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Mit einer Stimme: Sachsens IT-Branche bündelt Kräfte

2. IT-Summit in Chemnitz am 31. Mai 2016 - Branchennetzwerk Silicon Saxony, IT-Bündnis Chemnitz und Cluster Informationstechnologie (IT) Mitteldeutschland e.V. rücken zusammen

Die sächsische Digitalwirtschaft richtet sich gemeinsam strategisch aus. Beim Sächsischen IT-Summit, der am 31. Mai 2016 in Chemnitz stattfindet, diskutieren führende Vertreter der hiesigen IT-Branche über die Herausforderungen und Chancen der IT- und Softwareindustrie und ihre Potentiale für die Entwicklung des Freistaates. Bei der Veranstaltung, zu der das Branchennetzwerk Silicon Saxony gemeinsam mit dem Cluster IT Mitteldeutschland e. V. und dem IT-Bündnis Chemnitz, unterstützt durch die Chemnitzer Wirtschaftsförderung und den Branchenverband BITKOM, eingeladen hat, kommen etwa 150 Industrieexperten zusammen. „Die Digitalwirtschaft zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren des Freistaates Sachsen und trägt mit ihren Lösungen unter anderem im Bereich Automatisierung und Big Data einen wichtigen Teil zur Transformation der deutschen Industrie bei“, erklärt Silicon Saxony-Vorstand Prof. Dr. Frank Schönefeld. In der sächsischen Software- und IT-Branche erwirtschaften mehr als 21.000 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von etwa 2,8 Mrd. Euro.

Strategische Kooperation für erfolgreiche Entwicklung

Im Rahmen des sächsischen IT-Gipfels unterzeichnen die wichtigsten Verbände der Softwarebranche im Freistaat eine Kooperationserklärung. „Sachsens Softwareindustrie wächst seit Jahren rasant, wir verzeichnen hier Wachstumsraten von zehn Prozent bei den Beschäftigten und rund 30 Prozent beim Umsatz. Und trotzdem muss die nationale und internationale Sichtbarkeit noch gesteigert werden. Das wollen wir mit der Initiative ‚digital saxony’ ändern“, erklärt Prof. Dr. Wolfram Hardt, Dekan der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität Chemnitz und Vorstandsvorsitzender des IT-Bündnisses Chemnitz. Dafür bündeln der Cluster IT Mitteldeutschland, das IT-Bündnis Chemnitz und Silicon Saxony nun ihre Kräfte. „Als Branchenverband setzen wir uns dafür ein, Anliegen gezielt und hörbar zu platzieren. Durch die gemeinsame Initiative von drei sächsischen IT-Wirtschaftsvereinigungen ist es möglich, sich im Sinne des IT-Standortes mit einer Stimme an Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu richten. Schließlich sind in den letzten Jahren vor Ort eine ganze Reihe erfolgreicher IT-Unternehmen entstanden. Sie verfügen über exzellentes, weltweit gefragtes Know-how und tragen wesentlich zur Wirtschaftskraft der Region bei. Diese positive Entwicklung gilt es, durch die entsprechenden Rahmenbedingungen fortzusetzen und in der öffentlichen Wahrnehmung bekannter zu machen. Das ist das zentrale Anliegen der Initiative Digital Saxony“, sagt Andreas Vierling, Geschäftsführer des Clusters IT Mitteldeutschland e. V.

Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) begrüßt die Initiative "Digital Saxony" ebenfalls. Bitkom Landessprecher Dirk Röhrborn: "Mit der Initiative Digital Saxony werden alle regionalen Akteure zusammengebracht und Kräfte gebündelt. Damit wird nicht nur unsere Branche gestärkt, sondern auch die Voraussetzungen für die erfolgreiche Digitale Transformation der Sächsischen Wirtschaft geschaffen." Die Initiative „Digital Saxony“ widmet sich dabei folgenden fünf Handlungsfeldern: der Vernetzung der (IT-)Wirtschaft, der Gewinnung von IKT-Fachkräften, der Unterstützung von Forschung und Lehre bei der Entwicklung moderner Technologien für die Digitalisierung, der Förderung von digitalen Geschäftsmodellen und Geschäftsfeldern von StartUps und die Einbringung der IT-Wirtschaft in die politische Strategie zur Digitalisierung.

Der IT-Summit der sächsischen Software-Branche greift die aktuellen Trends der digitalen Transformation auf und thematisiert mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Auswirkungen für Sachsens Technologiebranche sowie für Sachsens klassische Industrien wie Automobil und Maschinenbau. Ziel des IT-Summit ist es, über notwendige Rahmenbedingungen zu sprechen, damit Sachsens Wirtschaft von den neuen Technologien der Digitalisierung profitiert.

Chemnitz eines der Zentren der sächsischen Digitalwirtschaft

Der 2. Sächsische IT-Gipfel findet im Rahmen der Sächsischen Industrie- und Technologiemesse SIT statt, zu der sich derzeit Branchenexperten in der Messe Chemnitz treffen. „Chemnitz gehört zu den Zentren der sächsischen Digitalwirtschaft, vor allem der IT-Dienstleistungen, daher ist es nur logisch, den IT-Summit hier abzuhalten“, sagt Prof. Hardt. Insgesamt sind in Sachsen derzeit rund 2.200 Unternehmen mit insgesamt 58.000 Mitarbeitern auf allen Stufen der Mikroelektronik-/IKT-Wertschöpfungskette aktiv: Sie entwickeln, fertigen und vermarkten integrierte Schaltkreise oder dienen der Chipindustrie als Material- und Equipmentlieferanten, produzieren und vertreiben elektronische Systeme oder entwickeln und vermarkten Software. Im Freistaat findet sich eine einzigartige Ballung von Unternehmen und Forschungsinstituten mit Know-how in den Bereichen Mikro- und Nanoelektronik, Cyberphysikalische Systeme (Industrie 4.0/Smart Factory), Intelligente Kommunikation und Energieeffiziente Produktion.

(Quelle: Pressemitteilung Branchennetzwerk Silicon Saxony, IT-Bündnis Chemnitz und Cluster Informationstechnologie (IT) Mitteldeutschland e.V.)

Mario Steinebach
27.05.2016

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