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Unter Studenten sind Altersunterschiede egal!

Der jüngste Student der TU Chemnitz berichtet über seine Erfahrungen während des ersten Semesters an der Uni

  • Julius Peltri, der jüngste Student der TU Chemnitz, hat sich bewusst für ein Studium an der TU entschieden. Einer der Gründe: „Am Tag der offenen Tür sind mir die Räumlichkeiten von Anfang an positiv aufgefallen – besonders das Hörsaalgebäude ist top modern und schön gestaltet.“ Foto: Sabrina Schäfer

Wieder einmal hat die TU Chemnitz einen neuen Rekord zu verzeichnen: sein Name ist Julius Peltri, er ist am 4. September 1998 geboren und damit der jüngste Student der TU. „Ich wurde früher eingeschult, außerdem habe ich die 3. Klasse übersprungen“, erklärt Peltri sein junges Studieneinstiegsalter. Auf die Frage, warum er gleich nach der Schule das Studium begonnen und nicht noch ein Zwischenjahr für Auslandsaufenthalte oder Praktika eingeschoben hat, antwortet er souverän: „Wieso denn? Für mich sprach nichts dagegen, schon jetzt das Studium anzutreten. Ich fühlte mich bereit dazu.“

Ihm vorwerfen, dass er seine Entscheidung leichthin gefällt hat, kann man definitiv nicht: Im Januar letzten Jahres informierte sich Peltri am Tag der offenen Tür der TU Chemnitz eingehend über das Studium und einige ihn interessierende Studiengänge. „Der Tag der offenen Tür hat mich bestärkt, mich für die TU Chemnitz zu entscheiden und den Umzug von Leipzig nach Chemnitz zu realisieren“, berichtet der 17-Jährige und ergänzt: „Schon damals haben mir die Räumlichkeiten der Universität sehr zugesagt. Das Hörsaalgebäude ist schön gestaltet und top modern. Außerdem überzeugten mich die Informationen, die ich über das Mathematikstudium an der TU Chemnitz sammeln konnte.“ Weitere Gründe sprachen für die Mathematik. „Mathe hat mich schon immer fasziniert. Außerdem war ich in der Schule im Mathematik-Leistungskurs“, erklärt Peltri. Deshalb fiel ihm die Entscheidung nicht schwer: Im Wintersemester 2015/2016 trat er sein Mathematik-Studium an der TU Chemnitz an – mit Nebenfach Informatik. „Was die Informatik betrifft, habe ich zwar während meiner Schulzeit schon ein bisschen programmiert, bin allerdings noch lange kein Experte – doch dafür ist ja das Studium gedacht“, so Peltri.

Auch die Stadt Chemnitz war eine bewusste Wahl für den Leipziger. „Mir war es wichtig, aus Leipzig wegzuziehen – nicht, weil mir die Stadt nicht gefällt, sondern weil ich meinen Horizont erweitern und mir woanders etwas Neues aufbauen wollte“, erklärt Peltri. „Chemnitz schien mir da ideal und die Entfernung nach zuhause ist doch überschaubar.“ So kann der junge Student auch das ein oder andere Wochenende problemlos Eltern und Freunde besuchen. „Ein Stückchen zu Hause habe ich mir aber nach Chemnitz mitgenommen – ich wohne nun mit einem ehemaligen Mitschüler in einer WG zusammen“, erzählt Peltri.

Mittlerweile hat der TU-Student in Chemnitz ein Semester hinter sich gebracht. Dass das junge Alter ihm den Studienalltag erschwert habe, kann er bestimmend zurückweisen: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass unter Studenten Altersunterschiede weder auffallen, noch eine Rolle spielen. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel, nämlich das Studium so gut wie möglich abzuschließen und währenddessen im Idealfall noch Spaß an der Sache zu haben – das schweißt zusammen.“ Ebenso kommt der Student mit dem Lehrstil der Universität gut zurecht, auch wenn ihm Unterschiede zur Schule nicht entgehen. „An der Uni muss man viel mehr Eigeninitiative als in der Schule zeigen, um nicht zurückzufallen“, so Peltri. „Anfangs war es erst einmal eine Umstellung für mich, mich selbst zu motivieren, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt.“ Dass sich Peltri mittlerweile gut an der TU eingelebt hat, ist auch an seinen bisherigen Prüfungsergebnissen abzulesen. „Meine Prüfungen sind allesamt gut gelaufen, da kann ich nicht meckern“, berichtet der Mathematik-Student. „Für die nächsten Semester nehme ich mir auf jeden Fall vor, diese Leistungen beizubehalten.“ Konkretere Zukunftspläne hat sich Peltri allerdings noch nicht gefasst. Eines ist aber sicher: Der TU wird ihr jüngster Student noch bis auf weiteres erhalten bleiben.

(Autorin: Sabrina Schäfer)

Ein Beitrag über Ulrich Rasche, den ältesten Studenten der TU Chemnitz, findet sich hier. Mittlerweile ist er schon 65 und studiert im 4. Semester Europäische Geschichte.

Katharina Thehos
30.04.2016

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