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Der Prozess der Gleichschaltung

Ringvorlesung „Sachsen, Europa und der Zweite Weltkrieg“: Am 5. November 2014 spricht Dr. Mike Schmeitzner aus Dresden

  • Martin Mutschmann (M.) führte zwischen 1933 und 1945 als Gauleiter und Reichsstatthalter den "Gau Sachsen" ganz im Sinne Adolf Hitlers. Das Bild zeigt die beiden gemeinsam auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1934. Bildquelle: Wikipedia: Mutschmann Hitler.jpg

Am Mittwoch, dem 5. November 2014, findet die Ringvorlesung "Sachsen, Europa und der Zweite Weltkrieg" ihre Fortsetzung mit einem Vortrag zur Geschichte Sachsens während der Zeit des Nationalsozialismus. PD Dr. Mike Schmeitzner (Dresden) zeichnet hier den Prozess der Gleichschaltung und Implementierung nationalsozialistischer Herrschaftsstrukturen nach und zeigt dabei zugleich die Bedeutung auf, die der wirtschaftsstarke "Gau Sachsen" unter dem Gauleiter und Reichsstatthalter von Sachsen, Martin Mutschmann, einnahm. Die öffentliche Vorlesung beginnt am 5. November 2014 um 19 Uhr im Raum N112 im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90. Der Eintritt ist frei.

Mike Schmeitzner wurde 1968 in Dresden geboren. Einem Geschichts- und Germanistikstudium schlossen sich 1999 die Promotion und 2013 die Habilitation an. Er ist Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden. Mike Schmeitzner gilt nicht zuletzt aufgrund seiner biographischen Studien über sächsische Politiker wie Alfred Fellisch (1884-1973), Martin Mutschmann (1879-1947) oder Arno Wend (1906-1980) als einer der besten Kenner der sächsischen Landesgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus und der frühen DDR.

Weitere Informationen erteilt Dr. Hendrik Thoß, Telefon 0371 531-32615, E-Mail hendrik.thoss@phil.tu-chemnitz.de.

(Autor: Dr. Hendrik Thoß)

Katharina Thehos
03.11.2014

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