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Bibliotheksnetzwerk fördert grenzüberschreitend Lehre und Forschung

Tschechische Studenten besuchten Chemnitz zum ersten sächsisch-tschechischen Bibliothekstag

  • Studierende von der Westböhmischen Universität Pilsen und der TU Liberec waren zu Gast in der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz. Foto: Adam Slaby

Eines der erklärten Ziele des Ziel3-Projektes "Sächsisch-Tschechisches Bibliotheksnetzwerk - Informationen Grenzenlos" (STBN) ist die grenzüberschreitende Förderung der Lehre und Forschung an beteiligten Projektstandorten. Realisiert wird dies durch den kostenlosen Fernleihverkehr zwischen den beteiligten Bibliotheken, dem Erwerb von forschungsrelevanten E-Medien und durch die Untersuchung von Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Medienrecherche. Zu den vorrangigen Nutzern der Bibliotheken gehören Studierende. Um diesen die durch das Projekt gegebenen Möglichkeiten der Studienhilfe und insgesamt die Bibliothek als Dienstleister vorzustellen, kamen am 29. April 2014 20 Studierende von der Westböhmischen Universität Pilsen und der TU Liberec nach Chemnitz zum ersten sächsisch-tschechischen Bibliothekstag im Rahmen des STBN-Projektes. Für den ersten Bibliothekstag wurde der fachliche Schwerpunkt Germanistik ausgewählt und zwar wegen seiner spezifischen Natur einer Buchwissenschaft und auf Grund der bereits bestehenden Kontakte in dem Fachbereich unter den beteiligten Universitäten.

Am Vormittag stellte die Bereichsleiterin der Medienbearbeitung in Chemnitz, Monika Ullmann, das Projekt vor und erläuterte grundlegende Daten zur Arbeit der hiesigen Universitätsbibliothek. Ein wesentliches Motiv für grenzüberschreitende Veranstaltungen ist es, Studierende selbst zur grenzüberschreitenden Tätigkeit, in diesem Falle zum Auslandsstudium zu bewegen. Dazu erläuterte Christian Werner, studentischer Mitarbeiter des Internationalen Universitätszentrums, die Vorteile und Möglichkeiten des Studienstandortes Chemnitz. Im Anschluss folgte eine Führung über den Campus. Nach dem Mittagessen boten Dr. Jörg Pottbeckers und Dr. Christoph Grube von der Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft den tschechischen Gästen einen spielerischen und zugleich lehrreichen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten in der Germanistik. Katja Knop, Fachreferentin für Germanistik der Universitätsbibliothek Chemnitz, stellte den Studierenden die Methoden sowie Instrumente der Recherche in den Medien der Universitätsbibliothek vor. Dabei lag der Fokus besonders auf einschlägigen Datenbanken und E-Medien. Die neuerworbenen theoretischen Kenntnisse konnten anschließend in der CampusBibliothek I anhand vorbereiteter Aufgaben unter praktischen Beweis gestellt werden. Eine Führung durch den Bibliotheksstandort durch Sabine Effenberger, Leiterin des Bereichs Service, rundete den Bibliothekstag ab.

Durch die vermittelten Informationen und Kenntnisse wird den Studenten der Germanistik in Pilsen und Liberec ihr Studium erleichtert. Die Ressourcen des Projektes "Sächsisch-Tschechisches Bibliotheksnetzwerk" sowie der Universitätsbibliothek Chemnitz stehen dafür bereit. Der nächste Bibliothekstag im Rahmen des Ziel3-Projektes wird im Herbst in Pilsen stattfinden.

Das Projekt "Sächsisch-Tschechisches Bibliotheksnetzwerk - Informationen Grenzenlos" wird aus dem Fond für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziel3-Programms, und durch den Freistaat Sachsen und die Tschechische Republik kofinanziert.

Weitere Informationen erteilt Adam Slaby, Projektkoordinator STBN, Telefon 0371 531-37514, E-Mail adam.slaby@bibliothek.tu-chemnitz.de.

(Autor: Adam Slaby)

Katharina Thehos
09.05.2014

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