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Prof. Dr. Beate Neuss wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft gewählt

Prof. Dr. Beate Neuss, Inhaberin der Professur für Internationale Politik an der Technischen Universität Chemnitz, wurde im Juli zur stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) gewählt. Die Wahl erfolgte auf der Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahrestagung der DGfP in der Akademie für Politische Bildung Tutzing, die in diesem Jahr unter dem Thema: „Zur Lage der Nation. Konzeptionelle Debatten, gesellschaftliche Realitäten, internationale Perspektiven“ stand.

Die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V.ist eine politikwissenschaftliche Fachvereinigung. Die im Februar 1983 gegründete DGfP versteht sich laut Satzung als "wissenschaftliche Gesellschaft, die der Förderung der Politikwissenschaft in Forschung und akademischer Lehre dient". Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch, trägt zur Klärung von Fach- und Studienfragen bei und pflegt die Beziehungen zur internationalen Politikwissenschaft. Zu ihrem Selbstverständnis gehört der Praxisbezug ebenso wie der Dialog mit benachbarten Wissenschaftsdisziplinen. Der DGfP gehören etwa 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, darunter neben Politikwissenschaftlern auch Staatsrechtler, Soziologen, Historiker sowie Vertreter anderer Sozial- und Geisteswissenschaften. Den Kern der Aktivitäten der DGfP stellen ihre Jahrestagungen dar, die sich vorwiegend mit Problemen befassen, die für Politikwissenschaft wie für politische Praxis gleichermaßen aktuell sind.

Zur Person: Prof. Dr. Beate Neuss

Beate Neuss wurde 1953 in Essen geboren. Von 1971 bis 1978 studierte sie an der Universität Münster und der Ludwig-Maximilians-Universität München Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte und Soziologie. 1983 promovierte sie im Fach Politikwissenschaft zum Dr. phil. und 1992 erfolgte die Habilitation in diesem Fach. Neuss arbeitete von 1980 bis 1993 als wissenschaftliche Assistentin bzw. Oberassistentin am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der Universität München. Von 1978 bis 1994 nahm sie einen Lehrauftrag an der Außenstelle München der Wayne State University wahr. 1985 hatte Neuss eine Gastprofessur an der University of Minnesota, Minneapolis (USA). In den kommenden drei Jahren führte sie mehre Forschungsprojekte in die Vereinigten Staaten von Amerika. Von 1989 bis 1990 hatte sie einen Lehrauftrag an der Universität Bamberg und von 1992 bis 1994 war sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Politik, einer institutionell selbständigen Einrichtung an der Universität München. Seit 1994 ist Beate Neuss Professorin für Internationale Politik an der TU Chemnitz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Europäische Integration, Deutsche Außenpolitik, Transatlantische Beziehungen sowie Sicherheitspolitik.

Von 1997 bis 2000 hatte Neuss das Amt der Studiendekanin der Philosophischen Fakultät inne und seit 1997 ist sie Vertrauensdozentin der Konrad-Adenauer-Stiftung an der TU Chemnitz. Seit 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung „Internationale Sicherheit“ der Universität Bonn. Neuss arbeitet in zahlreichen Gremien, zum Beispiel ist sie Mitglied der German Studies Association, USA. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Homepage der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft: http://www.dgfp.org

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Beate Neuss, Telefon 0371 531-27730, E-Mail beate.neuss@phil.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
18.07.2017

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