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Anerkennung für besonderes Engagement

Nico Keller studiert Maschinenbau an der TU Chemnitz und empfängt bereits zum dritten Mal das Deutschlandstipendium

  • Nico Keller bei der konstruktiven Überarbeitung der Vorderradlenkung des Prototypenfahrzeuges "Umicore EcoBee" im Büro von Fortis Saxonia. Foto: Christine Städtler

Leistungsbereitschaft, Motivation und Engagement – mehr braucht es eigentlich nicht, um mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet zu werden. So war es zumindest bei Maschinenbau-Student Nico Keller, denn der 23-Jährige erhielt im Jahr 2012 zum ersten Mal das Stipendium und wurde nun erneut als Stipendiat ausgewählt. Bis September 2015 läuft die Förderung noch. Dieses Datum hat sich Keller auch als Ziel für seinen Masterabschluss im Fach Maschinenbau gesetzt. Thematisch interessiert er sich vor allem für Kraftfahrzeugtechnik. Diese Fachspezialisierung zeigt sich auch in seinem universitären sowie außeruniversitären Engagement, denn er erbringt nicht nur hervorragende Studienleistungen. Keller arbeitete eine Zeit lang als studentische Hilfskraft an der Professur für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung und schrieb seine Bachelorarbeit bei der IAV GmbH – Ingenieurgesellschaft für Auto und Verkehr. Zudem setzt er sich beim studentischen Forschungsprojekt Fortis Saxonia der TU Chemnitz ein. Der gemeinnützige Verein hat sich darauf spezialisiert, leichte, energiesparende Fahrzeuge mit Elektromotorantrieb und Wasserstoff-Brennstoffzellen zu entwickeln. „Die Mitarbeit bei Fortis Saxonia ist sehr zeitaufwendig und erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Motivation. Aber es macht auch wahnsinnig viel Spaß“, so Keller. Im Jahr 2012 wurde er zum Vorstand von Fortis Saxonia gewählt und hat das Amt bis heute inne.

Vor zwei Jahren erfuhr der Masterstudent im Gespräch mit einem Kommilitonen von der Möglichkeit der finanziellen Förderung im Zuge eines Deutschlandstipendiums und bewarb sich spontan. „Es war einfach nur ein Online-Formular, das man ausfüllen sollte, also sah ich die Bewerbung als eine Art Freiversuch. Meine Noten waren ganz gut und ich hatte auch sonst einiges vorzuweisen, aber dass es tatsächlich so problemlos klappt, damit hätte ich nicht gerechnet“, erinnert sich Keller. „Ich kam in die zweite Runde und musste ein persönliches Motivationsschreiben, meine aktuelle Leistungsübersicht, meinen Lebenslauf und einige andere Referenzen einreichen.“ Nach langem Warten konnte sich Keller über eine Zusage freuen. Die offizielle Vergabe des Deutschlandstipendiums erfolgte anschließend bei einer Feier mit Rahmenprogramm im Alten Heizhaus der TU Chemnitz.

Das Deutschlandstipendium wird seit dem Jahr 2011 an der TU Chemnitz an leistungsstarke und sozial engagierte Studierende vergeben. Über eine zwölfmonatige Laufzeit erhalten die Stipendiaten eine monatliche, finanzielle Förderung in Höhe von 300 Euro. Die Hälfte des Satzes wird vom Bund getragen, die andere Hälfte übernehmen private Förderer, wie Stiftungen, Absolventen oder Unternehmen der freien Wirtschaft. Im Fall von Nico Keller ist dies die Robert Bosch Fahrzeugelektronik Eisenach GmbH. Über seine freie Mitarbeit bei Fortis Saxonia hatte der gebürtige Sachse schon zuvor seinen Förderer kennengelernt.

Das Deutschlandstipendium ist für Keller ein zusätzlicher Anreiz, sein Studium weiterhin vorbildlich zu absolvieren und zudem sein soziales Engagement noch weiter auszubauen. „Mit dem Stipendium erhält man nicht nur die Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren und ab und an auch etwas zur Seite zu legen, sondern man lernt auch ganz neue Leute kennen und kann sein Netzwerk weiter ausbauen. Das kann und wird im späteren Arbeitsleben mit Sicherheit von Vorteil sein. Daher rate ich allen Studierenden, es zu versuchen, sich um ein Deutschlandstipendium zu bewerben“, meint Keller.

Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium an der TU Chemnitz: https://www.tu-chemnitz.de/tu/deutschlandstipendium/

(Autorin: Katharina Preuß)

Katharina Thehos
13.10.2014

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