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Überblick

Speicherdienste

Allgemeine Informationen und Hinweise

Das sichere Speichern und die zuverlässige Verfügbarkeit von Daten ist für die meisten Vorhaben in Lehre und Forschung von essentieller Bedeutung. Das URZ betreibt dafür Dienste auf der Basis einer redundant ausgelegten Infrastruktur und automatischer Managementverfahren mit Server- und Speichersystemen im Storage Area Network (TUCSAN).

Beachten Sie bitte: Das URZ übernimmt als Betreiber der Speicherdienste keine Verantwortung dafür, dass gespeicherte Inhalte den Rechtsvorschriften entsprechen (Urheberrecht etc.). Sollten Sie personenbezogene Daten speichern wollen, unterliegen Sie den Vorschriften des Datenschutzgesetzes und sind somit zur Führung eines Verfahrensverzeichnisses verpflichtet.

Organisation und Bedarf

Der Grundbedarf an Speicherkapazität, der für die Benutzung von Computern im Campusnetz erforderlich ist, wird für alle Universtätsangehörigen bereitgestellt. Weiterhin werden auch zusätzliche Anforderungen bedient, die bei größeren Forschungsvorhaben anfallen. Die Bereitstellung von Speicherplatz wird für diesen zusätzlichen Bedarf zu attraktiven Bedingungen angeboten.

Grundbedarf Der Grundbedarf umfasst kostenfrei bereitgestellte Speicherressourcen jedes Nutzers bzw. jeder Struktureinheit. In direktem Zusammenhang mit dem Grundbedarf steht auch das Speicherfreikontingent für AFS- und Backup-Ressourcen.
Zusätzlicher Bedarf Um Anforderungen zu bedienen, die deutlich über den durchschnittlichen Bedarf hinaus gehen, werden für definierte Zeiträume bestimmte Kapazitäten gegen Entgelt zur Verfügung gestellt.
FAQ - Oft gestellte Fragen Antworten auf oft gestellte Fragen zu organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen der Speicherdienste
Service Level Agreement Das Service Level Agreement beschreibt die Rahmenbedingungen für die Nutzung der Speicherdienste.

Technologien und Dienste

Folgende Technologien und Dienste werden im URZ zur Speicherung von Daten eingesetzt. Sie können diese Dienste nutzen, um Ihre Daten und Dokumente sicher zu speichern.

TUCSAN TUCSAN ist das Speichernetzwerk (Storage Area Network) der TU Chemnitz. Es bildet die Basis für alle weiteren Speicherdienste des URZ. Weiterhin sind Speichersysteme und Server integriert, die das URZ im Rahmen des Dienstes Server-Housing im Auftrag von Instituten und zentralen Einrichtungen betreibt.
Filesystem (AFS) AFS ist ein verteiltes Filesystem. Das URZ betreibt eine AFS-Zelle, die aus mehreren Servern besteht. Der Zugang zu den dort gespeicherten Daten erfolgt so, als würden Sie mit Dateien auf der lokalen Festplatte arbeiten. AFS unterstützt alle üblichen Betriebssysteme. Sie können ihre Daten wirksam vor unberechtigten Zugriff schützen. Die gespeicherten Daten unterliegen einem automatischen Verfahren zur Datensicherung.
HOME-Verzeichnis (AFS) Jeder Benutzer verfügt über ein HOME-Verzeichnis im AFS, es ist an das Nutzerkennzeichen gebunden.Es wird standardmäßig zum Speichern eigener Dateien benutzt, wenn Sie ein Linux-System benutzen. Außerdem speichern Linux-Systeme darin die persönlichen Einstellungen von Programmen und grafischen Benutzeroberflächen (Desktops).
Windows-HOME-Verzeichnis (CIFS) Jeder Benutzer verfügt über ein HOME-Verzeichnis im CIFS, es ist an das Nutzerkennzeichen gebunden.Es wird standardmäßig zum Speichern eigener Dateien benutzt, wenn Sie ein Windows-System benutzen. Außerdem speichert Windows darin die persönlichen Einstellungen von Programmen und ihres Desktops.
Projekt-Verzeichnis In Projekt-Verzeichnissen können unsere Benutzer Daten ablegen, die im Rahmen eines Projektes typischerweise gemeinsam von mehreren Benutzer bearbeitet werden. Die dabei bereitgestellten Kapazitäten gehen üblicherweise über das Ausmaß von HOME-Verzeichnissen hinaus. Projekt-Verzeichnisse müssen beantragt werden. Der Dienst Projekt-Verzeichnis wird im verteilten Filesystem AFS erbracht.
Datenbanken Das URZ betreibt auf einem zentralen Datenbankserver eine MySQL-Installation. Jeder Angehörige der Universität kann sich auf diesem Server eine MySQL-Datenbank zur eigenen Verwendung anlegen lassen. Die Benutzer müssen sich dabei um keinerlei technische Details kümmern (auf welcher Platte ist genügend Platz für meine Datenbank, welcher Rechner wäre dazu geeignet, welche Zugriffsrechte müssen eingestellt werden usw. und "wie geht das alles?" ..), das erledigt dieser Dienst automatisch. Für das Bereitstellen von genügend Speicherplatz für die Datenbanken und deren Datensicherung sowie für die Wahrung von Datenschutz und -sicherheit ist ebenfalls das URZ zuständig.
Versionsverwaltung Zur Entwicklung von Dokumentationen, Programmsystemen und ähnlich komplexen Texten sind Versionsverwaltungssysteme bestens geeignet. Insbesondere, da sie das gemeinsame Arbeiten mehrerer Personen an denselben Texten unterstützen. Das URZ betreibt dafür einen GitLab-Server. Dort können Angehörige der TU eigene Projekte erzeugen und dann gemeinsam mit anderen TU-Angehörigen oder auch externen Entwicklern gemeinsam an Projekten arbeiten. Der Zugang zu den Projekten kann dabei auf berechtigte Mitglieder einer Projektgruppe beschränkt oder zumindest lesend öffentlich gemacht werden.
Dateiaustauschdienst / Sync 'n' Share Die Kooperation mit externen Partnern benötigt man oftmals Möglichkeiten, Daten auf sicherem und unkompliziertem Weg austauschen zu können. Das URZ betreibt dafür einen Nextcloud-Server als Sync'n'Share Dienst. Dort können Angehörige der TU-Chemnitz Dateien und Ordner freigeben, um mit weiteren TU-Angehörigen oder auch externen Partnern zusammenzuarbeiten. Der Zugang erfolgt über den Webbrowser, per WebDAV oder auch direkt im Betriebssystem integriert über entsprechende Software-Clienten.
Gigamove Die Anwendung Gigamove stellt eine einfach zu nutzende Möglichkeit zum Austausch großer Dateien dar, die aufgrund ihrer Größe nicht als E-Mail-Anhang verschickt werden können. Gigamove ist ein Dienst der RWTH Aachen. Er kann von Angehörigen der TU Chemnitz benutzt werden. Beachten Sie die Benutzungshinweise.
Datensicherung Die Verfügbarkeit von einzelnen Dateien, Dokumenten, kompletten Datensammlungen, Datenbanken, Inhalten von Mailboxen usw. ist für die meisten Benutzer essentiell, nicht zuletzt weil diese Daten oftmals das Ergebnis langwieriger Arbeiten sind. Das URZ betreibt für die uns anvertrauten Daten und auch für Daten auf Fileservern im Campusnetz Datensicherungsverfahren. Obwohl Sie hoffentlich nie darauf zurückgreifen müssen, ist es gut zu wissen, wie man diese Dienste nutzen kann, um im Bedarfsfall an die gesicherten Daten heranzukommen.
Virtuelle Festplatte Eine virtuelle Festplatte (virtual disk drive) wird per iSCSI-Protokoll an einen Rechner angebunden. Damit kann ein Rechner direkt über Festplattenkapazität verfügen, die sich im Serverraum des URZ befindet. Es können beliebige Dateisysteme, Datenbanken o.ä. Anwendungen darauf zugreifen - einzige Bedingung: das Betriebssystem des Rechners muss iSCSI beherrschen.

Service Level Agreement (SLA)

Gültigkeitsbereich

Diese Vereinbarung bezieht sich auf Speicherdienste des URZ, die auf Anforderung für zusätzlichen Bedarf bereitgestellt werden. Die folgenden Angaben sind unabhängig vom konkreten Speicherdienst (Filesystem/OpenAFS, Backupdienst, Virtuelle Festplatte). Sie werden ggf. durch technische Randbedinungen der eingesetzten Technologie weiter präzisiert.

Auftragserteilung

In den meisten Fällen ist vor der Auftragserteilung eine Beratung zur Auswahl der geeigneten Technologie erforderlich (siehe auch: FAQ: Nutzung/Auftragserteilung).

Die Inanspruchnahme von Speicherdiensten erfordert eine Auftragserteilung. Die dafür erforderlichen Angaben sind vom konkreten Speicherdienst abhängig und technologisch bedingt.

Projekt-Verzeichnis: Auftrag zum Einrichten

Kommunikation

Es ist mindestens eine Person zu benennen, die gegenüber dem URZ als Ansprechpartner fungiert und die Interessen des Auftraggebers vertritt. Diese Person(en) werden bei technischen Problemen, geplanten Service-Unterbrechungen durch Wartungsarbeiten, beim Ablauf von Fristen, Security-Problemen o.ä. Anliegen kontaktiert.

Ankündigungen von Wartungsarbeiten erfolgen i.d.R. wenigstens eine Woche von dem geplanten Termin, der Ablauf von Fristen wird mindestens vier Wochen vorher angekündigt. Erfolgt auf eine Ankündigung oder einen Hinweis durch das URZ keine Reaktion durch den Auftraggeber, so wird das als Zustimmung zur angekündigten Aktion gewertet.

Kostenbeteiligung

Die Höhe der Kostenbeteiligung ist unter zusätzlicher Bedarf angegeben. Den Betrag übertragen Sie bitte per ME-Schein nach Aufforderung an das URZ.

Bereitstellung

Die Bereitstellung erfolgt nach Absprache der technischen Details, i.d.R. nach Übersendung des ME-Scheins.

Bei Kapazitätanforderungen im Bereich mehrerer TB kann es zu Verzögerungen kommen, wenn entsprechende Hardware erst durch das URZ beschafft und installiert werden muss. Bitte teilen Sie uns Ihren Bedarf daher so frühzeitig wie möglich mit.

Verfügbarkeit

Die Speicherdienste stehen kontinuierlich zur Verfügung (7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag). Geplante Service-Unterbrechungen (für Wartungsarbeiten, o. ä.) werden angekündigt.

Probleme und Reaktionszeiten

Bei Fragen, Problemen oder Störungen wenden Sie sich bitte grundsätzlich an den Helpdesk des URZ:support@.... Bitte beschreiben Sie das Problem so exakt wie möglich, insbesondere geben Sie bitte Pfadnamen, Rechnernamen, IP-Adressen, Betriebssystem- und Software-Version an. Auf diese Weise wird eine schnelle Zuordnung an die zuständigen Bearbeiter unterstützt.

Während der regulären Arbeitszeiten können Sie mit einer Reaktion auf eine Problemmeldung am selben Arbeitstag, spätestens am darauffolgenden Arbeitstag rechnen. Dabei wird in Abhängigkeit von der Komplexität des Problems entweder sofort für eine Lösung gesorgt, oder ein Weg aufgezeigt, wie es zu einer Problemlösung kommen kann.

Fristen, Änderungen, Kündigung

Die Bereitstellung der Speicherkapazität erfolgt grundsätzlich zeitbefristet. Die Dauer wird durch die Höhe der Kostenbeteiligung bestimmt. Spätestens vier Wochen vor Ablauf der vereinbarten Frist wird auf das bevorstehende Ende der vereinbarten Dauer hingewiesen. Fristverlängerungen sind möglich und an die rechtzeitige Verlängerung der Vereinbarung gebunden.

Änderungen (etwa Erweiterung oder Verkleinerung der Kapazität) sind möglich und müssen vereinbart werden.

Bei vorfristiger Kündigung durch den Auftraggeber erfolgt keine Rückerstattung der Kosten.

Bei Ablauf der vereinbarten Frist wird der Zugriff zu den Ressourcen zunächst gesperrt und es erfolgt eine entsprechende Information an den/die Ansprechpartner. Dabei wird das Löschen der Daten und die Freigabe der Ressourcen nach dem Abaluf von weiteren zwei Wochen angekündigt. Erfolgt daraufhin keine Reaktion durch den Auftraggeber, werden die Ressourcen freigegeben - im URZ bleiben auch keine Kopien, Datensicherungen o. ä. erhalten.

Grundbedarf

Umfang des Grundbedarfs

Der Grundbedarf umfasst kostenfrei bereitgestellte Speicherressourcen für Mitarbeiter der TU Chemnitz. Diese Ressourcen umfassen:

  • Home-Verzeichnis AFS
  • Home-Verzeichnis Windows
  • Mailboxen
  • Webspace
  • AFS-Projektverzeichnisse
  • Sync'n'Share Speicher
  • Backup-Aufträge

Informationsmöglichkeiten

Über den Link „Ressourcenverbrauch“ im IdM-Portal können sich alle Mitarbeiter über die Nutzung der Speicherressourcen ihrer Struktureinheit informieren.

Freikontingent für AFS- & RSYNC-Speicherressourcen

Struktureinheit Limit Bemerkung
Professuren, Zentrale Einrichtungen der Uni, Organe der Studentenschaft 600 GB pro Struktureinheit inkl. Juniorprofessuren und zentrale Fakultätseinrichtungen
Universitätsarchiv 2 TB  

Das tatsächliche Speicherkontingent errechnet sich seit dem 01.09.2017 ausschließlich auf der Summe aller beantragten Quotas für Projektverzeichnisse und Rsync-Aufträge. Ein Überblick bietet das IdM-Portal.

Übersteigt diese Summe das oben genannte Freikontingent, so fällt die Nutzung in den Bereich zusätzlicher Bedarf

Bereitstellung von Speicherressourcen für Studierende

Wollen Studierende zusätzliche Speicherdienste bzw. Speicherressourcen nutzen, bspw. für Abschlussarbeiten, Hiwi-Tätigkeiten, Mitarbeit an Forschungsprojekten o.ä., so sind diese über die Professur/die Einrichtung zu beauftragen, welche die Arbeiten betreut. Ausnahmeregelungen können im Rahmen von studentischen Projekten getroffen werden.

Zusätzlicher Bedarf

Um Anforderungen zu bedienen, die über den Grundbedarf hinaus gehen, werden für definierte Zeiträume bestimmte Kapazitäten gegen Entgelt zur Verfügung gestellt. Je nach Nutzungsform der Kapazität kommt eine unterschiedliche Höhe des Entgelts zustande, da die Daten zum Schutz vor Datenverlust im Filesystem / OpenAFS in zwei Kopien (in unabhängigen RAID-Verbünden) gespeichert werden.

Entgelte

Nutzungsform Technologie jährliches Entgelt pro TiB
Filesystem (Daten + Backup) OpenAFS 400 Euro
Backupdienst rsync 200 Euro
Virtuelle Festplatte iSCSI-/VPSH-SAN-Platte
NFS-Filesystem/CIFS-Freigabe
200 Euro

Bitte beachten Sie:

  • Die minimale Dauer beträgt 12 Monate, eine Verlängerungseinheit 12 Monate.
  • Die kleinste Kapazität beträgt 100 GB, größere Kapazitäten in Schritten zu je 100 GB.
  • Sonderkonditionen sind nach Absprache möglich.
  • Bei den einzelnen Nutzungsformen existieren technische Unter- bzw. Obergrenzen für zusammenhängende Volumina.

Beziehung zum Grundbedarf

Die auf diesem Wege bereitgestellten Ressourcen sind kostenpflichtig und unabhängig vom Speicher-Grundbedarf zu betrachten.

Nutzungsformen und Vereinbarungen

Für die einzelnen Nutzungsformen gibt es unterschiedliche technische Randbedingungen. Diese sind bei den einzelnen Technologien beschrieben. Den organisatorischen Rahmen regelt das Service Level Agreement Speicherdienste.

Die Entgelt-Festlegungen werden spätestens zum Jahresende evaluiert und angepasst.

Filesystem / OpenAFS

Die Bereitstellung erfolgt i. d. R. in Form mehrere AFS-Volumes:

  • maximale Quota pro Volume: 500GB
  • Datensicherung:
  • Zugang über ein Verzeichnis in /afs/tu-chemnitz.de/groups/ dort werden die AFS-Volumes montiert
  • Details zur Verzeichnis-/Volumestruktur und zur Gestaltung von AFS-Nutzergruppen werden individuell vereinbart

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Speicherdiensten

  • Organisation
  • Filesystem/OpenAFS

    Organisation

    Wofür das Ganze?

    Das URZ setzt für Speicherdienste zentrale Mittel ein. Da wir Daten prinzipiell im mehreren Ebenen redundant speichern (Schutz vor Datenverlust bei Ausfall von Hardkomponenten oder bei Softwarefehlern) und zum Schutz vor Flüchtigkeits- oder Bedienfehlern Datensicherung in mehreren Generationen betreiben, ist der technische Aufwand für die Speicherung von Daten relativ hoch und bindet erhebliche Ressourcen.

    Um zwischen dem Grundbedarf für Lehre und Forschung und zusätzlichem Bedarf für größere Forschungsvorhaben oder dergleichen zu unterscheiden, wurde eine Analyse durchgeführt und der Grundbedarf ermittelt.

    Das Entgelt für Kapazitäten des zusätzlichen Bedarfs ist vor allem als Steuerungsinstrument gedacht, die realen Aufwendungen werden dadurch nicht ersetzt. Damit soll einerseits der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen gefördert und andererseits ein Beitrag zur Refinanzierung geleistet werden, um so einen bedarfsgrechten Dienstumfang abzusichern.

    Es geht also nicht darum, jedem Universitätsangehörigen ein Speicherplatzkontigent zuzuweisen, das dann möglichst gut ausgelastet werden soll. Vielmehr soll die Arbeit von Gruppen (Mitarbeiter einer Professur, …) unterstützt werden. Die festgelegten Limits reflektieren die Erfahrungen mit der Ressourcennutzung bei unlimitierter Vergabe. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die Einführung von Limits für die Ressourcenvergabe zu Veränderungen des Bedarfs führen. Die Limits werden bei Bedarf angepasst.

    Wie wird der Umfang der eingesetzten Speicherressourcen ermittelt?

    Für AFS Speicherressourcen ergibt sich die Gesamtquota aus der Summe der beantragten Quotas aller Projektverzeichnisse.

    Für den Backupdienst ergibt sich die Quota aus dem beauftragten Backup-Volumen mit dem Faktor 2.

    Wo kann ich den Ressourcenverbrauch meiner Struktureinheit einsehen?

    Über den Link „Nutzung der URZ-Speicherdienste …“ in Ressourcenverbrauch Speicher können sich alle Mitarbeiter über die Nutzung der Speicherressourcen ihrer Struktureinheit informieren. Wenn Sie zu mehreren Struktureinheiten gehören, finden Sie auf dieser Seite mehrere Links mit den Angaben der jeweiligen Struktureinheit.

    Dort finden Sie die Angaben zum Ressourcenverbrauch für alle AFS Projektverzeichnisse und Rsync-Backupaufträge. Die Daten werden bei Änderungen automatisch übernommen und aktualisiert.

    Welche Personen gehören zu meiner Struktureinheit und warum bzw. warum gehört eine bestimmte Person nicht zu meiner Struktureinheit?

    Die Informationen über die Zugehörigkeit einer Person zu einer oder mehreren Struktureinheiten übernimmt das URZ von der Zentralen Universitätsverwaltung. Das URZ hat auf die Aktualität und Korrektheit dieser Daten keinen Einfluss.

    Ich habe zwei halbe Stellen bei unterschiedlichen Struktureinheiten, zu welcher Struktureinheit werden die für mein HOME-Verzeichnis eingesetzten Ressourcen hinzugezählt?

    Zu beiden Struktureinheiten, da wir nicht erkennen können, welchen inhaltlichen Bezug die abgelegten Daten haben. Für die Berechnung des Durchschnitts wird allerdings nicht zwischen Teilzeit- und Vollzeitstellen unterschieden.

    Wieso stimmt die Darstellung der Struktureinheit nicht mit dem offiziellen Kostenstellen- und Strukturverzeichnis überein?

    Das offizielle Kostenstellen- und Strukturverzeichnis ist als Basis für den Vergleich des Ressourcenverbrauchs nur bedingt geeignet. Es werden darin insgesamt ca. 400 Struktureinheiten unterschieden, von denen das URZ diejenigen identifiziert hat, die hinsichtlich der Ressourcennutzung miteinander vergleichbar sind. Sonst würde der Ressourcenverbrauch einer Professur mit dem einer gesamten Fakultät oder einer einzelnen Werkstatt verglichen werden.

    Wir unterscheiden:

    • Professuren oder ähnliche Struktureinheiten (z. B. Zentrzm für Mikrotechnologien)
    • Fakultäten (alle – außer Professuren – übrigen Struktureinheiten der Fakultät)
    • Zentrale Einrichtungen (Universitätsbibliothek, Universitätsarchiv, Universitätsrechenzentrum, …)
    • Dezernate der Zentralen Universitätsverwaltung
    • Kanzlerbereich
    • Rektorbereich
    • Prorektoren
    • Kuratorium, Konzil, Senat, Gremien
    • Organe der Studentenschaft
    • Personalvertretungen, Beauftragte

    Im Zusammenhang der Speichernutzung wird jede dieser Struktureinheiten als ein Kunde betrachtet.

    Die Ressourcennutzung eines nicht genannten Knotens oder Blattes des Strukturbaums wird somit jener übergeordneten Struktur angerechtet, die gemäß dieser Betrachtungsweise den Kunden darstellt.

    Was bedeuten die festgelegten Limits?

    Die Limits entsprechen dem maximalen Freikontingent einer Struktureinheit und können in Form von zusätzlichem, kostenpflichtigen Speicherressourcen aufgestockt werden.

    Das Freikontingent pro Struktureinheit beträgt aktuell 600GB

    Filesystem / OpenAFS

    Wieviel Speicherplatz wird für mein HOME-Verzeichnis oder ein Projekt-Filesystem wirklich eingesetzt?

    Die Daten werden in sog. Volumes gespeichert:

    • Read / Write-Volume (RW-Volume)
      • darin sind die aktuellen Daten gespeichert - wir verwenden den Begriff abgelegte Datenmenge, um den Umfang der darin gespeicherten Daten zu beschreiben (siehe oben)
      • dieses Volume bildet Ihr HOME-Verzeichnis oder ein konkretes Projekt-Filesystem
    • Readonly-Volume (RO-Volume)
      • eine Kopie des RW-Volumes, die jede Nacht aktualisiert wird
      • diese Kopie befindet sich auf einem zweiten, vom RW-Volume unabhängigen Datenträger
      • es wird noch einmal genau soviel Speicherplatz benötigt, wie für die Speicherung der Daten des RW-Volumes erforderlich ist
      • dieses Volume finden Sie
        • für HOME-Verzeichznisse über den Namen BACKUP/YESTERDAY/ ausgehend von Ihrem HOME-Verzeichnis
        • für Projekt-Verzeichnisse über den Namen /afs/tu-chemnitz.de/project/YESTERDAY
    • Backup-Volumes (BK-Volume)
      • ein sog. Snapshot des RW-Volumes, jedes Wochenende aktualisiert
      • das ist keine echte Kopie, sondern ein sogenannter Clone des RW-Volumes
      • für dessen Speicherung ist nur soviel Speicherplatz erforderlich, wie die Unterschiede zwischen dem RW-Volume und dem Backup-Volume benötigen
    • am ersten Wochenende eines Monats: Fulldump - eine vollständige Kopie aller Daten des RO-Volumes
    • an jeden weiteren Wochenende eines Monats: Inkrementeller Dump des RO-Volumes zum vorhergehenden Fulldump – enthält die Dateien, die seit Anfertigung des Fulldumps geändert wurden
    • an jedem anderen Tag der Woche: Inkrementeller Dump des RO-Volumes - enthält die Dateien, die seit dem vorhergehenden Wochenende geändert wurden

    Diese inkrementellen Dumps werden nach folgendem Regime wieder gelöscht, wenn

    • sie vor mehr als 28 Tagen angefertigt worden sind
    • aktuellere Dumps existieren und
    • keine aktuelleren Dumps davon abhängig sind

    Die Fulldumps werden nur dann gelöscht, wenn mehr als zwei Fulldumps existieren - es bleiben also immer zwei Fulldumps erhalten.

    Wenn in einem Volume 1 GB Daten abgelegt sind und sich diese Datenmenge über lange Zeiträume kaum ändert, also etwa genau soviele Daten hinzukommen, wie gelöscht werden, dann ergibt sich folgender Bedarf an eingesetzten Speicherressourcen:

    • 1 GB für das RW-Volume
    • 1 GB für das RO-Volume
    • 2 GB für die beiden Full-Dumps
    • n MB für die inkrementellen Dumps (n ergibt sich aus der Änderungshäufigkeit und dem Umfang der Änderungen an den Daten).

    Insgesamt werden also 4 GB + n MB Speicherressourcen eingesetzt, um die 1 GB Daten des Volumes zu speichern. siehe auch: Datensicherung im AFS

    Nutzung/Auftragserteilung

    Der Bedarf an Speicherkapazität für unsere Gruppe liegt über dem Limit - was können wir tun, um größere Kapazitäten zu nutzen?

    Bitte informieren Sie sich zunächst über die technischen Möglichkeiten: Speicherdienste. Um eine Ihrem Anwendungsfall adequate Lösung zu finden, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Beschreiben Sie bitte in einer Mail an unseren Helpdesk (Mailadresse support@...) das zu lösende Problem und den abgeschätzen Kapazitätsbedarf. Gemeinsam werden wir dann eine individuelle Lösungsvariante erarbeiten, die Ihren Bedarf und die technischen Möglichkeiten berücksichtigt.