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BA Kombinationsstudiengang
Hauptfächer
BA Kombinationsstudiengang 

Hauptfächer

Es stehen sieben Hauptfächer zur Auswahl:

Das Hauptfach Critical Media Design wird vom Institut für Medienforschung der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Hauptfach Critical Media Design ermöglicht den Studierenden ein vertieftes Verständnis für die Rolle analoger, digitaler und technischer Medien bei der Gestaltung von Kommunikation in Konstellationen insbesondere der Mensch-Maschine-Interaktion, des digitalisierten Lernens, des Plattform- und Kommunikationsdesigns. Das Hauptfach legt großen Wert auf die Vermittlung wissenschaftlich fundierter Kenntnisse und auf ein systematisches Vorgehen bei der Analyse, Konzeption und Bewertung von digitalen Medien. Es verfolgt einen nutzerzentrierten Gestaltungsansatz, der sich an den vielfältigen Anforderungen von Individuen, Gruppen und Organisationen orientiert.

Auf der Basis theoretischer und praktischer Kenntnisse lernen die Studierenden, (durch iteratives Prototyping) soziotechnische Systeme und Konstellationen der Medienanwendungen und digitalisierten Kommunikation zu analysieren und (neu) zu konzipieren. Die Studierenden werden darin ausgebildet, die Funktion und Bedeutung digitaler Mediengestaltungen sowohl aus kognitiver und sozialer als auch aus institutionell-organisatorischer Perspektive zu untersuchen und zu evaluieren. Sie erlernen hierzu grundlegende Methoden der Medienanalyse und Medienforschung. Sie werden so in die Lage versetzt, Interaktionsdynamiken und Nutzeranforderungen in vielfältigen Domänen kritisch zu reflektieren und für Gestaltungsprozesse zu formalisieren. Um entsprechende Anforderungen bestmöglich zu erfüllen, werden sie auch in der Gestaltung von Medieninhalten ausgebildet – insbesondere in der Gestaltung immersiver Systeme und interaktiver Medien.

Das Hauptfach legt großen Wert auf interdisziplinäres Denken und fördert die Integration verschiedener Bereiche wie Medienforschung, Kommunikationswissenschaft, Sozialwissenschaften, Psychologie, Informatik, Philosophie und anderer Geisteswissenschaften. Die Studierenden lernen, systemorientierte Lösungen für komplexe medienbezogene Probleme zu verstehen und iterativ zu entwickeln, die von den Nutzerinnen und Nutzern leicht erlernbar sind und in bestehende Systeme integriert werden können.

Absolventinnen und Absolventen des Hauptfachs Critical Media Design sind bestens gerüstet, um die Entwicklung und Umsetzung digitaler Medien zu begleiten und deren Auswirkungen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zu beurteilen. Sie können in der Medien- und Kreativwirtschaft, in der Produktentwicklung, in der Medien- und Marktforschung oder im Medien- und Projektmanagement in Industrie, Kultur oder Wissenschaft tätig werden. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten befähigen sie, nutzerzentrierte Lösungen für neuartige Herausforderungen in einer sich ständig wandelnden Medienlandschaft erfolgreich unter Einbindung unterschiedlicher Perspektiven zu gestalten.

Das Hauptfach Critical Media Design kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Anglophone Area Studies
  • Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • English Linguistics
  • English Literatures and Cultures
  • English Studies
  • Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Europa-Studien
  • Germanistik
  • Informatik
  • Mittelalterstudien
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

Das Hauptfach English Studies wird vom Institut für Anglistik/Amerikanistik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Hauptfach English Studies an der TU Chemnitz ist ein Teilstudiengang im Fach Anglistik/Amerikanistik. Mit je einer Professur für die drei Teildisziplinen Literatur, Linguistik und Anglophone Area Studies deckt das Institut die volle Breite der Disziplin bzw. ihrer Teildisziplinen ab. Darüber hinaus verfügen die Professuren über spezifische Schwerpunkte und Expertisen, die jeweils als Alleinstellungsmerkmal verstanden werden können. So ergänzt die literaturwissenschaftliche Lehre die traditionelle Auseinandersetzung mit dem Kanon englischsprachiger Literatur durch einen Fokus auf postkoloniale kulturelle und literarische Repräsentationen und Praxen. Im Bereich der Linguistik bietet das Hauptfach eine besondere Spezialisierung auf dem Gebiet der digitalen Linguistik. Die Anglophone Area Studies haben im Gegensatz zu beinahe allen anderen Professuren an deutschen Universitäten in diesem Bereich eine explizit sozialwissenschaftliche Ausrichtung und sind dezidiert komparativ orientiert (also nicht ausschließlich auf Britische oder Amerikanische Kultur fixiert). Zusammen ergibt sich so ein grundständiges Hauptfach English Studies, das durch seine spezifische inhaltliche Ausrichtung und theoretisch-methodische Verankerung in Kombination mit dem Nebenfach und den Future Skills eine Ausbildung liefert, mit der sich Absolventinnen und Absolventen breit für den Arbeitsmarkt aufstellen können.

Angesichts zunehmender Globalisierung und Vernetzung ist Englisch auf universitärem Niveau essenziell für die moderne Wissensgesellschaft. Als Wissenschaft von der englischen Sprache sowie den durch sie vermittelten Literaturen und Kulturen spielt dieAnglistik/Amerikanistik an der TU Chemnitz eine zentrale Rolle. Die Erforschung sprach-, literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftlicher Themen hat angesichts globaler Entwicklungen eine Schlüsselfunktion. Englisch als internationale Verkehrssprache ist unerlässlich für die digitale und kulturelle Wissensvermittlung sowie für internationale Kooperationen. In einer zunehmend vernetzten Welt gewinnt sprachliche und kulturelle Kompetenz weiter an Bedeutung.

Die English Studies analysieren und reflektieren die Nutzung der englischen Sprache als Verkehrssprache im Kontext ihrer metasprachlichen, kulturellen, historischen und politischen Implikationen in den Zielkulturen bzw. den Zweitnutzungskulturen. Ziel ist die Entwicklung und Vermittlung von sprachlich-kommunikativen, literarischen, kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Grundlagen in ihrer jeweiligen wechselseitigen Bedingtheit und Vielfalt als Voraussetzung für die erfolgreiche internationale Kommunikation und Zusammenarbeit. Zur Erfüllung dieser Voraussetzungen bietet das Hauptfach English Studies an der TU Chemnitz eine umfangreiche Ausbildung über die gesamte inhaltliche Breite der Teilfächer und setzt fundierte Schwerpunkte in jeweils einem Teilfach.

Im Bereich der Anwendungsfelder finden sich z. B. mit Angeboten aus der Sprachpraxis, der Englischen und Digitalen Sprachwissenschaft, der Anglistischen Literaturwissenschaft, der Anglophone Area Studies Inhalte, die Studierenden bereits im Hauptfach eine Fokussierung ermöglichen. In den Future Skills erweitern sprachpraktische Angebote mit spezifischen Ausrichtungen (Informationstechnologie, Editing & Publishing, Präsentationsfertigkeiten oder eine weitere Fremdsprache) die Möglichkeit zur Vertiefung und Schwerpunktsetzung. Ein freiwilliges Auslandssemester, das auch in Form eines Auslandspraktikums absolviert werden kann, ermöglicht unseren Absolventinnen und Absolventen ein berufsqualifizierendes Vertiefen ihrer englischen Sprachkompetenz und fachlichen Diversität sowie (im Falle eines Auslandspraktikums) ihrer berufspraktischen Erfahrung.

Das Curriculum des Hauptfachs English Studies an der TU Chemnitz setzt gezielt Schwerpunkte in den drei zentralen Teildisziplinen Literaturwissenschaft, Linguistik sowie Anglophone Area Studies, die jeweils durch spezifische methodische und inhaltliche Akzente erweitert werden. In der Literaturwissenschaft liegt ein besonderer Fokus auf postkolonialen Literaturen und kulturellen Repräsentationen. Studierende beschäftigen sich nicht nur mit dem klassischen Kanon der anglophonen Literatur, sondern auch mit postkolonialen Theorien sowie literarischen und medialen Praxen, wodurch eine globale Perspektive auf Literatur eröffnet wird. Die Linguistik bietet eine Spezialisierung im Bereich der digitalen Sprachwissenschaft. Studierende erwerben Kompetenzen in den Bereichen Sprachstrukturanalyse, Computerlinguistik und digitale Kommunikation, die insbesondere im Kontext neuer Technologien und KI-basierter Sprachverarbeitung an Relevanz gewinnen. Die Anglophone Area Studies an der TU Chemnitz zeichnen sich durch eine explizit sozialwissenschaftliche und vergleichende Ausrichtung aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Universitäten wird hier nicht ausschließlich britische oder amerikanische Kultur betrachtet, sondern es werden verschiedene anglophone Kulturen und Gesellschaften aus sozialwissenschaftlicher Perspektive analysiert. Dies ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, historischen und politischen Entwicklungen sowie mit transnationalen Prozessen. Diese Schwerpunkte spiegeln sich konkret im Studienverlauf wider. In der Sprachpraxis erwerben Studierende fundierte kommunikative Kompetenzen und erreichen ein hohes Englischniveau (i. d. R. C2). Ergänzend dazu bieten die Module Future Skills eine praxisnahe Ausbildung in Bereichen wie Editing & Publishing, Projektmanagement, Informations- und Medientechnologien, Präsentationsfertigkeiten oder einer weiteren Fremdsprache, die gezielt auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.

Darüber hinaus ermöglicht das Curriculum durch eine flexible Gestaltung eine individuelle Schwerpunktsetzung –Linguistik, Literatur, Area Studies – in der Bachelorarbeit. Somit können Studierende im Hauptfach einen Schwerpunkt wählen und ihre Interessen vertiefen. Die Kombination mit einem selbst gewählten Nebenfach sowie die Möglichkeit eines freiwilligen Auslandssemesters oder -praktikums erweitert die interkulturellen und berufspraktischen Kompetenzen, je nach Wahl des Nebenfachs, erheblich. Dies ermöglicht Absolventinnen und Absolventen eine breite Aufstellung für den internationalen Arbeitsmarkt und qualifiziert sie für vielfältige berufliche Tätigkeiten in Wissenschaft, Medien, Kultur oder Wirtschaft.

Das Hauptfach English Studies an der TU Chemnitz zeichnet sich durch seine interdisziplinäre Ausrichtung, eine praxisnahe Ausbildung und eine internationale Perspektive aus. Es verbindet die Bereiche Sprachpraxis, Linguistik, Literaturwissenschaft und interdisziplinäre Anglophone Area Studies und geht dabei über klassische philologische, linguistische oder kulturelle Methoden hinaus.

Ein wesentliches Merkmal des Hauptfachs ist seine ausgeprägte Praxisorientierung. Die Studierenden erwerben berufsrelevante Kompetenzen in Bereichen wie Editing & Publishing, Projektmanagement und Translation. Darüber hinaus ermöglichen zahlreiche Kooperationen mit Kultur- und Medieneinrichtungen praxisnahe Einblicke und erste berufliche Erfahrungen. Ein weiteres herausragendes Merkmal des Hauptfachs ist die sprachliche Exzellenz. Die Studierenden erreichen ein sehr hohes Englischniveau (i. d. R. C2) und trainieren durch zahlreiche Sprachpraxis-Module ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Der Fokus auf eine globale Anglistik unterstreicht die internationale Ausrichtung, weshalb ein Auslandsaufenthalt ausdrücklich empfohlen wird, um Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen weiter zu vertiefen, aber nicht verpflichtend ist. Gleichzeitig bietet das Hauptfach durch die Wahl eines Schwerpunktes eine hohe Flexibilität – sei es in Literatur, Linguistik, Anglophone Area Studies. Neben einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung erwerben sie praxisorientierte Fähigkeiten, die sie für verschiedene Berufsfelder qualifizieren. Darüber hinaus werden den Studierenden Zukunftskompetenzen vermittelt, die sie gezielt auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereiten. In Modulen zu digitaler Kommunikation, Präsentationstechniken und interkultureller Kompetenz erwerben sie wichtige Fähigkeiten, die sie in zahlreichen Berufsfeldern einsetzen können, darunter Bildung, Medien, Kulturmanagement oder internationale Kommunikation.

Das Hauptfach English Studies bietet somit eine fundierte geisteswissenschaftliche Ausbildung mit einem klaren Praxisbezug. Die innovative Verbindung aus wissenschaftlicher Reflexion, interdisziplinären Ansätzen und berufsvorbereitenden Elementen ermöglicht den Studierenden eine umfassende akademische Qualifikation und bereitet sie in Verbindung mit einem Nebenfach optimal auf eine globalisierte Arbeitswelt vor.

Das Hauptfach English Studies kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter
  • Critical Media Design
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Europa-Studien
  • Germanistik
  • Informatik
  • Media Use Effects
  • Mittelalterstudien
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

Das Hauptfach Erziehungswissenschaft wird vom Institut für Pädagogik der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Hauptfach Erziehungswissenschaft im Kombinationsstudiengang gliedert sich in seinen zentralen Bestandteilen in ein vierstufiges Studienmodell, welches sich aus einer Grundlagenphase, einer Aufbauphase, einer Vertiefungsphase sowie einer anwendungs- bzw. transferbezogenen Studienabschlussphase zusammensetzt. Ziel ist es, eine fachlich aufeinander aufbauende und in sich konsistente Struktur zu schaffen.

In der Grundlagenphase werden elementare Begriffe, Theorien und die historisch-disziplinären Aspekte der Erziehungswissenschaft vermittelt und in das wissenschaftliche Arbeiten (Propädeutikum) eingeführt. Zudem werden relevante Kenntnisse in den Bereichen der Forschungsmethoden, Recht, (pädagogische) Organisationen und Bildungssysteme sowie Heterogenität und Diversität vermittelt. Die Studierenden erwerben im Bereich der fachspezifischen Basismodule ein fundiertes Verständnis in den beteiligten Teildisziplinen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft, der Bildungsforschung, der Erwachsenen- und Weiterbildung sowie der Interkulturellen Pädagogik und erhalten Einblicke in zentrale Themen sowie in Problem- und Fragestellungen der Erziehungswissenschaft. Die Vermittlung grundlegender Inhalte und Themen aus wahlobligatorisch angebotenen Lehrangeboten bezugswissenschaftlicher Disziplinen vervollständigen diese Studienphase.

Die Aufbauphase richtet den Blick auf die Vermittlung und Erarbeitung der empirischen und theoretischen Grundlagen eines breiten wissenschaftlichen und disziplinären Verständnisses des pädagogischen Handelns, wobei sich die curriculare Systematik entlang einer Differenzierung von (a) Kontexten und Rahmenbedingungen zentraler Handlungsparadigmen (wie Erziehung, Bildung, Sozialisation und Lernen) einerseits und (b) der Auseinandersetzung mit Grundlagen und Bereichen des pädagogischen Handelns selbst gestaltet. Im Rahmen wahlobligatorischer Module zu den beiden Aufbaubereichen können die Studierenden ihr Wissen interessengeleitet hierzu aufbauen, erweitern und in ein Gesamtverständnis des pädagogischen Handels überführen.

Die Vertiefungsphase festigt und erweitert insbesondere das Verständnis zentraler Handlungs- bzw. Kompetenzbereiche von Pädagoginnen und Pädagogen und behandelt Fragen, Herausforderungen und aktuelle Themen der Erziehungswissenschaft. Im Rahmen von wahlobligatorischen Modulen können die Studierenden ihr bis dahin erworbenes Wissen in teildisziplinären wie handlungsfeldbezogenen Bereichen vertiefen bzw. präzisieren und auf perspektivische Handlungsanforderungen, wie z. B. Heterogenität und sozialer Differenz, Gestaltung inklusiver und demokratischer Lehr-, Lern- und Teilhabebedingungen, Entwicklung von Programmen und Angeboten im Kontext des technologischen, ökonomischen und sozialen Wandels oder die Berücksichtigung von Machtverhältnissen und Ungleichheiten, anwenden.

Die Studienabschlussphase beinhaltet vor allem die exemplarische Anwendung der erworbenen Kompetenzen auf selbst gewählte Fragestellungen (Pflichtpraktikum und Bachelorarbeit). Die theoretischen und anwendungsbezogenen Kenntnisse sowie das Verständnis von gesellschaftlichen und pädagogischen Zusammenhängen werden im Rahmen eines von vor- und nachbereitenden Seminaren flankierten Praktikums und einer abschließenden Bachelorarbeit dokumentiert. Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, selbst gewählte Fragestellungen schriftlich nach vorgegebenem Umfang wissenschaftlich zu bearbeiten.

In allen Studienphasen ergänzen wahlobligatorische Modulangebote der Future Skills das Studium, die von den Studentinnen und Studenten interessengeleitet belegt werden können und berufs- und fachübergreifende Kompetenzen vermitteln sollen.

Mit seinem offenen Profil fördert das Hauptfach Erziehungswissenschaft in besonderer Weise die Kompetenz, neue Arbeits- und Handlungsfelder durch wissenschaftlich ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen zu erschließen. Die wahlobligatorischen Studienmöglichkeiten im Vertiefungsbereich sowie die Kombination mit einem Nebenfach ermöglichen eine individuelle Schwerpunktsetzung, eine Fokussierung auf die erziehungswissenschaftlichen Teildisziplinen wie auch die Entwicklung eines interdisziplinären Profils.

Zugleich haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium durch ein Auslandssemester zu ergänzen und sich ggf. Module und Leistungspunkte durch den Prüfungsausschuss anerkennen zu lassen. Durch das Institut und den internationalen Campus werden zahlreiche Möglichkeiten im Rahmen des Studiums geboten, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

Das Hauptfach Erziehungswissenschaft kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Anglophone Area Studies
  • Critical Media Design
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • English Linguistics
  • English Literatures and Cultures
  • English Studies
  • Europa-Studien
  • Germanistik
  • Informatik
  • Media Use & Effects
  • Mittelalterstudien
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

Das Hauptfach Germanistik wird vom Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Hauptfach Germanistik ist ein gesamtgermanistischer Teilstudiengang, an dem alle vier Fachbereiche beteiligt sind (Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation, Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache). Getreu dem Motto »theoretisch fundiert – die Praxis im Blick« vereint er hohe wissenschaftliche Ansprüche mit einer ausgewiesenen Praxisorientierung, wie sie auch durch die Möglichkeit eines Praktikums unterstrichen wird. Der Einstieg in eine germanistische Gesamtqualifikation geht einher mit der Möglichkeit eigener Schwerpunktsetzungen durch fachliche Profilierung in bestimmten Teilbereichen.

Im Gegensatz zu gleich oder ähnlich lautenden Studienangeboten in Deutschland, die oft recht einseitig auf Sprach- oder Literaturwissenschaft fokussiert oder unter der Bezeichnung „German Studies“ amorph kulturwissenschaftlich ausgerichtet sind, zeichnet sich das Chemnitzer Hauptfach nicht nur durch die Gleichwertigkeit der vier Fachrichtungen, sondern auch durch deren außergewöhnliche Breite aus: Der Bereich Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit setzt sich mit historischen Sprachstufen (Alt-, Mittel-, Frühneuhochdeutsch) auseinander, betrachtet literarische Formen der deutschen Literaturgeschichte von ihren Anfängen im 8. Jahrhundert bis zum 16. Jahrhundert und gibt Einblicke in kulturelle Kontexte. Dabei findet eine Rezeption der Literatur des Mittelalters ebenso Berücksichtigung wie Aspekte der regionalen Literaturgeschichte. Die Germanistische Sprachwissenschaft behandelt über ihre sprachstrukturellen und -theoretischen Kernthemen hinaus auch die Frage, wie das Zusammenwirken von Rede und Geste und Texten und Bildern theoretisch erfasst und mit welchen Techniken Kommunikation aus multimodaler Perspektive erforscht werden kann. In der Neueren Deutschen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, die die Literatur- und Geistesgeschichte von der Frühen Neuzeit bis heute abdeckt, werden auch Fragen literarischer Wissenschaftsrezeption und interkultureller Hermeneutik behandelt. Im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache sind neben didaktischen und methodischen Fragen auch linguistische Überlegungen zum Deutschen aus der Fremdperspektive, empirische Zweitspracherwerbsforschung sowie Fach- und Wissenschaftssprache Gegenstand.

Im ersten Fachsemester erwerben die Studierenden im Rahmen des Basismoduls Kompetenztraining grundlegende Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens.

Im Rahmen des Hauptfachs Germanistik bildet der Bereich Future Skills ein zentrales Element des Kombinationsstudiengangs. Er dient der gezielten Vermittlung von Schlüsselkompetenzen sowie berufspraktischen Inhalten und trägt dazu bei, das Curriculum praxisnah und zukunftsorientiert auszurichten. Ziel dieses Moduls ist es, Studierende dazu zu befähigen, den komplexen Anforderungen des modernen Berufslebens – insbesondere in geistes- und kulturwissenschaftlich geprägten Arbeitsfeldern – souverän zu begegnen. Vermittelt werden unter anderem digitale und medienbezogene Kompetenzen. Ergänzend dazu sind auch Angebote zu fachbezogenen Fremdsprachen oder digitalen Methoden wählbar. Der Bereich Future Skills erweitert die germanistischen Fachkompetenzen um methodisches Know-how und interdisziplinäre Handlungskompetenzen. So können Studierende lernen, literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen auch in neuen, dynamischen Arbeitskontexten zu verorten – sei es im Bildungsbereich, in den Medien, im Kulturmanagement oder im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften.

Während des Studiums haben die Studierenden die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt (Studium oder Praktikum über die gängigen Austauschprogramme [z. B. Erasmus]) zu absolvieren. Eine Anrechnung der hier erbrachten Leistungen ist durch Absprache mit der Fachstudienberatung und dem Zentralen Prüfungsamt durch den Prüfungsausschuss möglich.

Das Hauptfach Germanistik kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Anglophone Area Studies
  • Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter
  • Critical Media Design
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • English Linguistics
  • English Literatures and Cultures
  • English Studies
  • Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Europa-Studien
  • Informatik
  • Media Use & Effects
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

Das Hauptfach Informatik wird von der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz angeboten. 

Keine Fachrichtung und kein Unternehmen kommt heutzutage ohne informatische Lösungen aus. Das Hauptfach Informatik wird in diesem Studiengang mit einem nicht-informatischen Nebenfach kombiniert. Die Grundidee besteht darin, dass Bachelor-Studierende durch den Erwerb von Informatik-Kompetenzen individuelle Synergien mit ihren Fähigkeiten aus dem Nebenfach bilden können. Dabei entspricht das Studienprofil der Informatik im Hauptfach weitgehend einem klassischen Bachelor der Informatik, mit etwas eingeschränkteren Wahlmöglichkeiten und einer weniger tiefen Ausprägung des Bereichs Technische Informatik/Eingebettete Systeme.

Das Hauptfach Informatik kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Anglophone Area Studies
  • Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter
  • Critical Media Design
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • English Linguistics
  • English Literatures and Cultures
  • English Studies
  • Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Europa-Studien
  • Germanistik
  • Media Use & Effects
  • Mittelalterstudien
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

Das Hauptfach Medie Use & Effects wird vom Institut für Medienforschung der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Hauptfach Media Use & Effects vermittelt seinen Studierenden ein umfassendes und wissenschaftlich belastbares Verständnis für die Rolle verschiedenster Medien im privaten und beruflichen Alltag, bei der Ausgestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie im Rahmen breiterer gesellschaftlicher Entwicklungen. Während das Studienprogramm dabei primär die Individual- und Gruppenebene beleuchtet – etwa hinsichtlich möglicher Medieneinflüsse auf das persönliche Wohlbefinden, den individuellen Lernerfolg oder kommunikative Abläufe im Alltag – ermöglichen die angebotenen Module auch wichtige Einblicke in die implikationsreichen Phänomene und Prozesse, die auf der gesellschaftlichen Makroebene angesiedelt sind (z. B. Mainstreambildung, Faktoren der öffentlichen Meinungsbildung, Agenda Setting, gesellschaftliche Nutzungstrends). Über all diese Inhalte hinweg nimmt im angebotenen Studienprogramm die reflektierte Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken verfügbarer Medienangebote eine zentrale Funktion ein, um die Absolventinnen und Absolventen auf zukünftige Diskurse, Diskussionen und gesellschaftliche Herausforderungen sinnvoll vorzubereiten.

Hinsichtlich der adressierten Medienformate und -inhalte erwerben die Studierenden des Hauptfachs Media Use & Effects auch Kenntnisse über traditionell-analoge Mediensysteme wie lineares Fernsehen, Radio und Presse; grundsätzlich stehen im Curriculum aber digitale Medien im Vordergrund, darunter soziale Netzwerke und Social-Media-Apps, Streaming- Angebote, digitale Lehr-Lern-Plattformen, Podcasts, zeitgenössische Videospiele sowie erweiterte Realitäten wie Augmented Reality und Virtual Reality. Ergänzend dazu werden Theorien und Phänomene aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion sowie der künstlichen Intelligenz vermittelt, um so weiteren aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein.

Das Hauptfach Media Use & Effects kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Anglophone Area Studies
  • Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • English Linguistics
  • English Literatures and Cultures
  • English Studies
  • Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Europa-Studien
  • Germanistik
  • Informatik
  • Mittelalterstudien
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

Das Hauptfach Politikwissenschaft wird vom Institut für Politikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz angeboten. 

Das Hauptfach deckt sämtliche Lehrgebiete der politikwissenschaftlichen Grundausbildung ab: Politische Theorie und Ideengeschichte, Politikfeldanalyse und Wahl- und Einstellungsforschung, Internationale Beziehungen, Vergleich Politischer Systeme und Regieren in Mehrebenensystemen sowie politikwissenschaftliche Methoden. Das Hauptfach zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die einzelnen Module nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch aufeinander abgestimmt sind, um Studierenden einen optimalen Lernfortschritt zu ermöglichen.

Das Hauptfach Politikwissenschaft kann mit den folgenden Nebenfächern kombiniert werden:

  • Anglophone Area Studies
  • Außerschulische Bildung im Kindes- und Jugendalter
  • Critical Media Design
  • Digital Humanities und Kultursemiotik
  • English Linguistics
  • English Literatures and Cultures
  • English Studies
  • Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Europa-Studien
  • Germanistik
  • Informatik
  • Media Use & Effects
  • Mittelalterstudien
  • Soziologie
  • Statistik

Weitere Informationen finden Sie ab etwa April 2026 hier.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …

  • Junge Menschen tanzen auf einer Tanzfläche

    Stimmungsvolle Ballnacht im Kulturbahnhof

    Gelungene Premiere: Fachschaftsräte der TU Chemnitz richteten erstmals einen „Winterball“ für Angehörige der Universität und weitere Tanzbegeisterte aus …