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Gutachter und Strategen der Forschung

Vier Professoren der TU Chemnitz arbeiten von 2016 bis 2019 in zwei der 48 Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Die 48 Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) konstituieren sich in den kommenden Wochen, nachdem das Ergebnis einer der größten Online-Wahlen, die Ende 2015 stattfand, feststeht. Unter den Mitgliedern dieser Fachkollegien befinden sich auch vier Wissenschaftler der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz, die in der Amtsperiode von 2016 bis 2019 in drei verschiedenen Fächergruppen des Fachkollegiums 401 "Produktionstechnik" sowie in einer Fächergruppe des Fachkollegiums 405 „Werkstofftechnik“ arbeiten. Konkret sind es Prof. Dr. Birgit Awiszus (Fach Ur- und Umformtechnik), Prof. Dr. Andreas Schubert (Fach Werkzeugmaschinen und Produktionsautomatisierung), Prof. Dr. Matthias Putz (Fach Spanende Fertigungstechnik) sowie Prof. Dr. Thomas Lampke (Fach Beschichtungs- und Oberflächentechnik). "Für mich ist die erneute Nominierung eine große Ehre, deshalb habe ich mich natürlich sehr über die Wahl gefreut. Das ist auch eine Wertschätzung der eigenen bisherigen wissenschaftlichen Arbeit", sagt Awiszus. Ähnlich sehen dies auch ihre männlichen Chemnitzer Mitstreiter in den Fachkollegien.

Die Aufgabe der Fachkollegien ist an erster Stelle die wissenschaftliche Bewertung der eingehenden Projektanträge. "Das sind für unser Fachkollegium Produktionstechnik mit 15 Mitgliedern von neun verschiedenen Universitäten immerhin 250 bis 300 Anträge pro Jahr", erläutert Prof. Putz. Zusätzlich seien die Fachkollegiaten auch in die anderen Begutachtungsverfahren eingebunden, etwa bei der Beantragung von Sonderforschungsbereichen oder Forschergruppen der DFG. "Dabei steht die fachliche Qualitätssicherung der Begutachtung an erster Stelle, damit in allen Disziplinen und über alle Programme der DFG hinweg nach vergleichbaren Kriterien bewertet wird", versichert Prof. Schubert. Und Prof. Lampke erläutert weiter: "Die Fachkollegien beurteilen gemäß wissenschaftlicher Kriterien die an die DFG adressierten Förderanträge und formulieren auf dieser Basis eine abschließende Empfehlung für die Entscheidungsgremien der DFG."

"Daneben ist es für die DFG wichtig, dass die 613 Fachkollegiaten auch in den Strategieprozess zur Entwicklung von neuen bzw. zur Weiterentwicklung von bestehenden Forschungsfeldern und -strukturen eingebunden sind", sagt Schubert. Putz fügt hinzu: "Wir können so als Vertreter unserer Fachdisziplinen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kollegen in Bezug auf Änderungen oder Neuerungen im Fördersystem direkt an die Entscheidungsgremien der DFG herantragen." Alle vier Chemnitzer Professoren freuen sich nun auf ihre spannende und vielseitige Aufgabe in den kommenden drei Jahren.

Weitere Informationen zu den Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft: http://www.dfg.de

Mario Steinebach
17.03.2016

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