Navigation

Inhalt Hotkeys
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
*

Foto: Bildarchiv der Pressestelle

Uni aktuell Studium

Von Bologna nach Chemnitz

Bachelor- und Masterstudiengänge sind an der TU auf dem Vormarsch - 17 neue Studienangebote starten im Wintersemester

Mit der Erklärung von Bologna haben sich die Staaten Europas verpflichtet, bis 2010 einen gemeinsamen Hochschulraum zu verwirklichen. Dann sollen auch Studierende ganz selbstverständlich zwischen Hochschulen verschiedener Länder wechseln können, ohne dass sie bürokratische Hürden überwinden oder um die Anerkennung ihrer Studien- und Prüfungsleistungen bangen müssen. Die Bachelor- und Masterstudiengänge sind deshalb auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Derzeit werden schon rund 3.800 gestufte Studiengänge angeboten. Etwa 1.700 davon sind Masterstudiengänge. Inzwischen machen die neuen Studiengänge hierzulande gut ein Drittel des gesamten Studienangebotes aus.

"Es sprechen viele Argumente für das gestufte Studienmodell: mehr Internationalität, Vergleichbarkeit und Praxisbezug", sagt Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der Technischen Universität Chemnitz. "Zudem will Deutschland als Studienstandort durch die Einführung des neuen Studiensystems für ausländische Studierende attraktiver werden", erläutert der Rektor. Die Chemnitzer Universität habe längst die Zeichen der Zeit erkannt und bereits 16 innovative Bachelor- und Masterstudiengänge im Programm. Mehr als 800 Studenten setzen an der TU bereits auf die neuen, international anerkannten Abschlüsse. Die Tendenz ist steigend, was auch eine Umfrage unter den Besuchern des letzten "Tages der offenen Tür" unterstreicht. 77 Prozent der befragten Schüler interessierten sich für die neuen Studienabschlüsse an der TU Chemnitz.

"Zum Wintersemester 2006/2007 sollen 17 neue Studienangebote folgen", kündigt Prof. Matthes an. Dazu zählen die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Angewandte Informatik, Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Politikwissenschaft, Pädagogik, Psychologie und Technikkommunikation. Hinzu kommen der neue Bachelor-/Master-Studiengang Automobilproduktion, die fachübergreifende Bachelor- und Master-Ausbildung im Sports Engineering, der Bachelor-Studiengang Media Production und der Masterstudiengang Media Management sowie der Master-Studiengang Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz.

Bereits im kommenden Jahr soll das gesamte Chemnitzer Studienangebot umgestellt sein. "Doch ist nicht die Zeit der Gradmesser, vielmehr steht die Qualität bei diesem bedeutsamen Strukturwandel an erster Stelle", so der Chemnitzer Rektor. Doch bis ein europäischer Hochschulraum wirklich erreicht ist, gilt es noch die letzten Hürden zu nehmen. "Die wichtigste dürfte dabei sein: Bologna muss in die Köpfe", so Prof. Matthes. "Aber auch in der breiten Öffentlichkeit bedarf es von der Schule bis hin zur Wirtschaft noch jede Menge Aufklärung und Überzeugungsarbeit rund um den Bologna-Prozess", meint der Rektor.

Weitere Informationen zu den Studienangeboten sind erhältlich über die Zentrale Studienberatung der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 5 31 - 55 555, E-Mail studienberatung@tu-chemnitz.de, http://www.tu-chemnitz.de/studium/schueler/

Mario Steinebach
11.06.2006

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel

  • Des Kaisers Kloster

    875 Jahre Chemnitz: Im Schloßbergmuseum der Stadt öffnet am 26. August eine Ausstellung, zu der auch Historiker, Literaturwissenschaftler und Studierende der TU Chemnitz Beiträge lieferten …

  • Für die Uni laufend am Start

    Am 5. September 2018 hat die TU Chemnitz die Chance, den Titel "Sportlichste Firma" beim WiC Firmenlauf zu erobern – Anmeldung ist bis zum 24. August möglich …

  • Big Data-Vertiefung ist beliebt

    Neuerungen im Masterstudiengang Finance der TU Chemnitz kommen bei Studierenden gut an, öffnen Türen bei der Praktikumsplatz-Suche und steigern die Karrierechancen …

  • Meine Apps! Deine Daten?

    Forschungsprojekt "AndProtect" der Professur für Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie liefert Einblicke, was Nutzerinnen und Nutzer über ihre Apps wissen sollten und selbst wissen wollen …