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Neun Vorträge, die zeigen wie Gender Studies interdisziplinäres Denken anregen

Ringvorlesung „gender_fokussiert thematisiert Frauen- und Geschlechterforschung - ACHTUNG: Veranstaltung verschoben auf 7. Juli 2015

  • Grafik: Stefanie Richter

Die Resonanz auf Vorträge aus der Frauen- und Geschlechterforschung im vergangenen Wintersemester hat gezeigt, dass das Interesse daran sehr groß ist: Nicht nur bei Studierenden und Mitarbeitenden an der Universität selbst – auch zahlreiche Gäste aus der Region konnten begrüßt werden. Deshalb gibt es nun auch im Sommersemester 2015 dieses Angebot, veranstaltet von der Gleichstellungsbeauftragten der TU Chemnitz, Karla Kebsch. Die Vorlesungsreihe unter dem Titel „gender_fokussiert: Aktuelle Themen aus der Geschlechterforschung“ stellt Themen, Diskussionen und Perspektiven aus der Geschlechterforschung bzw. den Gender Studies vor und macht sie so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die eingeladenen Referenten stammen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und greifen eine große Vielfalt an Fragestellungen auf. Hierbei verfolgen sie oft inter- und transdisziplinäre Ansätze. So wird sichtbar, dass die Gender Studies das Potenzial haben, mit ihren theoretischen Ansätzen interdisziplinäres Denken anzuregen und unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen durch innovative Forschungsansätze zu bereichern.

Unter anderem spricht die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt, Leipzig, zum Thema „`Dienen lerne beizeiten das Weib nach ihrer Bestimmung.´ Literatur- und Geschlechterkonstellationen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts“. Prof. Dr. Stefan Horlacher, Dresden, bietet einen Einblick in aktuelle Projekte und zukünftigen Perspektiven der Männlichkeitsforschung in Deutschland. Weitere Beiträge befassen sich mit feministischem Aktivismus im Arabischen Frühling in Tunesien, der (Un-)Sichtbarkeit von Lebensgeschichten an Peripherie sowie der sprachlichen Verhandlung von Gender im Kontext von Feminismus und Wissenschaft. Des Weiteren wird unter anderem ein Überblick über 45 Jahre feministische Politiken und Generationen geboten. Zudem werden die Besonderheiten der „Mathematik-Hürde“ in den Ingenieurwissenschaften vorgestellt. Abgeschlossen wird die Ringvorlesung durch Prof. Dr. Jutta Hartmann mit ihrem Vortrag zu den pädagogischen Herausforderungen geschlechtlicher und sexueller Diversität im Kontext Schule. Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag ist stets Raum für Diskussion.

Studierende aller Fachrichtungen sowie Mitarbeitende sind eingeladen, die Ringvorlesung zu besuchen. Die öffentliche Veranstaltung richtet sich außerdem an Vertreter der Geschlechterforschung, Gleichstellungsbeauftragte sowie alle Akteure aus dem Themenbereich Gender und Diversity. Die Vorträge finden im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Raum N010 statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Achtung: Die für den 5. Mai 2015 geplante Auftaktveranstaltung mit Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt wird auf Grund des Bahnstreiks verschoben auf den 7. Juli 2015. Der erste Vortrag der Ringvorlesung findet am 12. Mai 2015 statt.

Das Programm der Ringvorlesung: http://www.tu-chemnitz.de/gleichstellung/gender/termine_ringvorlesung.html

Weitere Informationen erteilt Raphaela Varbelow Telefon 0371 531-35946, E-Mail rva@hrz.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Karla Kebsch und Raphaela Varbelow)

Katharina Thehos
30.04.2015

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