Teilprojekte
Teilprojekt 1: Ethnografie behördlicher Praktiken in der Bildungsintegration
Teilprojektleitung: Dr. Ulf Bohmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Sandra Förster, M.A.
Wissenschaftliche Hilfskraft: Liza Dähne
Kurzbeschreibung: Das Teilprojekt 1 hat einen soziologischen Fokus und wird mittels mehrerer ethnografischer Feldaufenthalte die Angebotsseite der Bildungsteilhabe in den maßgeblich für geflüchtete und immigrierte Jugendliche in Hilfen involvierten Chemnitzer bildungsbezogenen Organisationen rekonstruieren. Dabei steht die Identifizierung der vielfältigen organisationalen Praktiken, Routinen und Konstellationen in den verschiedenen Einrichtungen im Vordergrund, um herauszufinden, wie zur Herstellung von „Bildungsintegration“ entsprechende „Fälle“ konstituiert und organisational bearbeitet werden.
Aktuelles und Ankündigungen
Symposium zu gesellschaftlichen Brüchen auf dem DGfE-Kongress 2026 in München
Das Teilprojekt 1 präsentiert am Dienstag, den 24. März 2026, im Rahmen des Symposiums „Brüche oder Übergänge? Immigrierte und geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungs- und Kinder- und Jugendhilfesystem“ auf dem 30. Kongress der DGfE in München den Vortrag „Brüche in der Bildungsintegration? Ethnografische Einblicke in die Anforderungen und Praktiken in Behörden“.
Teilprojekt 2: Bildungsbezogene Haltungen und Strategien von Jugendlichen
Teilprojektleitung: Dr. Susanne Siebholz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Luisa Burgmer, M.A.
Wissenschaftliche Hilfskraft: Lisa Klostermann, Emily Schenk
Kurzbeschreibung: Teilprojekt 2 stellt die migrierten und geflüchteten Jugendlichen in Hilfen zur Erziehung, die zu den am stärksten benachteiligten Gruppen des deutschen Schulsystems gehören, selbst in den Mittelpunkt. Ihre bildungsbezogenen Erfahrungen, Haltungen und Strategien stehen im Fokus der Forschung. Sie werden auf der Grundlage von Interviews sowie Beobachtungen im Alltag und mit Hilfe der dokumentarischen Methode herausgearbeitet.
Aktuelles und Ankündigungen
Symposium zu gesellschaftlichen Brüchen auf dem DGfE-Kongress 2026 in München
Das Teilprojekt 2 präsentiert am Dienstag, den 24. März 2026, im Rahmen des Symposiums „Brüche oder Übergänge? Immigrierte und geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungs- und Kinder- und Jugendhilfesystem“ auf dem 30. Kongress der DGfE in München den Vortrag „Brüche oder Übergänge? Bildungsbiografien von migrierten Jugendlichen in Hilfen zur Erziehung“.
Teilprojekt 3: Schulischer Alltag und Erfahrungen von immigrierten und geflüchteten Jugendlichen
Teilprojektleitung: Theo Döppers
ehemalige Leitung bis 03/2025: Jun.-Prof.in Dr. Barbara Gross
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen: Floreal Keller, M.A., kommissarisch Luisa Burgmer, M.A. (TP 2), Jost Eisenmenger, M.A. (TP 4)
Ehemalige Mitarbeiterin: Tanja Strukelj, M.A.
Studentische Hilfskräfte: Marlen Staudacher, Nico Grammatke, ehemalige Hilfskräfte: Jasmin Kutzera
Kurzbeschreibung: In Teilprojekt 3 wird die pädagogische Praxis an drei Schulen in Chemnitz, die einen hohen Anteil an immigrierten und geflüchteten Schüler*innen aufweisen, untersucht. Durch teilnehmende Beobachtungen, Gruppendiskussionen und Interviews werden die Perspektiven von Schulleitungen, Lehrkräften sowie Schüler*innen erfasst, um das implizite Wissen wie auch Praktiken in der pädagogisch-institutionellen Realität und die bestehenden Bildungsangebote an den Schulen sowie in Kooperation mit außerschulischen Trägern zu beleuchten.
Aktuelles und Ankündigungen
Symposium zu gesellschaftlichen Brüchen auf dem DGfE-Kongress 2026 in München
Das Teilprojekt 3 und 4 präsentiert am Dienstag, den 24. März 2026, im Rahmen des Symposiums „Brüche oder Übergänge? Immigrierte und geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungs- und Kinder- und Jugendhilfesystem“ auf dem 30. Kongress der DGfE in München den Vortrag „Brüche und Übergänge in der pädagogischen Arbeit mit immigrierten und geflüchteten Jugendlichen in Kinder- und Jugendhilfe und Schule“.
Teilprojekt 4: Handlungspraktiken und -orientierungen pädagogischer Fachkräfte und Ehrenamtlicher in der Kinder- und Jugendhilfe
Teilprojektleitung: Prof. Dr. Ulrike Deppe
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Jost Eisenmenger, M.A.
Studentische Hilfskräfte: Theo Lekies, Sophie Linßner, ehemalige Hilfskräfte: Franziska Ackermann, Nena Balster
Kurzbeschreibung: In Teilprojekt 4 werden die Handlungspraktiken und -orientierungen pädagogischer Fachkräfte sowie ehrenamtlich Tätiger im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe untersucht. Konkret steht die Arbeit in der außerunterrichtlichen Ganztagsbildung an Schulen, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowie in den Hilfen zur Erziehung im Fokus der Untersuchung. Dabei soll auch das Erleben der Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren sowie der Beitrag der Angebote zur Bildungsintegration der Jugendlichen erforscht werden.
Aktuelles und Ankündigungen
Symposium zu gesellschaftlichen Brüchen auf dem DGfE-Kongress 2026 in München
Das Teilprojekt 3 und 4 präsentiert am Dienstag, den 24. März 2026, im Rahmen des Symposiums „Brüche oder Übergänge? Immigrierte und geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungs- und Kinder- und Jugendhilfesystem“ auf dem 30. Kongress der DGfE in München den Vortrag „Brüche und Übergänge in der pädagogischen Arbeit mit immigrierten und geflüchteten Jugendlichen in Kinder- und Jugendhilfe und Schule“.
Teilprojekt 5: Projektkoordination, Bestands- und Bedarfsanalyse bildungsbezogener Angebote
Teilprojektleitung: Prof. Dr. Ulrike Deppe
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Sarah Klepp, M.A. (Projektkoordinatorin)
Wissenschaftliche Hilfskräfte: Lisa Kruppa, Sophie Linßner, ehemalige Hilfskräfte: Nena Balster
Teilprojekt 5: Im Teilprojekt wird neben der Koordination des Gesamtprojekts „ImmEr“ eine Bestands- und Bedarfsanalyse der bildungsbezogenen Angebote für immigrierte und geflüchtete Jugendliche in Hilfen zur Erziehung mit dem Ziel der Erstellung einer Übersicht und Schulungsunterlagen für pädagogische Fachkräfte durchgeführt. Das Teilprojekt setzt zudem eine intersektionale, qualitative Mehrebenenanalyse der Ergebnisse von den vier anderen Teilprojekten erforschten Organisationen und Teilbereichen (TP 1 Organisationen, TP 2 Jugendliche, TP 3 Schule, TP 4 pädagogische Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige) um.
Bildungsteilhabe junger Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte in Chemnitz – wie kann sie gelingen?
Im Rahmen des Forschungsprojekts „ImmEr führen wir an der Technischen Universität Chemnitz derzeit eine Befragung zur Situation junger Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte im Raum Chemnitz durch.
Ziel der Studie
ist eine umfassende Bestandsanalyse der bildungsbezogenen Unterstützungs- und Begleitangebote. Wir möchten besser verstehen, welche Angebote sowie Strukturen bereits bestehen und Bedarfe identifizieren. Dabei interessieren uns sowohl die Situation der Jugendlichen als auch die Perspektiven, Erfahrungen und Anliegen der beteiligten Organisationen, um praxisnahe Impulse für die Weiterentwicklung der Angebote zu gewinnen. Die Befragung richtet sich an Organisationen, die Bildungs-, Beratungs- und Begleitangebote für immigrierte und geflüchtete Jugendliche im weitesten Sinne bereitstellen
Informationen zur Teilnahme sowie zur Verarbeitung personenbezogener Daten
finden Sie in den verlinkten Dokumenten:
- Informationen zur Studie und Hinweise zum Datenschutz (Link PDF)
- Informationen zur Studie und Hinweise zum Datenschutz – Schulleiterinnen und Schulleiter (Link PDF)
Teilnahme und Datenschutz
Der Fragebogen ist thematisch gegliedert und kombiniert geschlossene Fragen für quantitative Daten mit offenen Fragen für Ihre qualitativen Einschätzungen. Bitte nehmen Sie sich etwa 35 Minuten Zeit, um den Fragebogen auszufüllen. Ihre Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Für den Erfolg der Studie ist Ihre Mitwirkung jedoch sehr wertvoll. Ihre Angaben werden streng vertraulich entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz behandelt. Die erhobenen Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und die Ergebnisse nur in anonymisierter Form veröffentlicht, sodass keine Rückschlüsse auf Ihre Person möglich sind. Die im Raum Chemnitz erhobenen Daten dienen als fundierte Basis, um lokale Versorgungslücken aufzuzeigen und bundesweite Transferkonzepte für eine gelingende, diversitätssensible Bildungsintegration zu entwickeln. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie somit aktiv die Stärkung von Bildungschancen sowohl auf kommunaler als auch auf bundespolitischer Ebene.
Bei Rückfragen oder Interesse an den Ergebnissen der Studie können Sie sich gern an das Projektteam wenden:
Aktuelles und Ankündigungen
Symposium zu gesellschaftlichen Brüchen auf dem DGfE-Kongress 2026 in München
Das Teilprojekt 5 präsentiert am Dienstag, den 24. März 2026, im Rahmen des Symposiums „Brüche oder Übergänge? Immigrierte und geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungs- und Kinder- und Jugendhilfesystem“ auf dem 30. Kongress der DGfE in München den Vortrag „Brüchige Bildungswege? Herausforderungen der (Bildungs-) Integration immigrierter und geflüchteter Jugendlicher in das Bildungs- und Hilfesystem in Chemnitz“.
