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Gute Forschung zahlt sich aus

Premiere: Auszeichnung „Best Paper 2014“ im Sonderforschungsbereich 692 wurde an Nachwuchswissenschaftler Christian Silbermann verliehen

Zur Auszeichnung und Anerkennung von Forschungsleistungen talentierter Nachwuchswissenschaftler im SFB 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile" (HALS) wurde in diesem Jahr erstmals ein Publikationspreis verliehen. Dieser Preis soll besondere wissenschaftliche Leistungen honorieren und wird nun jährlich vergeben. Der Vorstand des Sonderforschungsbereichs konnte bei der Abstimmung zur Wahl der besten Publikation aus dem Jahr 2014 gleich aus einer ganzen Reihe hochwertiger Veröffentlichungen auswählen. Dennoch wurde einstimmig beschlossen, dass der Preis an Christian Silbermann von der Professur Festkörpermechanik verliehen wird. Seine Veröffentlichung mit dem Titel ”Modeling the evolution of dislocation populations under non-proportional loading“ (Int. J. of Plasticity; 2014) betrachtet aus kontinuumsmechanischer Sicht die Versetzungszellbildung bei Lastpfadänderungen. Die darin beschriebenen Erkenntnisse sind gleichermaßen relevant für die Grundlagenforschung in der Mechanik und den Werkstoffwissenschaften als auch für die Erforschung von neuartigen Umformprozessen wie dem Equal-Channel Angular Pressing (ECAP), das im SFB 692 eine wesentliche Rolle spielt.

„Ich freue mich unglaublich über diese tolle Auszeichnung. Natürlich haben auch die Koautoren des Artikels, Dr. Alexey Shutov und Professor Jörn Ihlemann, einen großen Anteil daran. Der Erhalt eines solchen Preises ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung der eigenen Arbeit. Darüber hinaus bereitet die wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb des SFB HALS viel Freude und es ist schön, ein Teil davon zu sein“, sagt Preisträger Christian Silbermann.

Der Sprecher des Sonderforschungsbereichs, Prof. Dr. Martin F.-X. Wagner, sieht in der Verleihung des Preises auch ein wichtiges Zeichen für den Chemnitzer wissenschaftlichen Nachwuchs: „Die Arbeit verdeutlicht eindrucksvoll die Synergieeffekte, die sich in einem fachlich breit gefächerten Sonderforschungsbereich ergeben können. Davon – und vor allem von genau so schön international sichtbar publizierten Ergebnissen – brauchen wir noch viel mehr. Dabei können sowohl der ideelle Wert der neu ins Leben gerufenen Auszeichnung als auch das Preisgeld in Höhe von – natürlich – 692 Euro sicher helfen.“

(Autor: Sebastian Seipp)

Mario Steinebach
16.12.2015

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