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Juniorprofessur für Techniksoziologie mit dem Schwerpunkt Internet und Neue Medien
Juniorprofessur für Techniksoziologie mit dem Schwerpunkt Internet und Neue Medien

Willkommen an der Juniorprofessur "Techniksoziologie
mit dem Schwerpunkt Internet und neue Medien"

Leitung: Jun.-Prof. Dr. Christian Papsdorf

Sprechstunde:

Immer mittwochs 10.30-12 Uhr; in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung (per E-Mail).

 
Sekretariat: 
Frau Dana Heise - Rufnummer: 0371 - 531 30520
 
Öffnungszeiten Sekretariat
 
Montag, Mittwoch, Donnerstag                 08.00-13.00 Uhr
Freitag                                                      08.00-12.00 Uhr
 
 
 

Aktuelles

Sehr geehrte Studierende,

nachdem das Institut in den letzten Jahren einige personelle Wechsel zu verzeichnen hatte, gibt es auf der anderen Seite auch Stabilität und Kontinuität zu verzeichnen: Jun.-Prof. Dr. Christian Papsdorf startet - nach der positiven Zwischenevaluierung - die Phase seiner Juniorprofessur und bleibt dem Institut damit für drei weitere Jahre erhalten.
Wir danken ihm für die geleistete Arbeit in Forschung und Lehre, v.a. auch für das Engagement bei der Einrichtung des neuen Master-Studiengangs "Digitale Arbeit" und freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.
Auf viele weitere spannende Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Technik- und Internetsoziologie.

Das Institut.
Liebe Studierende, liebe Kollegen, liebe Interessenten,

passend zu unseren Forschungsschwerpunkten ist das Institut in Social Media aktiv.
Jüngst haben wir unseren Facebook-Auftritt gelauncht: https://www.facebook.com/SoziologieChemnitz

Wir freuen uns über Kommentare, Abonnenten und Likes!

Viele Grüße,
Christian Papsdorf
Die Studierenden der Vertiefung „Digitale Arbeit“ im MA Soziologie haben jüngst ihre dreisemestrigen Lehrforschungsprojekte abgeschlossen. In diesem Rahmen entstanden interessante Forschungsergebnisse:
Ein Team von Soziologiestudierenden untersuchte dabei die Arbeit von Community Managern hinsichtlich der Entgrenzung von Arbeit und Leben, der Autonomie im Beruf und dem allgemeinen Berufsbild. Hierzu wurden problemzentrierte Interviews mit Community Managern in Deutschland, der Tschechischen Republik und der Ukraine geführt. Es zeigte sich, dass das Berufsbild des Community Managements Entgrenzung begünstigt. Des weiteren konnten drei Grade der Autonomie bestimmt werden, die wiederum die potenziellen Machtchancen der Community ManagerInnen beeinflussen. Weiterhin wurde der Einfluss von Hasskommentaren auf den Berufsalltag analysiert.
Eine zweite Gruppe widmete sich operationsunterstützender Robotertechnik in der chirurgischen Erwerbsarbeit (Stichwort: DaVinci-OP-Roboter). Im Fokus stand die Frage nach technikbasierten Veränderungen und deren Auswirkungen auf die Profession und das konkrete Arbeitshandeln. Zudem wurden die Interaktionen zwischen Operateur und DaVinci-Operationssystem untersucht. Die empirische Grundlage bildeten 14 leitfadengestützte Experteninterviews, deren Ergebnisse in einer qualitativen Interviewanalyse ausgewertet wurden. Zusammenfassend zeigt sich eine deutliche technik-initiierte Veränderung des Berufs, die sich bspw. in einer umfassenden Modifikation der sozial-kommunikativen Kompetenzen, einer emotionalen Entfremdung vom Patienten sowie einer kritischen Auseinandersetzung der Ärzte, die verstärkt Arbeiten eines Technikers übernehmen, äußern.
Matr-Nr.  Note
285193   3,0
339562   2,0
260077   3,3
451574   3,0
442284   2,3
442312   2,0
414979   /
440673   /
443195   2,0
319566   1,3
454137   2,3
438043   5,0
438759   1,0
443281   /
444981   3,0
453396   5,0
387956   3,7
84750    5,0
390091   5,0
373054   1,3
42181    3,0
360386   2,3

 

Presseartikel