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Mehr Praxisbezüge nach der Neustrukturierung

Bachelorstudiengang Mikrotechnik/Mechatronik der TU Chemnitz startet zum Wintersemester 2016/2017 mit modernen Inhalten

Wer sich für das Fachgebiet der Mechatronik interessiert, das im Schnittfeld von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik angesiedelt ist, kann sich an der Technischen Universität Chemnitz ab Wintersemester 2016/2017 in den neu strukturierten Bachelorstudiengang „Mikrotechnik/Mechatronik“ immatrikulieren. „Wir haben uns für eine grundlegende Neustrukturierung des Studiengangs und eine Reduzierung der Berufsfeldanzahl entschieden“, sagt Prof. Dr. Andreas Schubert, Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau. „Nach einer nahezu unveränderten Grundlagenausbildung in den ersten drei Semestern haben die Studierenden nun die Wahl zwischen zwei Berufsfeldern. Sie können entscheiden, ob sie sich auf dem Gebiet des Entwurfs oder der Fertigung mechatronischer Systeme weiter vertiefen möchten“, so Schubert. Mechatronische Systeme werden dabei an Anwendungsbeispielen unter anderem aus der Sensortechnik, dem Automobil, der Medizintechnik, dem Maschinenbau und der Robotertechnik vermittelt.

Seit der Umstellung vom Diplom auf Bachelor und Master im Jahr 2008 ergaben sich auch an der TU Chemnitz neue Herausforderungen. „Viele wertvolle Hinweise zu unserem Studiengang erhielten wir auch von den studentischen Mitgliedern in der Studienkommission. So haben wir uns nun beispielsweise dazu entschlossen, wieder ein Betriebspraktikum in den Studienablauf zu integrieren“, berichtet Schubert. Dieses Praktikum ersetzt ab sofort die bislang vorgesehene Projektarbeit, die im 6. Semester vor der Bachelorarbeit anzufertigen war. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Überarbeitung des Studiengangs neue berufsspezifische Module entwickelt. „Die Nutzung moderner Software zur Erstellung von Simulationsmodellen für die Auslegung und Berechnung realer mechatronischer Systeme ist eine Kompetenz, die heute seitens der Industrie von einem Ingenieur im Bereich der Mechatronik erwartet wird“, ergänzt Prof. Dr. Jan Mehner, Vorsitzender des Prüfungsausschusses und Mitglied der Studienkommission. „Die beiden Module `Angewandte Mehrkörpersimulation´ und `Angewandte Numerik für mechatronische Systeme´ setzen genau hier an“, so Mehner.

Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiengangs besteht für die Absolventen an der TU Chemnitz die Möglichkeit, direkt mit dem konsekutiven Masterstudiengang Mikrotechnik/Mechatronik fortzufahren. „Auch diesem werden wir uns in nächster Zeit widmen, um ihn an die veränderte Struktur des Bachelorstudiengangs anzupassen“, versichert Schubert. „Wer sich aus den Reihen der Studierenden gern an der inhaltlichen Ausarbeitung beteiligen möchte, kann dies als Mitglied der Studienkommission tun. Aktuell suchen wir hier engagierte Studierende, die die Interessen ihrer Kommilitonen vertreten wollen.“

Weitere Informationen zum Studiengang: https://www.tu-chemnitz.de/mb/studium/studiengaenge.php?code=3006

Mario Steinebach
13.09.2016

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