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Teilnehmende des Seniorenkollegs besuchten das Europäische Parlament in Brüssel und diskutierten über die Bildung älterer Menschen

  • Die sächsische Besuchergruppe mit neun Vertretern des Chemnitzer Seniorenkollegs folgte der Einladung von Dr. Peter Jahr ins Europäische Parlament in Brüssel. Foto: Seniorenkolleg

Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Leiter des Seniorenkollegs an der TU Chemnitz, Prof. Dr. Roland Schöne, reiste vom 3. bis 5. November 2014 eine Gruppe von acht Organisatoren und Teilnehmenden des Seniorenkollegs auf Einladung des Europaabgeordneten Dr. Peter Jahr zum Besuch des Europäischen Parlaments nach Brüssel. In Vorbereitung auf diese Bildungsexkursion hatte Dr. Jahr im Seniorenkolleg in einer Vorlesung vor 700 Teilnehmenden über seine Arbeit als Mitglied des Europäischen Parlaments berichtet. Die Exkursionsteilnehmer besuchten zuerst das Sachsen-Verbindungsbüro in Brüssel und diskutierten mit dem Direktor Wolf-Eberhard Kuhl über die Arbeit dieses Büros, das dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa zugeordnet ist.

Nach einer Besichtigung des imposanten Gebäudekomplexes vom Europäischen Parlament fand eine langfristig vorbereitete Beratung zur Bildung Älterer mit Frau Martina NÍ Cheallaigh, Policy Officer der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission, statt. Im Zentrum des Treffens stand die Frage nach zusätzlichen Fördermöglichkeiten für Bildungsprojekte für Ältere sowie generationsübergreifend im Rahmen des Programms „Erasmus+“. Die Gesprächsteilnehmer empfahlen, der großen und wachsenden Bevölkerungsgruppe 65+ in Europa mehr Aufmerksamkeit bei der gleichberechtigten demokratischen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu schenken. Zur Reduzierung der Zahl der digitalen Analphabeten und zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Generationen sind noch mehr Ältere für die Nutzung von PC, Internet, Smartphones und anderer technischer Hilfsmittel zu motivieren und fortzubilden, wie es am Seniorenkolleg in Chemnitz geschieht.

Im Europäischen Parlament konnte die Besuchergruppe kurzzeitig an einer Beratung des Agrarausschusses teilzunehmen, bei der auch Dr. Jahr als deutscher Vertreter sprach. In einer internen Diskussionsrunde mit seinen Gästen informierte der sächsische Europaabgeordnete zu aktuellen Themen seiner Ausschussarbeit und stand für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Die Teilnehmenden werteten die intensiven Einblicke in die Arbeitsweise der Brüsseler Institutionen als einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung Älterer für Europa und zur Erweiterung des Bürgerdialogs – ein Ziel des neuen Teams von Kommissionspräsident Jean Claude Juncker.

(Autorin: Kathrin Weinrich)

Katharina Thehos
07.11.2014

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