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Auszeichnung für Berechnung der minimalen Oberflächenrauheit

Maschinenbauer der TU Chemnitz mit Best Paper Award der COMSOL Conference 2018 ausgezeichnet

Mit dem Best Paper Award wurden Igor Danilov, PD Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen, Ingo Schaarschmidt, Dr. Mike Zinecker und Prof. Dr. Andreas Schubert von der Professur Mikrofertigungstechnik der Technischen Universität Chemnitz bei der COMSOL Conference 2018 ausgezeichnet. COMSOL bietet Softwarelösungen für multiphysikalische Modellierungsaufgaben an. Das Chemnitzer Paper mit dem Titel „Transient Simulation of the Removal Process in Plasma Electrolytic Polishing of Stainless Steel“ präsentiert ein Teilergebnis des Projektes MICROMAN, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird. Insgesamt wurden die drei besten von mehr als 100 Beiträgen prämiert. Fast 400 akademische und industrielle Forschende aus 38 Ländern nahmen an der jährlichen Konferenz teil. Igor Danilov erhielt den Preis am 23. Oktober 2018 von COMSOL-Geschäftsführer Dr. Svante Littmarck im Rahmen der Konferenz in Lausanne (Schweiz).

„Das Thema der Veröffentlichung ist Multiphysiksimulation des Abtragprozesses beim Plasma-elektrolytischen Polieren. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf der zeitabhängigen Simulation des Poliereffekts. Plasma-elektrolytisches Polieren ist ein komplizierter Prozess und Simulationen helfen, neue Kenntnisse darüber zu generieren“, berichtet Igor Danilov.

„Das Paper zeigt unter anderem die Berechnung der resultierenden Oberflächenrauheit bei unterschiedlichen Bearbeitungszeiten. Aus den Ergebnissen kann zum Beispiel die minimale Oberflächenrauheit abgeleitet werden, die durch den Polierprozess erreicht werden kann“, ergänzt PD Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen von der Professur Mikrofertigungstechnik.

„Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von multiphysikalischer FEM-Simulation für die Beschreibung von Fertigungsprozessen. Insbesondere die Rauheitsberechnungen ermöglichen Rückschlüsse für die zukünftige Gestaltung des Abtragprozesses“, sagt Prof. Dr. Andreas Schubert, Inhaber der Professur Mikrofertigungstechnik an der TU Chemnitz.

Hintergrund: Projekt MICROMAN

Das Projekt MICROMAN vereint 13 Nachwuchsforschende aus acht europäischen Universitäten in einem Forschungsnetzwerk (Innovative Training Network – ITN), das im Rahmen des Marie Skłodowska-Curie Actions Programm MSCA-ITN-2015 durch die Europäischen Union als Teil des „Horizon 2020 Framework Programme for Research an Innovation“ unter dem Förderkennzeichen Nr. 674801 gefördert wird. Das Ziel ist die Herstellung fehlerfreier Produkte im Mikromaßstab durch geeignete Prozessüberwachungstechniken und durch Integration geeigneter Inline-Mess-Systeme.

Weitere Informationen erteilt Dipl.-Phys. Igor Danilov, Telefon +49 (0)371/531-33665, E-Mail igor.danilov@mb.tu-chemnitz.de

(Autor: Igor Danilov)

Matthias Fejes
14.11.2018

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