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18. Sächsische Physikolympiade an der Chemnitzer Uni

145 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten kämpfen am 8. März 2017 um die Qualifikation zum Landesausscheid - Ab Mittag schnuppern alle Schüler Uni-Luft

104 Schüler und 41 Schülerinnen aus den Klassenstufen 6 bis 10 von 31 Gymnasien des Direktionsbezirks sind am 8. März 2017 an der Technischen Universität Chemnitz zu Gast. Sie kämpfen mit Papier, Stift und pfiffigen Lösungswegen um den Einzug in den Landesausscheid der 18. Sächsischen Physikolympiade. Zu lösen sind ab 9.30 Uhr zwei theoretische Aufgaben und eine Aufgabe zu einem Experiment. Insgesamt haben die Schülerinnen und Schüler im Hörsaalgebäude an der Reichenhainer Straße 150 Minuten Zeit zur Bearbeitung.

Nach dem Wettbewerb haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, spannende Einblicke in die Forschungsarbeit an der Chemnitzer Uni zu erhalten, zum Beispiel im Robotik-Labor der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik oder im Virtual Reality-Labor der Maschinenbauer. Während einer Experimentalvorlesung von Dr. Sascha Gruner vom Schülerlabor „Wunderland Physik“ dreht sich ab 13.45 Uhr alles um das Thema "Atmosphäre und Wetter aus der Sicht der Physik", bevor um 15.15 Uhr im N012 des Hörsaalgebäudes das Geheimnis um die besten Nachwuchsphysikerinnen und Nachwuchsphysiker der Region gelüftet wird. Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klassen 7 bis 10 erhalten mit ihren Urkunden eine Qualifizierung für den Landesausscheid des Freistaates Sachsen. Dieser wird am 24. und 25. März 2017 ebenfalls in Chemnitz ausgetragen.

"Die stärkste Fraktion beim Regionalausscheid an der TU stellt in diesem Jahr erneut das Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz. Deren vertiefte Ausbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich umfasst auch die Vorbereitung auf Olympiade- und Wettbewerbsteilnahmen", sagt Thomas Scheunert, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Sächsischen Physikolympiade e.V. und Organisator des Wettbewerbs.

Unterstützt wird der Wettstreit neben dem Verein zur Förderung der Sächsischen Physikolympiade e.V. von der TU Chemnitz, den Physiklehrerinnen und Physiklehrern den Gymnasien und den Eltern, welche die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme ermutigt und auch bei Fragen während der Vorbereitung auf den Wettbewerb geholfen haben. An der ersten Stufe des Wettbewerbs - einem Hausaufgabenwettbewerb - nahmen im vergangenen Herbst übrigens etwa 2.000 sächsische Schülerinnen und Schüler teil, davon etwa 700 aus den Gymnasien der Chemnitzer Region. 

Weitere Informationen erteilt Thomas Scheunert, Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz, Telefon 0371 488-8500, E-Mail lzmail@lzphysik-chemnitz.de

Mario Steinebach
05.03.2017

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