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Netzwerke mit Tradition: Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Gymnasiums im tschechischen Asch besuchten die TU Chemnitz

Sich einen Tag als Student der Technischen Universität Chemnitz fühlen – das durften am 1. Dezember 2016 zwanzig Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Gymnasiums im tschechischen Asch. Begleitet von ihrer Deutschlehrerin Olga Kratká hatten sie sich am frühen Morgen auf den Weg gemacht, um das Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse der TU zu erkunden. Oberassistent Dr. Thomas Hänel, an der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik zuständig für die Lehre, begrüßte die Gruppe und stellte die Universität sowie den binationalen Studiengang Produktionstechnik vor, der zusammen mit der VUT Brno im Bachelor und im Master angeboten wird. Ilona Scherm vom Internationalen Universitätszentrum stellte das BIDS-Projekt vor und verwies auf Stipendienmöglichkeiten im Rahmen dieses Projektes.

Danach konnten die Schülerinnen und Schüler die Labore besichtigen, um dort praktische Anwendungen im Maschinenbau zu sehen. Im Virtual Reality Center Production Engineering bestaunten die Besucher aus Tschechien verschiedene Virtual und Augmented Reality-Systeme und sahen, wie in einer CAVE beispielsweise die Fabrikplanung erleichert wird. Thomas Hänel zeigte Anwendungen, die durch den 3D-Druck zum Beispiel der Medizintechnik zur Verfügung stehen.

Echtes Studentenleben bot das Mittagessen in der Mensa. Anke Just vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau stellte die Aufgabenbereiche ihrer Institution vor und begleitete die Gruppe über den Campus. Im Wohnheim Reichenhainer Straße 35/37 blickten die Schülerinnen und Schüler in eine typische WG. Absoluter Höhepunkt war das Basteln einer „TUCelina“, eines Räuchermädchen aus Metall. Dabei zeigten die Gäste große Kreativität und hatten viel Spaß. Zum Abschluss ging es noch auf den Chemnitzer Weihnachtsmarkt, bevor der Bus wieder in Richtung Asch fuhr und die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke von der TU und der Stadt Chemnitz diskutierten.

Stichwort: BIDS-Projekt an der TU Chemnitz

Die „BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen" (BIDS) unterstützt deutsche Hochschulen dabei, Netzwerke zu PASCH-Schulen im Ausland aufzubauen und deren Absolventen einen erleichterten Übergang zum Studium in Deutschland zu bieten. Dazu zählen eine intensive Information und Betreuung bereits an der Schule, studienvorbereitende Maßnahmen, Beratung in der Bewerbungsphase und eine intensive Begleitung vor allem in den ersten beiden Semestern. Inhaltlich ist BIDS einbezogen in die vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufene Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH), an der neben dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), das Goethe-Institut und der Pädagogische Austauschdienst (PAD) mitwirken.

An der TU Chemnitz gibt es das BIDS-Projekt seit Juni 2008. Von Anfang an wurde wegen der geographischen Nähe der Kontakt zu Schulen in der Tschechischen Republik gepflegt; auch Schüler aus Polen sind in das Chemnitzer Projekt einbezogen. Im Jahr 2010 waren auch ungarische Schulen beteiligt. Üblicherweise findet eine „Schnupperwoche“ für eine Schülergruppe statt; daneben gibt es Informationstage wie der für die Gruppe aus Asch und Motivationsstipendien für Absolventen ausgewählter Schulen in Tschechien und Polen.

Weitere Auskünfte erteilt Ilona Scherm, Internationales Universitätszentrum, ilona.scherm@iuz.tu-chemnitz.de, Telefon 0371 531-34503

(Autorin: Ilona Scherm)

Mario Steinebach
02.12.2016

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