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Raus aus dem Vorlesungssaal, rein in die Geschichte Sachsens

Exkursion ins Museum: Masterstudierende der Studiengänge Management & Organisation Studies sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik besuchten im Mai das Sächsische Industriemuseum in Chemnitz

Im Rahmen der Masterveranstaltung "Moderne Organisationstheorien" setzten sich Masterstudierende der Studiengänge Management & Organisation Studies sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik  am 7. Mai 2019 intensiv mit der Geschichte der sächsischen Industrialisierung auseinander. In einer Museumsführung durch das Sächsische Industriemuseum in Chemnitz wurde den Studierenden eindrucksvoll erklärt, wie Sachsen zum Motor der Industrialisierung Deutschlands wurde. Gute Voraussetzungen wie eine innovative Landwirtschaft, Silbervorkommen und eine hohe Bevölkerungsdichte kurbelten die Industrialisierung in Sachsen an. Im Museum erhielten die Studierenden neben Informationen zum technologischen Wandel und Fortschritt auch einen Einblick in die Arbeitsprozesse zu Zeiten der frühen Industrialisierung und damit verbundenen Ausbeutungspraxen, mit welchen sich bereits Begründer der Organisationstheorie wie Max Weber und Karl Marx kritisch auseinandersetzten.

Erst kürzlich hieß es in einer Uni-aktuell-Meldung, dass bundesweit Studierende Vorlesungen als „zu langweilig, zu veraltet, zu wenig interaktiv“ empfinden. Chemnitz bietet jedoch zahlreiche Möglichkeiten, Lehre kreativ zu gestalten. Die Exkursion ins Industriemuseum der Stadt ist nur ein Beispiel, Studierende für die Studieninhalte ihres Faches zu begeistern. Die Masterstudierenden der Studiengänge Management & Organisation Studies sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik appellieren deshalb: "Nutzt die Potenziale von Chemnitz und verlasst auch mal den Vorlesungssaal, um den Transfer von Theorie und Praxis zu verbessern und die Neugier der Studierenden zu wecken!"

(Autorin: Pia Cardone, Professur für Organisation und Internationales Management)

Mario Steinebach
11.05.2019

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