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Ein ausgezeichneter Kollege

Chris Schöberlein erhielt für seine Masterarbeit im Fach Maschinenbau einen Studienpreis der SEW-EURODRIVE-Stiftung

Der Chemnitzer Student Chris Schöberlein hat alle studentischen Arbeiten mit der bestmöglichen Bewertung abgeschlossen, war als Masterstudent Empfänger eines Deutschlandstipendiums und hat seinen interdisziplinären Studiengang Mikrotechnik/Mechatronik mit dem Prädikat „sehr gut“ abgeschlossen. Diese Leistungsbereitschaft hat sich ausgezahlt: Am 23. Juni 2017 erhielt er als Anerkennung seiner exzellenten Abschlussarbeit den renommierten Studienpreis der SEW-EURODRIVE-Stiftung.

Seit etwa einem Jahr arbeitet Chris Schöberlein als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz. Sein Abteilungsleiter, Dr.-Ing. Holger Schlegel, hat Schöberleins Potential schon während seiner Tätigkeit als studentische Hilfskraft an der Professur erkannt. Er war es auch, der seine Masterarbeit zum Thema „Konzept und beispielhafte Implementierung einer nichtinvasiven Identifikationsroutine an Werkzeugmaschinen“ für den Studienpreis vorschlug. „Im Kontext der Zukunftsoffensive Industrie 4.0 leistet Schöberlein einen wichtigen Beitrag, um dem wachsenden Bedarf an selbstüberwachenden und -regulierenden Systemen  unter praxistauglichen Bedingungen zu begegnen“, resümiert Schlegel und erklärt weiter: „Die besondere Schwierigkeit der Aufgabenstellung lag in ihrer Komplexität begründet – von der Steuerungs- und Antriebstechnik bis zur Gesamtheit der Vorschubachse, inklusive Informationskopplung auf verschiedenen Ebenen.“ Als weitere wesentliche Kernpunkte standen die theoretische Konzeption und die praxisnahe Implementierung der nichtinvasiven Identifikationsroutine sowie deren experimentelle Validierung im Fokus der Masterarbeit.

Der Stiftungsvorstand der SEW-EURODRIVE-Stiftung übergab die Auszeichnungen an alle Preisträger der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften im Schloss Bruchsal. Anschließend luden die Veranstalter zu einer Besichtigung des vor Ort ansässigen Elektronikwerkes und zu einem festlichen Abendessen ein. „Da nicht alle Betreuer und Kollegen an der Feier teilnehmen konnten, werde ich von meinem Preisgeld noch eine abteilungsinterne Nachfeier organisieren“, verrät Schöberlein. Den nächsten Karriereschritt hat er schon fest im Blick: Er möchte zum Thema „Störgrößendiagnose an mechatronischen Antriebssystemen“ promovieren – ein preisverdächtiges Thema?

Weitere Informationen erteilt Chris Schöberlein, Telefon 0371 531-30505, E-Mail chris.schoeberlein@mb.tu-chemnitz.de.

Hinweis: Die ausgezeichnete Masterarbeit von Chris Schöberlein zum Thema „Konzept und beispielhafte Implementierung einer nichtinvasiven Identifikationsroutine an Werkzeugmaschinen“ finden Interessenten unter http://www.qucosa.de/recherche/frontdoor/?tx_slubopus4frontend[id]=urn:nbn:de:bsz:ch1-qucosa-214099

(Autorin: Katja Klöden)

Mario Steinebach
28.06.2017

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