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Erlebnisreiche Schnuppertage in Chemnitz

27 Schülerinnen und Schüler aus Polen und Tschechien erkundeten vom 19. bis 21. Juni 2017 die Technische Universität

Trotz tropischer Temperaturen waren in dieser Woche 27 Schülerinnen und Schüler aus Katowice und Zabrze in Polen und České Budějovice in Tschechien mit ihren Lehrerinnen an der Technischen Universität Chemnitz unterwegs, um einen Einblick in das Studium an deutschen Hochschulen zu erhalten. Prof. Dr. Maximilian Eibl. Prorektor für Lehre und Internationales der TU, hatte es sich nicht nehmen lassen, die Gruppe am Montag im „Alten Heizhaus“ der Universität zu begrüßen und die Schnupperwoche des BIDS-Programmes zu eröffnen. Die Schüler waren sehr begeistert von der lockeren Art des Vertreters der Universitätsleitung. Auch die Stadt Chemnitz stellte sich den Schülern aus den Nachbarländern in einer kurzen Bildpräsentation vor; Katja Kluge vom Bürgermeisteramt war zur Begrüßung gekommen. Nach dem offiziellen Teil stellte die BIDS-Projektkoordinatorin Ilona Scherm vom Internationalen Universitätszentrum (IUZ) die Universität vor und berichtete Wissenswertes über Fakultäten und Forschungsschwerpunkte. Tobias Bauer vom Studentenservice gab Informationen für künftige Studienanfänger und lud die Schüler zum nächsten Tag der offenen Tür an der TU Chemnitz ein. Studierende aus Tschechien und Polen berichteten, warum Chemnitz ihre Wahl des Studienortes wurde und betonten, dass die Betreuung in Chemnitz sehr gut sei. Eine Führung durch die Chemnitzer Innenstadt beendete das Programm des ersten Tages in Chemnitz.

Am Dienstag und Mittwoch nahmen die Schülerinnen und Schüler an Vorlesungen und Seminaren teil. Das Spektrum war breit gefächert; bereits vor der Reise nach Chemnitz war nach den Interessen der Schüler gefragt worden, und so gab es Vorlesungen zu „Textilien in der Medizintechnik“, zu „Extremismus, Radikalisierung und Populismustheorie“, zu „Virtual Reality-Technik im Maschinenbau“ oder zur „Sprachförderung in der Grundschule“. Besonderen Eindruck machte es, wenn die Dozenten auf die Gäste aus Tschechien und Polen eingingen und sie in den Unterricht einbezogen. Die Interdisziplinarität der Chemnitzer Studiengänge wurde als sehr positiv verzeichnet. Auch die Mensa und die Caféteria wurden sehr gelobt. Am Mittwoch nahm sich Anke Just vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau Zeit und erklärte die Aufgaben des Studentenwerkes und diverse Fördermöglichkeiten für internationale Studierende. Auch ein Wohnheimzimmer und ein Studentenclub wurden besichtigt. Natürlich hatten die Besucher aus Polen und Tschechien Gelegenheit, Chemnitz auf eigene Faust zu erkunden. Der Abschlussabend fand am Mittwoch im Stadtzentrum statt, wo durch die „Fete de la musique“ ein besonderes Flair herrschte.

Stichwort: BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS)

Seit 2008 nimmt die TU Chemnitz an der „BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen“ (BIDS) teil. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist Träger dieses Programms. Seitdem richtet die TU Chemnitz jährlich Schnupperwochen und Schnuppertage für Schüler aus, besucht ausgewählte Schulen in Polen und Tschechien und bietet Motivationsstipendien für Abiturienten von Schulen mit vertieftem Deutschunterricht. Diese Schulen führen ihre Absolventen zum Deutschen Sprachdiplom, das eine wichtige Voraussetzung für ein Studium in Deutschland ist. Das BIDS-Projekt wird vom Internationalen Universitätszentrum koordiniert.

Weitere Informationen erteilt Ilona Scherm, Telefon 0371 531-34503, Email ilona.scherm@iuz.tu-chemnitz.de

(Autorin: Ilona Scherm)

Mario Steinebach
22.06.2017

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