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Wie Fitness im Alter verbessert werden kann

TU Chemnitz sucht für neue Runde Teilnehmerinnen und Teilnehmer an DFG-geförderter Studie – Einblick in aktuelle Forschung

Für die nächste Runde im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „MinD“ zur Trainierbarkeit der geistigen und körperlichen Fitness im Alter sucht ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage, Inhaberin der Professur Sportpsychologie (mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation) an der Technischen Universität Chemnitz, ab sofort Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter ab 65 Jahren.

Die Studie richtet sich an Personen, die bereit sind, an einem zwölfwöchigen Training teilzunehmen. Das Training findet zweimal pro Woche für etwa eine Stunde an der TU Chemnitz (Standorte: Reichenhainer Straße 29A oder Straße der Nationen 62) statt. Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von erfahrenen Trainerinnen und Trainern. Vor und nach dem Training werden zusätzlich verschiedene Aufgaben zur Erfassung der körperlichen und geistigen Fitness durchgeführt. Dazu gehören Denksportaufgaben, Gleichgewichts- und Gehaufgaben, sowie Aufgaben in einem Fahrsimulator.

Teilnehmende sollten keine neurologische, psychiatrische oder Herz-Kreislauf-Erkrankung haben. Außerdem sollten sie im letzten halben Jahr mindestens einmal pro Woche Auto gefahren sein.

Teilnehmende erhalten Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt, können kostenfrei an einem wissenschaftlich-fundierten, maßgeschneiderten Training teilnehmen und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von insgesamt 60 Euro.

Hintergrund: Alter und Fitness im Projekt „MinD“

Körper und Geist verändern sich im Alter. Häufig berichten ältere Menschen von verminderter geistiger Fitness und körperlicher Leistungsfähigkeit. Dies kann zu einer Abnahme des subjektiven Wohlbefindens sowie nachweisbaren Einschränkungen im Alltag führen. Dabei bleiben sowohl Körper als auch Gehirn bis ins hohe Alter trainierbar. Wie genau das Training gestaltet sein muss und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, wird derzeit in einer Langzeitstudie (Start: Ende Februar 2019) von Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Psychologinnen und Psychologen der TU Chemnitz und der Sporthochschule Köln erforscht. Im Sommer 2019 startet eine zweite Runde.

Ende Februar 2019 startete an der TU Chemnitz ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt zur Erforschung der Trainierbarkeit der geistigen und körperlichen Fitness im Alter. Hierfür werden ab sofort Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter ab 65 Jahren gesucht. Unter der Führung von Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage, Nicole Hudl und Robert Stojan (Professur Sportpsychologie (mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation)), sowie Prof. Dr. Otmar Bock und Konstantin Wechsler (Deutsche Sporthochschule Köln) wird das Projekt „MinD“ in den kommenden eineinhalb Jahren realisiert.

Das Forscher*innen-Team erfasst alle Anfragen auf einem Anrufbeantworter (Telefon: 0371/531 19939) oder per E-Mail (mind@hsw.tu-chemnitz.de). Interessenten werden gebeten, ihre vollständigen Kontaktdaten (Name, Telefonnummer) für eine erste Kontaktaufnahme anzugeben. Das Team meldet sich dann schnellstmöglich, um auf Fragen einzugehen und die Teilnahmevoraussetzungen zu klären.

Hinweis: Datenschutz

Alle persönlichen Informationen zur Teilnahme an der Studie, die Ergebnisse der Befragungen und der verschiedenen Untersuchungen werden streng vertraulich behandelt, ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke und unter strenger Einhaltung der aktuellen datenschutzrechtlichen Vorschriften genutzt.

Weitere Informationen erteilt Nicole Hudl Professur Sportpsychologie (mit Schwerpunkt in Prävention und Rehabilitation), Tel. +49 (0)371/531-19939, E-Mail mind@hsw.tu-chemnitz.de

Matthias Fejes
11.04.2019

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