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Auszeichnung von Ungarns bedeutendster Universität

Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Inhaber der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz und Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, erhielt Ehrendoktorwürde in Budapest

Prof. Dr. Reimund Neugebauer erhielt von der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest (BME) die Ehrendoktorwürde. Der Inhaber der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik an der Technischen Universität Chemnitz und Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft wurde für seine herausragenden Leistungen als Forscher, wissenschaftliche Führungspersönlichkeit und nicht zuletzt als großer Befürworter der ungarisch-deutschen wissenschaftlichen Zusammenarbeit ausgezeichnet. „Es ist eine große Ehre, diesen Doktor honoris causa entgegennehmen zu dürfen“, so Neugebauer.

Zur Person: Prof. Dr. Reimund Neugebauer

Reimund Neugebauer studierte Maschinenbau an der TU Dresden mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik. Nach dem Diplom war er dort als wissenschaftlicher Assistent tätig und promovierte 1984. Dem folgten eine leitende Tätigkeit in der Maschinenbauindustrie und die Habilitation 1989. Danach wurde er als Hochschullehrer an die TU Dresden berufen, wo er 1990 die Geschäftsführung des Institutes für Werkzeugmaschinen übernahm. 1992 wurde er Leiter der neu gegründeten Fraunhofer-Einrichtung für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz, die schon zwei Jahre später zum Institut ernannt werden konnte. Seit 1993 ist er Ordinarius für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik an der Technischen Universität Chemnitz. Dort gründete er auch das Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse IWP und ist seit 2000 dessen Direktor. Von 2003 bis 2006 war er zudem Dekan der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz.

Der 64-Jährige ist seit 2012 der zehnte Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften und Verbände. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und Fellow der Internationalen Akademie für Produktionstechnik (CIRP). Von 2010 bis 2011 war er Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP). Seit 2015 ist er einer der beiden Vorsitzenden des Hightech-Forums, das die Bundesregierung in allen Themen der Hightech-Strategie begleitet und berät.

2003 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Staatlichen Technologischen Universität STANKIN in Moskau, 2007 die Ehrendoktorwürde der TU Brno, 2012 die Ehrendoktorwürde der TU München, 2013 die der Stellenbosch University, Südafrika, 2014 die Ehrendoktorwürde der TU Prag, 2015 die Ehrendoktorwürde der Universität von Neapel "Federico II" und die Ehrendoktorwürde der TU Breslau sowie 2017 die Ehrendoktorwürde der KU Leuven.

Seit 2005 ist er Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und seit 2012 Träger des Sächsischen Verdienstordens. Seit 2015 ist er Mitglied der Nationalakademie Leopoldina.

(Quelle: u. a. Pressemitteilung der Fraunhofer-Gesellschaft)

Mario Steinebach
25.05.2018

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