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Reflexion um Krieg und Frieden

Im Projekt "14-18 WAR WAS" ist am 6. Mai 2015 die Hamburger Künstlergruppe Axensprung mit ihrer szenischen Collage WELTENBRAND zu Gast

  • Bild: Professur Romanische Kulturwissenschaft / Theatergruppe Axensprung

Genau 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das transdisziplinäre Forschungsunternehmen "14-18 WAR WAS – Geteilte Erinnerungen" mit den Performances ENT_RÜSTET und den Ausstellungen "Mit Licht geschossen...", "unter Verschluss" und "gefallene Augenblicke" für die Chemnitzer Stadtöffentlichkeit sichtbar. Das Projekt "14-18 WAR WAS – Geteilte Erinnerungen" ist eine Kooperation der Professur Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz mit weiteren Institutionen, Museen und Künstlern vor allem in Chemnitz und Umgebung.

Anfang Mai 2015 jährt sich nun das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Die Zeit um den 8. Mai wird in Europa der Reflexion um Krieg und Frieden gewidmet, in Erinnerung und Gedenken geteilt und vereint. Das Projekt 14-18 WAR WAS möchte zu weiteren Reflexionen anregen. Deshalb hat Prof. Ulrike Brummert, docteur d`Etat, Inhaberin der Professur Romanische Kulturwissenschaft, die die Hamburger Künstlergruppe Axensprung eingeladen. Am 6. Mai 2015 um 20 Uhr zeigt sie die szenische Collage WELTENBRAND in der Mensa auf dem Campus der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße 55. Passagen des expressionistischen Romans Heeresbericht von Edlef Köppen werden mit Gedichten von August Stramm, Feldpostbriefen und Fragmenten von offiziellen Militärkommuniqués konfrontiert. Die im Hintergrund wechselnden Projektionen zeitgenössischer Fotografien, Feldpostkarten und Graphiken von Otto Dix unterstreichen die verstörende Wirkung des Textmaterials.

"Für alle Menschen, die über die grundsätzlichen Fragen des Lebens nachdenken, dürfte diese Aufführung eine Bereicherung sein", so Prof. Brummert, die das Stück vergangenen Herbst im König-Albert-Theater in Bad Elster gesehen und deshalb das Kommen der Gruppe veranlasst hat.

Alle Studierenden und TU-Mitarbeiter sind ebenso wie alle Interessierten aus der Stadt Chemnitz und ihrer Region eingeladen. Einlass ist ab 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei.

Kontakt: Prof. Ulrike Brummert, docteur d´Etat, Telefon 0371 531-34902, E-Mail ulrike.brummert@phil.tu-chemnitz.de, Sarah-Maria Breite, E-Mail sarah-maria.breite@s2007.tu-chemnitz.de

(Autorin: Sarah-Maria Breite)

Katharina Thehos
30.04.2015

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