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Konferenz von jungen Wissenschaftlern für junge Wissenschaftler

Vom 8. bis 10. September 2015 fand eine Konferenz über Nanospektroskopie von 2D-Materialien an der TU Chemnitz statt

  • Fast 60 Wissenschaftlern waren zur Konferenz „Nanospectroscopy for two-dimentional materials“ am Institut für Physik zu Gast. Foto: Mahfujur Rahaman

Erstmals fand vom 8. bis 10. September 2015 an der Technischen Universität Chemnitz die Konferenz „Nanospectroscopy for two-dimentional materials“ statt, die von Nachwuchswissenschaftlern für Nachwuchswissenschaftler organisiert wurde. Die Konferenz brachte junge Forscher zusammen, um den Austausch der neuesten Entwicklungen nicht nur in Herstellung und Nutzung der 2D-Materialien, sondern auch in nanospektroskopischer Charakterisierung zu fördern.

Zwei-dimensionale (2D) Materialien zeigen ausgezeichnete Materialeigenschaften mit enormen Potenzial für elektronische und optoelektronische Anwendungen der nächsten Generation. Um den Markt für diese Anwendungen zu erschließen, ist es nötig, kostengünstige Herstellungsverfahren von 2D-Materialien und darauf basierende Bauelemente zu entwickeln. Außerdem ist es wichtig, das Verhalten der Materialien im Nanobereich zu verstehen. Optische Spektroskopie liefert umfangreiche Informationen für die Materialcharakterisierung. Eine neuartige Entwicklung im Spektroskopiebereich ist die Nanospektroskopie, die Zugriff auf die Informationen mit beispielloser räumlicher Auflösung deutlich unterhalb der Grenze des optischen Auflösungsvermögens erlaubt.

Die Konferenz wurde von der Professur Halbleiterphysik von Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn veranstaltet und von Evgeniya Sheremet (Professur Analytik an Festkörperoberflächen), Dr. Raul D. Rodriguez (Professur Halbleiterphysik) und Dr. Teresa Madeira Amorim (University of Lisbon, Portugal) organisiert. Alle Organisatoren sind junge Wissenschaftler. Die europäische COST Action im Rahmen von Horizon 2020 initiierte das Format “Junge Wissenschaftler für junge Wissenschaftler“. Durch die COST Action "Nanospectroscopy" wird ein europäisches Netzwerk im Bereich der Nanospektroskopie aufgebaut und diese COST Action hat die Erweiterung und Entwicklung von nanospektroskopischen Methoden zum Ziel. Die Unterstützung der Konferenz schloss nicht nur eine teilweise Förderung der Konferenz selbst ein, sondern auch die Erstattung der Reisekosten für einzelne Teilnehmer. Damit erlaubte die COST Action die Teilnahme von fast 60 Wissenschaftlern und finanzierte die Anreise von sieben eingeladenen Vortragenden, darunter bekannte Wissenschaftler wie Andrea Ferrari (Cambridge Graphene Centre, England) und Vladimir Falko (The National Graphene Institute, Manchester University, England).

Die Konferenz gab den Teilnehmern einen tieferen Einblick in die neueste Forschung sowie die Gelegenheit und Zeit für Networking. Zum Schluss wurde die potenzielle Zusammenarbeit am runden Tisch diskutiert, die sicherlich zu neuen Forschungsideen führen wird.

Weitere Information erteilt Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn, Telefon 0371 531-33036, E-Mail zahn@physik.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Evgeniya Sheremet)

Katharina Thehos
24.09.2015

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