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TU-Student Nico Wagner erzielte den ersten Platz im Wettbewerb „Exzellente Abschlussarbeiten“ des Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU

  • Die Preisverleihung des mit insgesamt 1.750 Euro dotierten Wettbewerbs fand im Rahmen der Veranstaltung „Innovative Prozesse – Theorie und Praxis im Einklang“ statt. Im Bild von links: Prof. Dr. Reinhard Erfurth, Industrieverein Sachsen 1828 e. V.; Prof. Dr. Dirk Landgrebe, Fraunhofer IWU; Nico Wagner, TU Chemnitz; Martin Lauer, TU Dresden; Stefan Keil, HTW Dresden, Christian Balanze, Meleghy Au-tomotive GmbH & Co. KG. Foto: Fraunhofer IWU

Am 21. Januar 2016 hat das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU im Rahmen des Wettbewerbs „Exzellente Abschlussarbeiten“ erstmals Diplomanden und Masteranden für die Bearbeitung von Themen aus dem Bereich Produktionstechnik ausgezeichnet. Studenten der Technischen Universität Chemnitz, der Technischen Universität Dresden sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden konnten sich die ersten drei Plätze sichern. Die Preisverleihung des mit insgesamt 1.750 Euro dotierten Wettbewerbs fand im Rahmen der Veranstaltung „Innovative Prozesse – Theorie und Praxis im Einklang“ des Industrievereins Sachsen 1828 e. V. statt. Das Preisgeld wurde von der Meleghy Automotive GmbH & Co. KG bereitgestellt.

Nicht nur Unternehmen konkurrieren um Absolventen der MINT-Fächer, sondern auch Forschungseinrichtungen sind um Nachwuchswissenschaftler bemüht. Um Studierende von Universitäten und Fachhochschulen der Region für wissenschaftliche Themenstellungen zu interessieren und sie bei der Realisierung ihrer Ideen zu unterstützen, hat das Fraunhofer IWU den Wettbewerb „Exzellente Abschlussarbeiten“ ins Leben gerufen. „Zwei von drei Studenten, die an unserem Institut ihre Diplom- oder Masterarbeit verfassen, gelingt bei uns der direkte Berufseinstieg“, erklärt Prof. Dr. Dirk Landgrebe, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWU. „Wir halten damit nicht nur hochqualifizierte, junge Menschen in der Region, sondern ermöglichen ihnen gleichzeitig, ihre Ideen in enger Partnerschaft mit Unternehmen aus der Industrie in die Praxis zu bringen.“

Der mit 1.000 Euro Preisgeld dotierte erste Platz ging an Nico Wagner, Student an der TU Chemnitz. Seine Masterarbeit zum Thema „Analytische Betrachtung eines Schieberwerkzeugs“ widmete sich wissenschaftlich fundiert einer konkreten Problemstellung aus der Praxis, so die Begründung der Jury. Die Ergebnisse seiner Arbeit können von Maschinenbauunternehmen direkt umgesetzt und genutzt werden, um die Qualität von verarbeiteten Bauteilen zu verbessern und die Fertigung insgesamt wirtschaftlicher zu gestalten. Der zweite Platz ging an Martin Lauer von der TU Dresden. Den dritten Platz belegte Stefan Keil, Student an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Die Preise wurden von Christian Balanze, Personalleiter der Meleghy Automotive GmbH & Co. KG, übergeben. Der Automobilzulieferer unterstützt das Förderprogramm zur Gewinnung von qualifizierten, wissenschaftlichen Nachwuchskräften des Fraunhofer IWU.

Im Anschluss an die Preisverleihung warb der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. unter dem Motto „Neue Wege in die Gründung – Ideenwerkstatt Chemnitz“ für ein neues Projekt der TU Chemnitz. Zum Wintersemester 2015/2016 haben erstmals Studierende sowie interessierte Mitarbeiter der TU Chemnitz in der Ideenwerkstatt die Chance, ihre Ideen unter Anleitung in einem Team weiter zu entwickeln – und im Idealfall zum Beispiel gleich einen ersten Prototypen zu fertigen. Dazu stehen den Teilnehmern kostenfreie Werkstattzeiten in einem FabLab“, ausgestattet mit 3D-Druckern, CNC-Fräsen, Plotter und verschiedenen Handwerkzeugen, zur Verfügung. Im Anschluss an die Projektvorstellung konnten sich die Teilnehmenden auf einen vom Fraunhofer IWU und dem Partnerinstitut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse IWP der TU Chemnitz realisierten virtuellen 3D-Rundgang durch die neue Ideenwerkstatt begeben.

Auch die Stadt Chemnitz ist um die Ansiedlung von Start-ups und den Ausbau einer gründerfreundlichen Infrastruktur bemüht und setzt Impulse aus städtebaulicher Sicht. Börries Butenop, Amtsleiter des Chemnitzer Stadtplanungsamts, vermittelte im zweiten Teil des Abends einen Überblick zu geplanten Vorhaben. Uwe Thuß, Geschäftsführer des Chemnitzer Kompetenzzentrums Business Village GmbH & Co. KG, referierte abschließend über Impulse für die Arbeitswelt von morgen.

Weitere Informationen zur Ideenwerkstatt der TU Chemnitz: http://www.tu-chemnitz.de/startup

(Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer IWU)

Katharina Thehos
22.01.2016

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