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Premiere: Karrieretag für Geistes- und Sozialwissenschaftler

Philosophische Fakultät und Career Service der TU Chemnitz luden ins Hörsaalgebäude ein

Am 20. Juni 2014 wartete von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm auf Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. Der erste Karrieretag dieser Art wurde von der Philosophischen Fakultät in Zusammenarbeit mit dem Career Service der TU Chemnitz organisiert und bot den Studierenden eine Plattform, sich ernsthaft mit dem Thema Berufseinstieg auseinanderzusetzen.

Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Cecile Sandten, Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft, sowie Dr. Christian Genz, Projektgeschäftsführer des Career Service, eröffneten die Veranstaltung. Als studentischer Vertreter richtete auch Florian Melcher vom Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät das Wort an die Zuhörer. Neben Vorträgen zu Berufsperspektiven sowie Workshops, u.a. zur optimalen Gestaltung von Bewerbungsunterlagen sowie rund um die Themen Networking & Jobrecherche, hatten die Studierenden die Möglichkeit, im Karriere-Café mit regionalen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Alumnivorträge und die Möglichkeit einer offenen Gesprächsrunde im Karrieregeflüster rundeten das Programm ab.

„Es wurde höchste Zeit, dass auch die Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften ihren Karrieretag bekommen. Denn der alleinige Studienabschluss ist kein Garant für einen Berufseinstieg. Vielmehr ist eine frühzeitige Berufsorientierung sinnvoll, um zu wissen, wo es hingehen soll. Wir raten den Studierenden, sich mindestens ein Jahr vor dem Abschluss mit diesem Thema zu beschäftigen“, sagt Dr. Christian Genz. Auch der Studiendekanin der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Cecile Sandten, liegt es besonders am Herzen, die Studierenden auf ihrem Weg ins Arbeitsleben zu unterstützen: „Wie sich herausgestellt hat, kümmern sich die meisten Studierenden erst dann um ihre eigene Karriere bzw. deren Planung, wenn Sie schon fast mit dem Studium fertig sind. Häufig ist es dann jedoch bereits zu spät, konstruktiv an der eigenen Karriereplanung zu arbeiten.“

Für den Erfolg des Karrieretages für Geistes- und Sozialwissenschaftler sprach die durchweg positive Resonanz von allen Seiten: „Es ist besonders wichtig, dass wir Geisteswissenschaftler immer wieder auf unsere Stärken und Möglichkeiten hingewiesen werden. Ich finde es sehr gut, dass sich die Veranstalter einer Gruppe von Studierenden angenommen haben, die eben kein klar definiertes Berufsbild hat.“ sagt Sebastian Schaarschmidt. Ähnlich geht es auch Anne Schwesinger, die für sich das Fazit zieht: „Heute ist mir noch einmal besonders klar geworden, dass sich keiner der Ehemaligen während des Studiums in seinem aktuellen Job gesehen hat. Die vielfältigen Vorträge waren sehr anregend - hochmotiviert juckt es mir nun förmlich unter den Fingern, nach Weiterbildungs- und Jobmöglichkeiten zu recherchieren.“

Der Career Service wird gefördert vom Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen.

Weitere Informationen erteilt Andrea Büschel, Telefon 0371 531 - 34816, E-Mail andrea.bueschel@hrz.tu-chemnitz.de

(Autoren: Andrea Büschel, Marc Stoll)

Mario Steinebach
27.06.2014

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