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Netzwerk „Anwendungen von Virtual und Augmented Reality (AVARE)“ diskutiert mit Interessierten am 22. März 2018 über praktische Einsatzszenarien

Haben Sie auch schon einmal eine Information benötigt, während Sie ein Gerät benutzt oder an einer Maschine gearbeitet haben? Datenbrillen zur Unterstützung von manuellen Tätigkeiten einzusetzen, ist die Zukunftsvision, die Forscher, Unternehmen und Anwender antreibt. Sie sollen helfen Fehler zu vermeiden, zeitraubendes Blättern in Aktenbergen ersetzen und die Mitarbeiter anleiten und weiterqualifizieren. Inwieweit diese Vision bereits umsetzbar ist, soll bei einem Arbeitsgespräch des AVARE-Netzwerks zu „Augmented Reality im Einsatz“ am 22. März 2018 ab 15:30 Uhr an der Technischen Universität Chemnitz beantwortet werden. Auf dem Workshop werden als Experten Prof. Dr. Rigo Herold (Westsächsische Hochschule Zwickau), Dr. Michael Kämpf (iFD GmbH) und Philipp Siebenkotten (oculavis GmbH) über ihre Erfahrungen und Lösungsansätze beim Einsatz von Datenbrillen berichten.

Den Auftakt machen Herold und Kämpf, die gemeinsam an der Entwicklung einer industrietauglichen Datenbrille für den Einsatz in der Warenlogistik arbeiten. Herold beschäftigt sich in seinen Forschungen seit vielen Jahren mit der Entwicklung von interaktiven Datenbrillen für den industriellen Einsatz. Nach langjähriger Tätigkeit für das Fraunhofer IPMS in Dresden führt er seine Forschungen seit 2013 als Professor für digitale Systeme an der Westsächsischen Hochschule Zwickau fort. Zusammen mit der iFD GmbH, einem führenden Entwickler von Logistiksoftware aus Chemnitz, werden dabei die Einsatzmöglichkeiten in der Logistik erprobt.

Im Anschluss wird Philipp Siebenkotten, Geschäftsführer der oculavis GmbH, den Einsatz von Datenbrillen im Service vorstellen. Die oculavis GmbH, eine Ausgründung des Fraunhofer IPT und der RWTH Aachen, hat für ihre innovative Informationsplattform mit Anbindung an Datenbrillen schon mehrere Innovationspreise bekommen, aktuell sind sie für den deutschen Gründerpreis nominiert. „Ich freue mich sehr, dass die oculavis ihre Erfahrungen mit uns teilt“, so der AVARE-Netzwerkmanager Eckhart Wittstock, „besonders weil die SHARE-Plattform eines der besten Beispiele für den produktiven Einsatz von Augmented Reality in der Industrie ist.“ Nach den Vorträgen werden Demos und Anwendungsbeispiele gezeigt. Neben Diskussionsmöglichkeiten in lockerer Atmosphäre wird auch ein Rundgang durch das Virtual Reality Center Production Engineering (VRCP) der TU Chemnitz angeboten.

Veranstaltet wird das Arbeitsgespräch vom Netzwerk AVARE (Anwendung von Virtual und Augmented Reality), in dem sich unter Führung der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz insgesamt 22 Partner aus Industrie und Forschung zusammengeschlossen haben, um Anwendungen für virtuelle Techniken zu erforschen und zur Marktreife zu bringen.

Interessenten sind – unabhängig von einer Mitgliedschaft im AVARE-Netzwerk – herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im eniPROD-Gebäude (M-Bau) der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 70, im Raum M001 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Anmeldeformular, nähere Informationen zur Veranstaltung und zum Netzwerk finden Interessierte unter http://www.avare.info.

(Autoren: Eckhart Wittstock, Katja Klöden)

Mario Steinebach
16.03.2018

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