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Judenverfolgung und Holocaust

Ringvorlesung „Sachsen, Europa und der Zweite Weltkrieg“: Am 12. November 2014 spricht der Chemnitzer Historiker Dr. Jürgen Nitsche

  • Im Innenhof des Universitätsteils Straße der Nationen erinnert ein Gedenkstein an Chemnitzer Opfer des Nationalsozialismus. Foto: Christian Schenk

Im fünften Vortrag der Ringvorlesung "Sachsen, Europa und der Zweite Weltkrieg" setzt sich Dr. Jürgen Nitsche (Chemnitz) mit dem Themenfeld Judenverfolgung und Holocaust auseinander. Die öffentliche Vorlesung beginnt am Mittwoch, dem 12. November 2014, um 19 Uhr im Raum N 112 im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90. Der Eintritt ist frei.

Wie andernorts in Deutschland auch hatten sich für die etwa 23.000 jüdischen Mitbürger der Städte und Gemeinden Sachsens nach der nationalsozialistischen Machtergreifung Ende Januar 1933 die Lebensbedingungen immer weiter verschlechtert. Das menschenverachtende Vorgehen sächsischer SA-Einheiten gegen Juden kulminierte bereits vor der sogenannten Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938 in zahllosen Ausschreitungen und Gewalttaten, denen 1939 die Zwangseinweisung in "Judenhäuser" und ab 1942 schließlich die Deportation in das Ghetto von Riga, nach Theresienstadt beziehungsweise in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau folgten.

Jürgen Nitsche, Jahrgang 1958, studierte von 1976 bis 1981 mittelalterliche Geschichte in Krasnodar und wurde 1985 an der Universität Jena promoviert. Heute ist er als freiberuflicher Historiker und Publizist tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Geschichte der Jüdischen Gemeinden und des Judentums in Sachsen. Erst vor kurzem erschien der von ihm gemeinsam mit Matthias Zwarg herausgegebene Band „Erich Mendelsohns Schocken in Chemnitz. Vom Kaufhaus zum Museum“.

Weitere Informationen erteilt Dr. Hendrik Thoß, Telefon 0371 531-32615, E-Mail hendrik.thoss@phil.tu-chemnitz.de.

(Autor: Dr. Hendrik Thoß)

Katharina Thehos
10.11.2014

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