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Theoretisches Wissen und praktisches Können unter Beweis gestellt

Erstmalig drei 1. Preise beim 44. Chemie-Wettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz vergeben

Am 14. Februar 2019 fand der Chemie-Wettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der Technischen Universität Chemnitz statt. Die Traditionsveranstaltung ging nun bereits in die 44. Runde. Federführend war das Institut für Chemie der TU gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung (LASUB) Sachsen. 67 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 aus den Gymnasien des Direktionsbezirks Chemnitz stellten sich im Böttcher-Bau der TU Chemnitz mit ihrem Chemie-Wissen anspruchsvollen theoretischen Aufgaben und Experimenten.

Das besondere in diesem Jahr: Erstmalig gab es drei erste Preise, da alle Arbeiten die gleiche Punktzahl erreichten. Über den 1. Preis freuen konnten sich: Leon Büttner (Johann-Heinrich-Pestalozzi-Gymnasium Rodewisch, Landkreis Vogtland), Michelle Peters (Landkreis-Gymnasium St. Annen, Landkreis Erzgebirge) und Annemarie Weise (Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg, Landkreis Mittelsachsen).

Hintergrund: Julius Adolph Stöckhardt

Benannt ist der Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen Chemnitzer Universität Chemie lehrte. Er war Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt war auch der Erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

Weitere Informationen zum Wettbewerb erteilt Prof. Dr. Klaus Stöwe, 0371 531-35241, E-Mail klaus.stoewe@chemie.tu-chemnitz.de.

Matthias Fejes
15.02.2019

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