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TU Chemnitz ist Gastgeber einer Tagung des Netzwerks AC21

Das internationale Netzwerk AC21 fördert einen wissenschaftlichen Workshop zu Materialwissenschaften an der Fakultät für Naturwissenschaften im Oktober 2015 mit insgesamt 10.000 US-Dollar

  • Die TU Chemnitz war im Rahmen des „Special Project Fund“ des internationalen Netzwerks „Academic Consortium 21“ (AC21) erfolgreich.
  • Durchgeführt wird der Workshop an der Professur Halbleiterphysik. Im Foto sind auch die Organisatoren Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn (hinten, 7.v.l.), Prof. Dr. Georgeta Salvan (vorne, 6.v.r.) und Dr. Jacek Gasiorowski (hinten, 3.v.r.) gemeinsam mit Prof. Dr. Patchanita Thamyongkit von der Chulalongkorn University (Bangkok, Thailand) zu sehen. Foto: privat

Wieder einmal hat die TU Chemnitz ihrem guten Ruf als „Drittmittel­universität“ alle Ehre gemacht: Bereits mit ihrem ersten Antrag als haupt­verantwortlicher Koordinator war sie im Rahmen des „Special Project Fund“ des internationalen Netzwerks „Academic Consortium 21“ (AC21) erfolgreich und konnte für einen zweitägigen material­wissen­schaftlichen Workshop unter Beteiligung weiterer AC21-Mitglieder Fördergelder in einer Gesamthöhe von 10.000 US-Dollar einwerben.

Organisiert und durchgeführt wird dieser AC21-Workshop mit dem Thema „Future perspectives on applications of porphyrin and phthalocyanine derivatives“ im Oktober 2015 durch die Professur Halbleiter­physik an der Fakultät für Naturwissenschaften mit Unter­stützung des Internationalen Universitäts­zentrums der TU Chemnitz. Geplant ist nicht nur der wissenschaftliche interd­isziplinäre Austausch mit Fachkollegen aus weiteren AC21-Mitgliedsu­niversitäten (North Carolina State University, Chulalongkorn University, Université de Strasbourg) zu den neuesten Erkenntnissen und Anwendungs­möglichkeiten auf dem Gebiet der Materal­wissenschaften, sondern auch die Einbindung von Nachwuchs­wissenschaftlern durch die Möglichkeit der Präsentation ihrer Forschungs­ergebnisse vor einem hochkarätig besetzten Publikum.

Die Zielsetzung dieses Workshops besteht darin, weitere Möglich­keiten einer Vertiefung der bereits bestehenden aktiven Zusammen­arbeit zwischen den beteiligten AC21-Mitglieds­institutionen zu erörtern, insbesondere hinsichtlich der weiteren Vernetzung von Wissenschaftler­gruppen in gemeinsamen Forschungs­projekten, des Austauschs von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Material sowie der weiteren Erhöhung der Mobilität von Nachwuchs­wissenschaftlern und Studierenden. In Verbindung mit einer intensiven Vor- und Nachbereitung dieser Veranstaltung sichern diese Ziele die Nachhaltig­keit des Workshops und leisten einen wertvollen Beitrag für die kontinuierliche Weiter­entwicklung des AC21-Netzwerkes, wodurch auch die für die Begutachtung der Anträge im Rahmen des „AC21 Special Project Fund“-Förderprogramms zuständige Jury überzeugt werden konnte und denjenigen der TU Chemnitz als einen von insgesamt zwei förderungs­würdigen Projekten ausgewählt hat.

Der Zeitpunkt für die Durchführung des Workshops könnte für die TU Chemnitz kaum besser sein, stellt er doch einen optimalen öffentlichkeitswirksamen Auftakt für die unmittel­bare Vorbereitung des AC21 International Forums 2016 dar, zu welchem zahlreiche führende Persönlich­keiten aus Administration und Wissenschaft der AC21-Mitglieds­institutionen und darüber hinaus an die TU Chemnitz kommen werden, um über die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Forschung, Technik und internationalen Bildung zu diskutieren. Somit wird die TU Chemnitz ihrem Selbst­verständnis als aktiver Promoter einer weiteren Vertiefung der Zusammen­arbeit und einer weiteren Verstärkung der internationalen Strahlkraft des AC21-Netzwerkes vollauf gerecht und sieht den beiden AC21-Events in freudiger Erwartung entgegen.

(Autor: Dr. Wolfgang Lambrecht)

Katharina Thehos
09.04.2015

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