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Wer kommen und wer bleiben darf

Am 30. September 2014 eröffnet eine von der Professur für Interkulturelle Kommunikation organisierte Podiumsdiskussion über „Migration und Mobilität“ eine multimediale Ausstellung

  • Asif und Napuli geben dem globalen Verteilungskampf ein Gesicht und sind Teil des Projektes „Familiar Facades“, das nun in Chemnitz zu Gast ist. Foto: Harald Geil

Es sind Geschichten wie die von Napuli, einer jungen Sudanesin, die 2012 nach Deutschland kam, um dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat zu entfliehen. In einem Onlinevideo spricht sie von den Problemen der Flüchtlinge und deren Rechte, die sie einfordert. Napuli ist nur ein Teil des Projekts „Familiar Facades“, initiiert von dem Berliner Fotografen und Streetartisten Harald Geil. Multimedial angelegt, erzählt es im öffentlichen Raum von Asyl und Migration. Hauptakteure sind dabei Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Europa gekommen sind und von ihren Perspektiven auf Heimat, Flucht, politisches Engagement und das Leben in Deutschland erzählen. Geil bringt im Rahmen der Interkulturellen Wochen der Stadt zu diesem Projekt eine Foto- und Videoausstellung nach Chemnitz.

Zu deren Eröffnung organisiert die Professur für Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz am Dienstag, dem 30. September 2014, von 18 bis 20 Uhr eine Podiumsdiskussion im Café Brühlaffe am Brühl 36, die sich mit dem Thema „Migration und Mobilität: Die Herausforderung interkultureller Begegnungen“ auseinandersetzt. Wie sehen die staatlichen Praktiken im Asylverfahren aus? Wie gestalten sich Lebensrealitäten von Flüchtlingen und Asylbewerbern? Wo liegen die Schwierigkeiten und Chancen von interkulturellen Begegnungen? Wie könnte eine deutsche Willkommens- und Integrationskultur aussehen? Fragen, die neben dem Berliner Künstler auch Anne-Christin Schondelmayer, Juniorprofessorin für Interkulturelle Pädagogik, und Heidrun Friese, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der TU Chemnitz, erörtern wollen. Moderiert wird die Veranstaltung von der Ethnologin und Dokumentarfilmerin Judith Albrecht. Dort werden auch nähere Informationen zur Ausstellung bekanntgegeben.

Weitere Informationen unter http://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/ikk

(Autor: Andy Schäfer)

Katharina Thehos
26.09.2014

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