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Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung

Abschiedsvorlesung „Das Ende der DDR“ von Prof. Dr. Eckhard Jesse mit Buchvorstellung am 3. Juli 2014 – Tagung zu „Stand und Perspektiven der Politikwissenschaft“ am 4. Juli

  • Prof. Dr. Eckhard Jesse hat seit 1993 die Professur Politische Systeme, politische Institutionen inne. In seiner Abschiedsvorlesung spricht er über „Das Ende der DDR“. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Heiko Kießling
  • Zu seinen zahlreichen Publikationen zählt der druckfrische Band „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“, der im Rahmen der Abschiedsvorlesung präsentiert wird. Cover: Nomos

Prof. Dr. Eckhard Jesse, seit 1993 im Fach Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz lehrend, verabschiedet sich mit einem kontrovers erörterten Thema in den Ruhestand. Am Donnerstag, dem 3. Juli 2014, spricht er über „Das Ende der DDR“. Der Vortrag und die anschließende Buchpräsentation zu dem Band „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“ finden um 18 Uhr im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, im Raum N 112 statt. Ergänzt wird der Abschied durch eine Tagung zu „Stand und Perspektiven der Politikwissenschaft“ am Freitag, dem 4. Juli, von 10 bis 18 Uhr im Hotel Chemnitzer Hof (Theaterplatz 4). Der Eintritt ist frei.

Eckhard Jesse möchte mit der Vorlesung den Mut der Bürger zwischen Görlitz, Plauen und Wismar würdigen, die ein – von der Politikwissenschaft lange als stabil bezeichnetes – Regime hinwegfegten. Geboren 1948 in Wurzen, wurde Jesse nach einem Studium der Politikwissenschaft und der Geschichtswissenschaft an der FU Berlin in Trier promoviert. Nach der Habilitation über die Praxis der „streitbaren Demokratie“ 1989 und Lehrstuhlvertretungen unter anderem in Mannheim und Potsdam erhielt er 1993 den Ruf auf die Professor Politische Systeme, politische Institutionen an der TU in Chemnitz. Seither hat er sich im Fach wie in der Öffentlichkeit vor allem zu den Themen Extremismus, Wahlen und Wahlrecht, zur Entwicklung der Parteien, zu politischen Systemwechseln sowie zur DDR-Forschung einen Namen gemacht. Ihn trieb nicht nur die Forschung an: Mit Hingabe betreute und betreut er Doktoranden und Habilitanden, 80 wurden bei ihm promoviert, fünf habilitiert. Dass gerade die Politikwissenschaftler zu gesellschaftlichen Fragen Stellung beziehen, zeichnet er in dem druckfrischen Band „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“ nach, gemeinsam herausgegeben mit Dr. Sebastian Liebold. Jesse ist es wichtig, die Chancen und Grenzen des Faches realistisch zu bestimmen – diesem Anspruch folgt die Tagung „Stand und Perspektiven der Politikwissenschaft“ am 4. Juli. Dazu sind Studierende wie die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zur Abschiedsvorlesung, zur Buchpräsentation und zur Tagung: http://www.tu-chemnitz.de/phil/politik/institut/institut.php

Kontakt: Dr. Sebastian Liebold, Telefon 0371 531-39499, E-Mail sebastian.liebold@phil.tu-chemnitz.de

(Autor: Dr. Sebastian Liebold)

Katharina Thehos
30.06.2014

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