistik an der TU Chemnitz eine zentrale Rolle. Die Erforschung sprach-, literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftlicher Themen hat angesichts globaler Entwicklungen eine Schlüsselfunktion. Englisch als internationale Verkehrssprache ist unerlässlich für die digitale und kulturelle Wissensvermittlung sowie für internationale Kooperationen. In einer zunehmend vernetzten Welt gewinnt sprachliche und kulturelle Kompetenz weiter an Bedeutung.

Die English Studies analysieren und reflektieren die Nutzung der englischen Sprache als Verkehrssprache im Kontext ihrer metasprachlichen, kulturellen, historischen und politischen Implikationen in den Zielkulturen bzw. den Zweitnutzungskulturen. Ziel ist die Entwicklung und Vermittlung von sprachlich-kommunikativen, literarischen, kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Grundlagen in ihrer jeweiligen wechselseitigen Bedingtheit und Vielfalt als Voraussetzung für die erfolgreiche internationale Kommunikation und Zusammenarbeit. Zur Erfüllung dieser Voraussetzungen bietet das Nebenfach English Studies an der TU Chemnitz eine fundierte Ausbildung über eine dem Studiengang angemessene inhaltliche Breite der Teilfächer und setzt ausgewählte grundlegende Schwerpunkte in jeweils einem Teilfach. Im Bereich der Anwendungsfelder finden sich z. B. mit Angeboten aus der Sprachpraxis, der Englischen und Digitalen Sprachwissenschaft, der Anglistischen Literaturwissenschaft und der Anglophone Area Studies Inhalte, die Studierenden im Nebenfach eine Fokussierung ermöglichen.

Das Curriculum des Nebenfachs English Studies an der TU Chemnitz setzt gezielt Schwerpunkte in den drei zentralen Teildisziplinen Literaturwissenschaft, Linguistik sowie Anglophone Area Studies, die jeweils durch spezifische methodische und inhaltliche Akzente erweitert werden. In der Literaturwissenschaft liegt ein besonderer Fokus auf postkolonialen Literaturen und kulturellen Repräsentationen. Studierende beschäftigen sich nicht nur mit dem klassischen Kanon der anglophonen Literatur, sondern auch mit postkolonialen Theorien sowie literarischen und medialen Praxen, wodurch eine globale Perspektive auf Literatur eröffnet wird. Die Linguistik bietet eine Spezialisierung im Bereich der digitalen Sprachwissenschaft. Studierende erwerben Kompetenzen in den Bereichen Sprachstrukturanalyse, Computerlinguistik und digitale Kommunikation, die insbesondere im Kontext neuer Technologien und KI-basierter Sprachverarbeitung an Relevanz gewinnen. Die Anglophone Area Studies an der TU Chemnitz zeichnen sich durch eine explizit sozialwissenschaftliche und vergleichende Ausrichtung aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Universitäten wird hier nicht ausschließlich britische oder amerikanische Kultur betrachtet, sondern es werden verschiedene anglophone Kulturen und Gesellschaften aus sozialwissenschaftlicher Perspektive analysiert. Dies ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, historischen und politischen Entwicklungen sowie mit transnationalen Prozessen. Diese Schwerpunkte spiegeln sich konkret im Studienverlauf und den drei Teilfächern wider. In der Sprachpraxis erwerben Studierende fundierte kommunikative Kompetenzen und erreichen ein hohes Englischniveau (C1). Die Möglichkeit eines freiwilligen Auslandssemesters oder -praktikums erweitert die interkulturellen und berufspraktischen Kompetenzen, je nach Wahl des Hauptfachs, erheblich. Dies ermöglicht Absolventinnen und Absolventen eine breite Aufstellung für den internationalen Arbeitsmarkt und qualifiziert sie für vielfältige berufliche Tätigkeiten in Wissenschaft, Medien, Kultur oder Wirtschaft.

Das Nebenfach English Studies an der TU Chemnitz zeichnet sich durch seine interdisziplinäre Ausrichtung, eine praxisnahe Ausbildung und eine internationale Perspektive aus. Es verbindet die Bereiche Sprachpraxis, Linguistik, Literaturwissenschaft und interdisziplinäre Anglophone Area Studies und geht dabei über klassische philologische, linguistische oder kulturelle Methoden hinaus. Darüber hinaus ermöglichen zahlreiche Kooperationen mit Kultur- und Medieneinrichtungen praxisnahe Einblicke und erste berufliche Erfahrungen. Ein weiteres herausragendes Merkmal des Nebenfachs ist die sprachlich exzellente Ausbildung. Die Studierenden erreichen ein hohes Englischniveau (C1) und trainieren durch zahlreiche Sprachpraxis-Module ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Der Fokus auf eine globale Anglistik unterstreicht die internationale Ausrichtung des Nebenfachs, weshalb ein Auslandsaufenthalt ausdrücklich empfohlen wird, um Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen weiter zu vertiefen, aber nicht verpflichtend ist. Das Nebenfach English Studies bietet somit eine grundlegende geistes- und sozialwissenschaftliche Ausbildung mit einem dem Nebenfach angemessenen Praxisbezug. Die innovative Verbindung aus wissenschaftlicher Reflexion, interdisziplinären Ansätzen und berufsvorbereitenden Elementen im Hauptfach (Future Skills) ermöglicht den Studierenden eine umfassende akademische Qualifikation und bereitet sie in Verbindung mit einem Hauptfach optimal auf eine globalisierte Arbeitswelt vor.

Das Nebenfach Erwachsenen- und Weiterbildung wird vom Institut für Pädagogik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach Erwachsenen- und Weiterbildung zeichnet sich durch ein umfassendes Konzept aus, das wissenschaftliches Wissen, empirische Forschung und berufspraktische Handlungskompetenz sowohl inhaltsbezogen als auch didaktisch über vielfältige Lehr- und Interaktionsformen sowie Prüfungsformate zusammenführt. Damit zielt das Nebenfach auf eine doppelte Professionalisierung, bestehend aus wissenschaftlicher Reflexivität und erfahrungsbasiert-beruflicher Handlungskompetenz. Curriculare Schwerpunkte im Nebenfach Erwachsenen- und Weiterbildung liegen neben der Vermittlung disziplinären Fachwissens und handlungsfeldbezogener Grundkompetenzen in der Befähigung der Studierenden zur bedarfsabhängigen Planung von Bildungsangeboten für Erwachsene sowie zum Design, zur Anleitung und zur Evaluation adäquater Lehr-Lern-Prozesse.

Das Nebenfach gliedert sich in ein dreistufiges Studienmodell, welches sich aus einer Basisphase und nachfolgend aus einer Aufbauphase und einer Vertiefungsphase mit jeweils wahlobligatorischen Angeboten zusammensetzt.

In der Basisphase im ersten und zweiten Semester erfolgt, im Rahmen einer Einführung in die Theorien, Konzepte, Begrifflichkeiten und Handlungsfelder der Erwachsenen- und Weiterbildung sowie deren ideengeschichtlicher Grundlegung, die Vermittlung von disziplinärem Grundlagenwissen. Ergänzend werden hierzu erziehungswissenschaftlich relevante Wissensbestandteile erworben, die das disziplinspezifische Wissen zur Erwachsenen- und Weiterbildung sinnvoll ergänzen bzw. erweitern.

In der Aufbauphase stehen im Sinne eines wissenschaftlichen und disziplinären Verständnisses des pädagogischen Handelns im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung die Vermittlung fundierter Kenntnisse zu Fragen der Biografie, der Sozialisation und des Lernens Erwachsener sowie erwachsenenpädagogischer Handlungsformen bzw. Tätigkeitsprofile im Zentrum. Neben didaktischen und methodischen Aspekten der Planung und Durchführung von Bildungsangeboten für Erwachsene stehen Fragen der (Weiter)Bildungsberatung im Kontext lebenslangen Lernens im Vordergrund. Die Lehrveranstaltungen sind als Einführungen in konkrete Tätigkeitsprofile in der Erwachsenen- und Weiterbildung angelegt und ermöglichen anhand konkreter Fall- und Planungsbeispiele eine praxis- und anwendungsorientierte Vermittlung handlungsfeldbezogener Grundlagen und Kompetenzen. Diese fachliche Grundausbildung mit Bezug auf die Disziplin ermöglicht den Studierenden eine allgemeine Orientierung innerhalb des heterogenen Tätigkeits- und Berufsfeldes und stellt die (bspw. zielgruppenspezifischen) Unterschiede zu anderen pädagogischen Handlungs- und Forschungsfeldern deutlich heraus.

Die Vertiefungsphase zielt sowohl auf die Erschließung relevanter Handlungsfelder im Bereich der allgemeinen, kulturellen und politischen Erwachsenenbildung sowie der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung als auch auf ein erweitertes Verständnis zentraler Fragen, Herausforderungen und aktueller Diskurse der Fachdisziplin. Hier kann im Rahmen wahlobligatorischer Module entweder die Evaluation als weiterer Tätigkeitsaspekt erschlossen werden oder aber eine vertiefte Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Querschnittsthemen wie Digitalisierung, Diversität und Nachhaltigkeit erfolgen. Im Rahmen wahlobligatorischer Module werden vertiefte Kenntnisse zu Handlungskontexten der allgemeinen, kulturellen und politischen Erwachsenenbildung oder der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung sowie relevanten Organisationstypen, Trägerstrukturen, Schwerpunktthemen und didaktischen Ansätzen erworben. In diesem Rahmen sind Praxisfelderkundungen zu Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung vorgesehen. Ergänzt wird der Vertiefungsbereich um eine grundlegende Einführung in die Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung, wobei die Studierenden zwischen qualitativen und quantitativen Zugängen wählen können. Somit wird auch im Nebenfach Erwachsenen- und Weiterbildung eine qualitativ hochwertige Methodenausbildung bei gleichzeitiger Wahlmöglichkeit eines Forschungszugangs angeboten.

In Kombination mit einem fachwissenschaftlichen Hauptfach qualifiziert das Nebenfach Erwachsenen- und Weiterbildung Studierende zur Gestaltung und Reflexion von Lernarrangements für Erwachsene in verschiedenen Lebensphasen und organisationalen Kontexten und bereitet die Absolventinnen und Absolventen über abwechslungsreiche Veranstaltungs- und praxisnahe Prüfungsformate, direkte Anwendungsbezüge, Gastvorträge und Praxisfelderkundungen umfassend auf relevante berufsfeldbezogene Tätigkeiten vor.

Das Nebenfach Europa-Studien wird vom Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Im Rahmen dieses Nebenfachs lernen die Studierenden verschiedene Aspekte der Europa-Studien kennen. Das Nebenfach fokussiert sich auf am Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften vertretene disziplinäre Perspektiven (Geographie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaften, Geschichtswissenschaften und Rechtswissenschaft), die ihrerseits um den Lehr- und Forschungsgegenstand „Europa“ kreisen. Dabei ist „Europa“ in einem weiten Sinn zu verstehen und beschränkt sich nicht nur auf die Europäische Union, die aber natürlich eine wichtige Rolle im Curriculum spielt. Im Kern-und Vertiefungsstudium können die Studierenden zwischen Modulen wählen und so eigenständig Schwerpunkte ihres Studiums festlegen.

Das Nebenfach Germanistik wird vom Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten.

Das Nebenfach Germanistik ist ein gesamtgermanistischer Studiengang, an dem alle vier Fachbereiche beteiligt sind (Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation, Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache). Im Nebenfach Germanistik erhalten die Studierenden eine fundierte Einführung in zentrale Bereiche des Fachs mit wissenschaftlicher Grundlage und Blick auf mögliche Praxisbezüge. Das Studium legt den Fokus auf eine breite Grundqualifikation und vermittelt zentrale Methoden und Inhalte der germanistischen Teildisziplinen. Dabei steht weniger eine fachliche Spezialisierung als vielmehr die Ergänzung und Erweiterung des Hauptfachs im Vordergrund.

Im Unterschied zu stärker einseitig ausgerichteten Studienangeboten bietet das Nebenfach Germanistik an der TU Chemnitz einen breit angelegten, einführenden Überblick über zentrale Bereiche des Fachs. Die Studierenden lernen grundlegende Konzepte und Fragestellungen aus allen vier germanistischen Teilgebieten kennen: Im Bereich der Deutschen Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit erhalten sie einen ersten Einblick in die historischen Sprachstufen (Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutsch) sowie in literarische Ausdrucksformen früher Epochen mitsamt ihren kulturellen Kontexten. Die Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation führt in zentrale Modelle zur Beschreibung von Sprache ein und thematisiert u. a. auch Ansätze zur Analyse von Kommunikation aus sprach- und medienübergreifender Perspektive. Die Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft vermittelt Grundkenntnisse zur deutschsprachigen Literatur ab der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart, ergänzt um erste interkulturelle und medientheoretische Fragestellungen. Im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache setzen sich die Studierenden einführend mit Aspekten des Spracherwerbs, der Sprachdidaktik und der sprachlichen Vielfalt im Kontext von Mehrsprachigkeit auseinander. Das Nebenfach vermittelt somit ein breites Grundlagenwissen, das in Kombination mit dem Hauptfach den Erwerb interdisziplinär anschlussfähiger Kompetenzen ermöglicht.

Das Nebenfach Informatik wird von der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach Informatik wird in diesem Studiengang mit einem nicht-informatischen Hauptfach kombiniert. Die Grundidee besteht darin, dass Bachelor-Studierende durch den Erwerb ausgewählter wesentlicher Kompetenzen der Informatik individuelle Synergien mit ihren Fähigkeiten aus dem Hauptfach bilden können. Dabei steht einerseits das allgemeine Verständnis im Vordergrund, anderseits können sich die Studierenden gezielt in einem Vertiefungsbereich weitergehende Informatikkompetenzen aneignen. Beispielsweise könnte bei einem Hauptfach Erziehungswissenschaft sowohl aus inhaltlich-didaktischen Gründen die Vertiefung Funktionsweise von Computern sinnvoll sein, als auch zur Entwicklung von Lernsoftware die Vertiefung Programmierung.

Das Nebenfach Medie Use & Effects wird vom Institut für Medienforschung der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach Media Use & Effects vermittelt seinen Studierenden ein grundlegendes, wissenschaftlich belastbares Verständnis für die Rolle verschiedenster Medien im privaten und beruflichen Alltag, bei der Ausgestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie im Rahmen breiterer gesellschaftlicher Entwicklungen. Während das Studienprogramm dabei primär die Individual- und Gruppenebene beleuchtet – etwa hinsichtlich möglicher Medieneinflüsse auf das persönliche Wohlbefinden, den individuellen Lernerfolg oder kommunikative Abläufe im Alltag – ermöglichen die angebotenen Module auch wichtige Einblicke in die implikationsreichen Phänomene und Prozesse, die auf der gesellschaftlichen Makroebene angesiedelt sind (z. B. Mainstreambildung, Faktoren der öffentlichen Medienwahrnehmung, gesellschaftliche Nutzungstrends). Über all diese Inhalte hinweg nimmt im angebotenen Studienprogramm die reflektierte Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken verfügbarer Medienangebote eine zentrale Funktion ein, um die Absolventinnen und Absolventen auf zukünftige Diskurse, Diskussionen und gesellschaftliche Herausforderungen sinnvoll vorzubereiten.

Hinsichtlich der adressierten Medienformate und -inhalte erwerben die Studierenden des Nebenfachs Media Use & Effects sowohl Kenntnisse über traditionell-analoge Mediensysteme wie lineares Fernsehen oder Radio als auch zu digitalen Medien, wie Social-Media-Apps, Streaming-Angeboten, digitale Lehr-Lern-Plattformen, Podcasts, oder zeitgenössischen Videospielen. Ergänzend dazu werden Theorien und Phänomene aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion sowie der künstlichen Intelligenz vermittelt, um so aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein.

Das Nebenfach Mittelalterstudien wird gemeinsam vom Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation und dem Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Weitere Informationen zu diesem Nebenfach finden Sie hier.

Das Nebenfach erschließt die Felder mediävistischen Wissens durch eine disziplinär-solide Einführung in die fachspezifischen Methoden und die Spezifik der jeweiligen Quellengattungen in interdisziplinärer Vielfältigkeit. In der Sprach- und Literaturgeschichte der Vormoderne stehen die Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit, Sprachwandel, Gattungsgeschichte und die sozialgeschichtliche Einbettung von Literatur im Fokus. Sie reflektiert zugleich die medialen und kulturellen Bedingungen der Vormoderne, indem sie die Mediengeschichte, die Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie den sozialen Wandel und die Gesellschaftssysteme in den Blick nimmt. Einen standortbezogenen Schwerpunkt setzt das Curriculum mit dem Bereich der Rezeption des Mittelalters und der Frühen Neuzeit: den Mittelalterbildern in Renaissance, Romantik und Moderne, der kritischen Auseinandersetzung mit mittelalterlichen Strukturen und deren Einfluss auf heutige Gesellschaften sowie der literarischen und künstlerischen Mittelalterrezeption. In interdisziplinärem Zugang verbinden sich historische und literaturwissenschaftliche Ansätze unter Einbeziehung weiterer geistes- und kulturwissenschaftlicher Perspektiven.

Basismodule vermitteln sprachliche, literaturhistorische und historische Grundlagen. Vertiefungsmodule ermöglichen eine fachwissenschaftliche Spezialisierung mit exemplarischen Tiefenbohrungen. Mit den Ergänzungsmodulen besteht die Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung im interdisziplinären Angebot. Hier werden die Studierenden zudem an die aktuelle Forschung herangeführt und erhalten die Möglichkeit, ihre erworbenen Kompetenzen auf einer Tagesexkursion unter Beweis zu stellen.

Das Nebenfach Mittelalterstudien bietet eine fundierte Einführung in die Methoden und gewährleistet ein konsequentes interdisziplinäres Vorgehen bei der Perspektivierung der Vormoderne. Es setzt einen starken Fokus auf die Anwendungsfähigkeit der erworbenen Kompetenzen in der heutigen Gesellschaft. Durch seine vergleichende Perspektive, die Mittelalter und Frühe Neuzeit in ihren modernen Rezeptionen betrachtet, ermöglicht es vertiefte Einsichten in Alteritäts- und Egalitätsphänomene zwischen Vormoderne und Gegenwart. Die vielfältigen und abwechslungsreichen Prüfungsformate werden nicht nur der Komplexität und Multiperspektivität des Gegenstandes, sondern auch den beruflichen Perspektiven gerecht.

Das Nebenfach Politikwissenschaft wird vom Institut für Politikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Studium am Institut für Politikwissenschaft zeichnet sich durch eine besondere Nähe zwischen Studierenden und Dozentinnen und Dozenten und ein gutes Betreuungsverhältnis in kleinen Lerngruppen aus. Trotz der überschaubaren Größe des Instituts werden sämtliche Kernbereiche eines Basiscurriculums der Politikwissenschaft gemäß den Empfehlungen der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) durch die Professuren des Instituts umfassend abgedeckt. Das Nebenfach zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die einzelnen Module nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch aufeinander abgestimmt sind, um Studierenden einen optimalen Lernfortschritt zu ermöglichen.

Das Nebenfach Soziologie wird vom Institut für Soziologie der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der TU Chemnitz angeboten.

Das Curriculum des Nebenfachs Soziologie an der TU Chemnitz setzt inhaltlich wie methodisch gezielte Schwerpunkte, die den Studierenden einen systematischen Einstieg in zentrale Felder der Soziologie ermöglichen. Im Mittelpunkt steht zunächst die Allgemeine Soziologie, die grundlegende Begriffe, theoretische Ansätze und Fragestellungen des Fachs vermittelt. Aufbauend darauf werden spezielle Soziologien eingeführt, die sich mit konkreten gesellschaftlichen Teilbereichen befassen – etwa der Arbeits- und Organisationssoziologie, der Techniksoziologie oder der Gesundheitssoziologie. Diese Vielfalt ermöglicht einen praxisnahen Einblick in aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren soziologische Analyse. Besonders in den speziellen Soziologien werden praxisnahe Problemstellungen aufgegriffen und die Verzahnung von gelebter Praxis und Wissenschaft aufgezeigt, z. B. in der alltäglichen Arbeit von Gesundheitsämtern und der Umsetzung wissenschaftlicher Zugänge der Gesundheitssoziologie.

Ein zweiter, ebenso zentraler Schwerpunkt liegt auf den Methoden der empirischen Sozialforschung. Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse in der Anwendung qualitativer und quantitativer Erhebungs- und Auswertungsverfahren. Dies umfasst sowohl die Vermittlung wissenschaftlicher Techniken als auch die Einführung in die sozialwissenschaftliche Datenanalyse. Die Auseinandersetzung mit methodischen Zugängen fördert das Verständnis für wissenschaftliches Arbeiten und die kritische Bewertung empirischer Studien – eine Schlüsselkompetenz in der Soziologie. Zudem wird der gesellschaftstheoretische Fokus durch einen Einblick in die Politische Soziologie ergänzt. Damit rückt das Curriculum aktuelle politische Strukturen, Machtverhältnisse und Entscheidungsprozesse ins Zentrum soziologischer Betrachtung.

Die genannten Schwerpunkte sind im Studienverlauf klar strukturiert und modular aufgebaut. In den ersten beiden Semestern liegt der Fokus auf der Vermittlung soziologischer Grundlagen. Dazu gehören Veranstaltungen zur allgemeinen Soziologie und zur empirischen Sozialforschung, mit dem Ziel, von Anfang an Theorie und Methodik systematisch zu verzahnen. In den folgenden Semestern erweitert sich der Blick auf spezielle Anwendungsfelder der Soziologie. Die Studierenden können dabei aus mehreren Einführungsveranstaltungen wählen, etwa zur Arbeits- und Organisationssoziologie, Gesundheitssoziologie, Techniksoziologie oder zur Sozialstruktur Deutschlands im europäischen Kontext. Diese Wahlmöglichkeiten erlauben eine individuelle Vertiefung, je nach Interesse, und ermöglichen es, interdisziplinäre Perspektiven mit dem Hauptfach zu verknüpfen. Ein weiterer Baustein ist die Vertiefung im Bereich empirischer Sozialforschung. Hier wählen die Studierenden zwei aus fünf spezialisierten Modulen, die sich beispielsweise mit qualitativen Erhebungsverfahren oder speziellen Techniken der quantitativen Forschung befassen. Ergänzt wird dies durch Seminare zu aktuellen Problemen in verschiedenen soziologischen Teilbereichen – etwa im Bereich Arbeit, Gesundheit oder Technik. Durch diese flexible, aber dennoch systematisch aufgebaute Struktur ist der Studiengang sowohl breit angelegt als auch individuell anpassbar. Die Kombination aus theoretischer Grundlegung, methodischer Qualifikation und thematischer Schwerpunktsetzung spiegelt sich konsequent im Aufbau des Studiengangs wider.

Das Nebenfach Soziologie an der TU Chemnitz zeichnet sich durch eine starke methodische Fundierung sowie eine hohe Anschlussfähigkeit an verschiedene Hauptfächer aus. Der Studiengang bietet eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis und fördert die Fähigkeit zu kritischem Denken, analytischer Reflexion und empirischer Forschung – Kompetenzen, die in zahlreichen Berufsfeldern gefragt sind. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Anschlussfähigkeit des Nebenfachs. Durch die Breite der wählbaren Themenbereiche lässt sich das Studium optimal mit geistes-, sozial- oder wirtschaftswissenschaftlichen Hauptfächern kombinieren. Aber auch in Kombination mit den MINT-Fächern ergeben sich spannende Synergien – etwa im Bereich Techniksoziologie oder Gesundheitssoziologie. Ein weiteres Merkmal ist die Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung. Der modulare Aufbau erlaubt es den Studierenden, eigene Interessen gezielt zu verfolgen – sei es in Richtung empirischer Forschung, gesellschaftlicher Praxisfelder oder theoretischer Vertiefung. Gleichzeitig legt der Studiengang großen Wert auf methodische Kompetenz, was den Absolventinnen und Absolventen eine grundlegende Vorbereitung auf wissenschaftliche Masterstudiengänge oder forschungsnahe Tätigkeiten bietet. Nicht zuletzt trägt die Verankerung des Nebenfachs in einem forschungsstarken und praxisorientierten soziologischen Institut dazu bei, dass die Studierenden frühzeitig mit aktuellen Debatten, empirischen Studien und gesellschaftlichen Fragestellungen in Berührung kommen. Die Lehrveranstaltungen sind anwendungsbezogen konzipiert, ohne die theoretische Tiefe zu vernachlässigen. Insgesamt bietet das Nebenfach Soziologie eine moderne, praxisrelevante und wissenschaftlich grundlegende Ergänzung zum Bachelor-Hauptfach – und eröffnet so vielfältige Wege für akademische wie berufliche Weiterentwicklung.

Das Nebenfach Statistik wird von der Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz angeboten. 

Das Nebenfach Statistik stellt ein interdisziplinäres Studienfeld dar, das durch seine Anwendung in einer Vielzahl von Disziplinen hervorsticht. An der TU Chemnitz ist es im Kontext der Fakultät für Mathematik verankert. In einer Ära der KI-Revolution und des massiven Anstiegs an Datenerhebungen wird der Einsatz klassischer statistischer Modelle sowie moderner Methoden des maschinellen Lernens in der Berufswelt von Absolventinnen und Absolventen aller Fachrichtungen, einschließlich der Geistes- und Sozialwissenschaften, zunehmend wichtiger.

Das Studium folgt einem breiten Ansatz und vermittelt nicht nur grundlegende und fortgeschrittene Kenntnisse in statistischen Verfahren, sondern fördert auch die praktische Anwendung dieser Techniken durch Programmierung in modernen Sprachen (wie zum Beispiel R oder Python). Die Studierenden lernen, wie sie statistische Analysen durchführen und maschinelle Lernalgorithmen implementieren oder auf bestehende Software zurückgreifen können, um im Berufsfeld erfolgreich zu agieren.

Der Studiengang bietet Flexibilität und größere Wahlmöglichkeiten, was den Studierenden ermöglicht, ihr Curriculum individuell anzupassen. Diese Flexibilität kombiniert die Vorzüge einer breiten Bildung, wie sie im traditionellen Magisterstudium geboten wurde, mit den strukturierten Ansätzen des Bachelor-/Master-Systems, einschließlich der Akkreditierung von Studiengängen.

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